Berlin/Paderborn. Sie ist ein Meisterwerk des karolinigischen Frankenreiches, die Burse von Enger aus dem Schatz des Dionysiusstiftes zu Enger/Herford, die sich seit 1885 im Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin befindet: Sakrale mittelalterliche Goldschmiedekunst, geschmückt mit Gemmen und mythologischen Motiven aus der Antike, mit wertvollen Edelsteinen und Tierfiguren im insularen Stil. Die Burse von Enger ist auf das 8. Jahrhundert datiert und ist eines der ältesten christlichen Reliquiare in Goldschmiedekunst, das sich in Europa erhalten hat. Sie beinhaltet u.a. einige der frühesten mittelalterlichen Email-Arbeiten nördlich der Alpen, was sie für die Forschung besonders interessant macht.
Zu welchem Zweck schuf ein mittelalterlicher Goldschmied solch ein prachtvolles Objekt? Wer gab es in Auftrag? Was enthielt dieses taschenförmige Behältnis? Welche Bezüge hat es zur Antike?
Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin und das Diözesanmuseum Paderborn haben 2024 mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung ein großangelegtes Restaurierungs- und Forschungsprojekt initiiert, um Fragen wie diese mit neusten technologischen Methoden in den Blick zu nehmen. An die naturwissenschaftlichen Untersuchungen schließen sich die ausführliche kunst- und kulturhistorische Einordnung der Burse und konservatorische Maßnahmen an. Anlass ist die Sonderausstellung „Corvey und das Erbe der Antike. Kaiser, Klöster und Kulturtransfer im Mittelalter“, die am 21.09.2024 im Diözesanmuseum Paderborn eröffnet wird. Erstmals seit der Ausstellung „Kunst und Kultur im Weserraum“ 1966 in Corvey kann die dann umfassend konservatorisch gesicherte, wertvolle Burse wieder zu einer Ausstellung reisen. Im Diözesanmuseum Paderborn gehört sie zu den Höhepunkten der Sonderausstellung, die zeigt, wie die Antike bis heute unsere Vorstellungen von Politik, Recht, Kunst und Wissenschaften prägt und wie Kulturtechniken und kulturelles Wissen vor allem auch über die Vermittlung des Mittelalters zu uns gelangen konnte. Die Burse von Enger wird hier erstmals zusammen mit der eng verwandten „Fibel von Dorestad“, einer karolingischen Mantelschließe mit Edelsteinen, Perlen und Glas aus dem Rijksmuseum van Oudheden in Leiden zu sehen sein. Ein internationales Fachkolloquium zur Engerer Burse und ihrem Umfeld wird während der Ausstellungszeit stattfinden und zu einer Publikation führen, die 2025/2026 erscheinen soll.
Bielefeld – Fünf neue Auszubildende starten heute bei der TORWEGGE GmbH und Co. KG ins Berufsleben. Drei von ihnen beginnen ihre Ausbildung zur Kauffrau beziehungsweise zum Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement. Zwei weitere werden zu Fachkräften für Lagerlogistik ausgebildet. Damit beschäftigt der Intralogistikspezialist aus Bielefeld nun insgesamt 13 Auszubildende. Bereits jetzt können sich interessierte Kandidatinnen und Kandidaten für das Ausbildungsjahr 2025 bewerben.
„Die Förderung von Nachwuchstalenten ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Junge Menschen bringen frische Ideen und neue Perspektiven mit, die uns sehr bereichern und maßgeblich zu unserer Innovationskraft beitragen“, sagt Thomas Otto, Geschäftsführer der TORWEGGE GmbH & Co. KG. Ziel sei es deshalb auch, die Nachwuchskräfte nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zu übernehmen.
