Feb. 11, 2026

HNF: Zusammenhalt im Netz

- Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gespräch mit Newsfluencer Fabian Grischkat Paderborn…
Feb. 04, 2026

Eiszeit auf der Straße

TÜV NORD gibt Tipps für Fahrten bei Frost und Glätte Eisige Temperaturen und winterliche…
2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!
2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln! ©Christoph Rieger, DVR
  • 25. Februar 2026

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Von Christoph Rieger | Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e. V.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind. Zum Vergleich: 2024 starben 2.770 Menschen, 2023 waren es 2.839 und 2022 2.788 Todesopfer.

„Die Zahlen sind gestiegen – das bereitet uns große Sorge“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). „Jeden Tag stirbt alle drei Stunden ein Mensch auf unseren Straßen. Besonders gefährlich sind Landstraßen, auf denen die meisten tödlichen Unfälle passieren. Wir setzen auf das Bundesministerium für Verkehr, das jetzt als zentraler Akteur vorangehen und gemeinsam mit den Landesregierungen Maßnahmen umsetzen muss – auch wenn sie politisch unbequem sind. Tempolimits auf Landstraßen sind eine wirksame Maßnahme, um Menschenleben zu retten.“

Tempolimits absenken, um Leben zu retten

Um die Zahl der Verkehrstoten spürbar zu senken, fordert der DVR, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen mit einer Fahrbahnbreite bis sechs Metern von 100 auf 80 km/h abzusenken. An Kreuzungen und Einmündungen spricht sich der DVR für Tempo 70 aus.

„Tempolimits sind ein Ausdruck von Verantwortung für Menschenleben“, betont Manfred Wirsch. „Das Grundgesetz garantiert jedem das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dieses Recht darf im Straßenverkehr nicht relativiert werden – und politische Entscheidungen müssen diesem verfassungsrechtlichen Anspruch gerecht werden.“

Ablenkung am Steuer konsequent überwachen

Im Kontext der steigenden Verkehrstotenzahlen empfiehlt der DVR den Bundesländern, den Einsatz von „Handy-Blitzern“ zu verstärken, um Verstöße gegen das „Handyverbot“ am Steuer flächendeckend zu dokumentieren. Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb in Rheinland-Pfalz seit 2025 sollte eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage geschaffen werden, um zukünftig einen Flickenteppich an Einzelregelungen zu vermeiden.

„Verkehrssicherheit ist kein Luxus, sondern Pflicht“, sagt Manfred Wirsch. „Wenn Menschen immer häufiger wegsehen, müssen automatisierte Systeme umso genauer hinschauen. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat sich unserer Forderung im Januar bereits angeschlossen – nun sollten Bund und Länder folgen.“

Unfallhäufungsstellen entschärfen

Verkehrssicherheitsarbeit ist Teamwork: Bund, Länder und Kommunen müssen gemeinsam handeln. Der DVR ruft die Verantwortlichen auf, die zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, dem Verkehrsetat des Bundes, dem Straßenfinanzierungspaket sowie den Landes- und Kommunalprogrammen gezielt einzusetzen, um Unfallhäufungsstellen zu entschärfen. Auf Landesebene sollten Mittel für die bauliche Umgestaltung gefährlicher Kreuzungen und Abschnitte sofort abrufbar sein, etwa als ständige Budgets bei den zuständigen Landesbetrieben.

Nach einer datenbasierten Analyse von Unfallhäufungsstellen können Unfallkommissionen gezielt Maßnahmen festlegen und diese zur Umsetzung freigeben. Dazu zählen unter anderem die Entschärfung und gegebenenfalls Verbreiterung von Kurven, die Verbesserung von Sichtachsen und Beleuchtung sowie die Ergänzung von Abbiegespuren, Bordsteinen, passiven Schutzeinrichtungen und Querungsinseln. Ebenso können Fahrbahnmarkierungen und Ampelschaltungen verbessert, Barrierefreiheit hergestellt und intelligente Verkehrsbeeinflussungssysteme – etwa durch LED-Warnanzeigen – eingesetzt werden.

„Daten zeigen uns die Gefahren, Fachleute entwickeln wirksame Maßnahmen und der Haushalt gibt uns die Mittel. Nun brauchen wir politische Entschlossenheit, damit Menschen nicht weiter an teilweise seit Jahren bekannten Unfallhäufungsstellen sterben. Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt müssen mehr Taten zur Rettung von Menschenleben folgen”, so Manfred Wirsch.

Verkehrssicherheitsarbeit auf neues Level heben

Das 2020 beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 der Bundesregierung betont, man dürfe sich auf den bislang erreichten Erfolgen „nicht ausruhen“ und müsse negative Trends „stoppen“. Der Bund verstehe sich dabei als „zentraler Akteur, Initiator und Koordinator“ und wolle die Verkehrssicherheitsarbeit auf ein „in Umfang und Qualität neues Level“ heben.

„2.814 Verkehrstote sind 2.814 Gründe, jetzt entschlossen zu handeln“, sagt Manfred Wirsch. „Der DVR steht dem Bundesverkehrsministerium beratend und partnerschaftlich zur Seite, um die Umsetzung wirksamer Maßnahmen zu begleiten.“




Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn

Kommentar schreiben

Sicherheitscode Aktualisieren

Senden
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

TRAPASSO

TRAPASSO – HINÜBERGEHEN

Februar 24, 2026
Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens im Diözesanmuseum Paderborn:TRAPASSO – HINÜBERGEHEN endet am 1. März 2026 mit einem BenefizkonzertTRAPASSO – HINÜBERGEHEN,die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens im…
Die Nacht der Lichter

Nacht der Lichter mit besonderer Atmosphäre

Februar 23, 2026
Paderborner Dom füllt sich am 27. Februar 2026 mit Licht und Gesang aus Taizé viele hundert Teilnehmende zur 24. Nacht der Lichter erwartet Paderborn (pdp). Am Freitag, 27. Februar 2026, findet im Paderborner Dom von 20 bis 22 Uhr die 24. Nacht der Lichter statt. Der besondere Gottesdienst in den…
TP Vorstellung

Paderborner Pioniere gesucht: Werden Sie Teil des „ZukunftsGartens“!

Februar 19, 2026
Die Initiative typisch.paderbörnsch ruft engagierte Menschen, Manufakturen und Unternehmen dazu auf, die regionale Zukunft aktiv mitzugestalten. Seit ihrer Gründung im Februar 2021 hat die ehrenamtliche Initiative typisch.paderbörnsch viel bewegt. Was als lokale Idee begann, fand schnell…
am Wolfgangsee

Eine gelungene Renovierung am Wolfgangsee

Februar 19, 2026
Viel Tageslicht, frische Luft und Bergpanorama Ein Hauch von Alpenzauber: Das zweite Zuhause am Wolfgangsee Hannah Seelhorst, leidenschaftliche Interior-Designerin und Leiterin eines Handwerksbetriebs in dritter Generation, hat gemeinsam mit ihrem Mann Matthias Berchtold und ihrem Sohn ein zweites…

Neuestes

Hamburg sieht „rouge“:

Moulin Rouge! Das Musical
Hamburg – Jetzt ist es offiziell: Moulin Rouge! Das Musical kommt ab Herbst 2026 nach Hamburg. Damit folgt im Theater am Großmarkt ein Broadway-Erfolg auf den nächsten: Noch bis zum 26.…

Bewährte Erfolgsformate in vollem Umfang

In diesem Jahr erwarten uns die Legenden Nena und Johannes Oerding bei Legends at the Sea
Das Jahr startete traditionell mit dem Anbaden am 3. Januar. Zu Ostern folgen die beliebten Drachenflugtage, die sich als etablierter Auftakt der Feriensaison bewährt haben. Das erste…

HNF: Zusammenhalt im Netz

Nach der Podiumsdiskussion tauschten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu ihren Erfahrungen im Netz aus ©Anna-Sophie Meyer / Erzbistum Paderborn
- Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gespräch mit Newsfluencer Fabian Grischkat Paderborn (pdp). Wie verändern soziale Medien unseren Zusammenhalt? Diese Frage stand im Mittelpunkt des…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!