Der erste Tag begann für die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit der Begrüßung durch die beiden Geschäftsführer Thomas Otto und Frank Hilbrich. Anschließend folgte ein gemeinsamer Rundgang über das Gelände. Lucy Banmann, David Hildebrandt und Muhammad Paracha starten ihre dreijährige Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement. Zu ihren Aufgaben gehören die Erstellung von Angeboten und Aufträgen, die Betreuung von Kunden sowie die Koordination von Bestellungen. Lennart Quiring und Kevin Lapin werden innerhalb von ebenfalls drei Jahren zu Fachkräften für Lagerlogistik ausgebildet. Für sie stehen unter anderem die Warenannahme und -kontrolle sowie die Kommissionierung und Verpackung von Artikeln auf dem Ausbildungsplan. Während ihrer Ausbildung erhalten die Nachwuchskräfte zudem einen umfassenden Einblick in das Unternehmen. Unterstützt werden sie dabei von Ausbildungspatinnen und -paten, die ihnen zur Seite stehen und sie durch die verschiedenen Arbeitsbereiche führen, um ihnen alle relevanten Tätigkeiten näherzubringen.
Paderborn / Rom (pdp). „Im Fernsehen“, sagt Sarah Eckhart aus Balve, „kommt diese Herzlichkeit des Papsts gar nicht so rüber. Er nimmt sich Zeit, lächelt allen zu, lässt Kinder auf seinem Papamobil mitfahren.“ Die 17-Jährige ist eine von 50.000 Ministrantinnen und Ministranten bei der Papstaudienz der Internationalen Ministrantenwallfahrt am Dienstag auf dem Petersplatz. Auch 600 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Paderborn sind dabei.
Die Audienz ist für viele das Highlight der Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Erstens, weil es der einzige Moment ist, an dem die 50.000 jungen Menschen aus Deutschland, Portugal, Tschechien, Österreich, Schweiz und vielen weiteren Ländern zusammenkommen und gemeinsam beten. Zweitens, weil sie zusammen dem Papst zujubeln können, wenn er mit dem Papamobil direkt an ihnen vorbeifährt.
Als der Papst rund 30 Minuten vor Beginn der Audienz kommt, läuft Sarah wie viele andere auch zum Gang, stellt sich auf den Stuhl und winkt Papst Franziskus zu. Sarah hat das Gefühl, dass die Stimmung sie mitreißt. Sie sagt: „Warum wir alle dieser Person so zujubeln, versteht man eigentlich gar nicht – aber man feiert es.“
Zwei Mal fährt der Papst an Sarah und den anderen Ministrantinnen und Ministranten vorbei. Dann steigt er vom Papamobil und setzt sich vor den Petersdom, mit Blick auf das Meer der Pilgerinnen und Pilger. „Der Petersplatz ist sowieso schön, aber mit euch ist er noch viel schöner“, ruft er den Ministrantinnen und Ministranten zu.
„Mit dir“ – das ist das Motto der Internationalen Ministrantenwallfahrt. Papst Franziskus sagt: „Mich beeindruckt das Thema, weil es mit zwei Worten alles aussagt.“
Durch dieses „Mit dir“ ermögliche Gott jedem Menschen, sein eigenes „Mit dir“ mit den anderen zu leben. Und so zu verwirklichen, was Jesus gesagt hat: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Indem man sich mit jemandem freut, der sich freut. Mit jemandem weint, der weint.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu einem Todesfall und einer Attentatswarnung beim Libori-Fest 2024
„Am gestrigen Liborisonntag kam es zu zwei sehr traurigen Ereignissen, die mich nachdenklich zurücklassen.
Zum einen betrauern wir einen Todesfall - ein 71jähriger Mann erlitt bei einem gewaltsamen Streit tödliche Sturzverletzungen. Meine Gedanken und mein Gebet sind bei dem Verstorbenen und seinen Angehörigen.
Zum anderen kam es zu einer vermeintlichen Attentatswarnung, die die Behörden glücklicherweise dementieren konnten. Dennoch hinterließ die vermeintliche Gefahrenlage bei vielen friedlichen Besucherinnen und Besuchern Angst und Sorge. Und vor allem in den sozialen Medien war in Kommentaren auch eine Ausnutzung der Gerüchte zu erkennen, auch um Verunsicherung, Hetze und Fremdenhass zu schüren.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
