
Paderborn/Magdeburg, März 2026 – Karriere bedeutet für die Generation Z nicht automatisch Führung oder Titel. Laut einer aktuellen Umfrage der Campus-App UniNow versteht nur jede:r vierte Befragte Karriere als klassischen Aufstieg in der Hierarchie. Stattdessen stehen sinnstiftende Aufgaben, persönliche Weiterentwicklung und ein faires Gehalt im Mittelpunkt. Für Unternehmen bedeutet das: Wer Nachwuchskräfte gewinnen will, muss Karriere neu denken.
Das gängige Narrativ, junge Menschen wollten keine Karriere mehr machen, greift zu kurz. Die Ergebnisse zeigen vielmehr einen Wertewandel: Karriere verliert nicht an Bedeutung, sondert verändert ihren Maßstab. Während frühere Generationen Erfolg häufig über Titel, Status und Führungsverantwortung definierten, bewertet die Gen Z ihre Laufbahn stärker nach der Qualität des Arbeitsalltags.
“Die Gen Z lehnt Karriere nicht ab, sie denkt sie neu”, sagt Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer der Jobbörse Jobware. “Titel allein motivieren nicht mehr. Entscheidend ist, ob Arbeit Sinn stiftet und Entwicklung ermöglicht. Unternehmen müssen darauf reagieren, wenn sie langfristig attraktiv bleiben wollen.”
Ob junge Beschäftigte ihre Laufbahn als erfolgreich erleben, hängt laut Umfrage vor allem von drei Faktoren ab:
Unternehmenskultur: Ein klarer Purpose, erlebte Wertschätzung und eine konstruktive Zusammenarbeit im Team prägen die Attraktivität eines Arbeitgebenden stärker als formale Hierarchien.
Arbeitsinhalte: Abwechslungsreiche Aufgaben, Gestaltungsspielräume und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, erhöhen die Identifikation mit dem eigenen Job.
Weiterentwicklung: Transparente Entwicklungspfade, fachliche Spezialisierung und kontinuierliche Lernmöglichkeiten schaffen Perspektiven, auch ohne Führungsverantwortung.
Die Ergebnisse machen deutlich: Motivation entsteht weniger durch Titel als durch konkrete Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag.
Nur jede:r zehnte Befragte kann sich eine Selbständigkeit vorstellen. Die Mehrheit bevorzugt weiterhin eine Anstellung in etablierten Unternehmen. Gleichzeitig wünschen sich viele Befragte dort Freiräume, Mitgestaltung und persönliche Entwicklung. Sicherheit und Sinn schließen sich für die Gen Z offenbar nicht aus.
Wenn sich das Karriereverständnis verändert, müssen Unternehmen ihre Angebote überprüfen. Entwicklung muss nicht zwangsläufig Führung bedeuten. Wer jungen Talenten Gestaltungsspielraum, Lernchancen und transparente Perspektiven bietet, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil im Kampf um Nachwuchskräfte.
Unternehmen, die weiterhin ausschließlich auf Hierarchiestufen und Titel setzen, riskieren dagegen, an Attraktivität zu verlieren.
Die Umfragen wurden unter rund 800.000 Studierenden an Hochschulen in ganz Deutschland durchgeführt und definiert, wie Studierende “Karriere machen” verstehen. Auf die Frage “Was bedeutet “Karriere machen” für dich?“ antworteten 33 % mit “Erfüllt arbeiten”, 31 % mit “Geld verdienen” und weitere 26 % mit “Aufsteigen”. Zudem nennen 10 % “Selbstständig sein”. An dieser Befragung nahmen insgesamt 664 Studierende teil.
UniNow ist Marktführer unter den deutschen Hochschul-Apps und bietet Studierenden einen einfachen Zugang zu studienrelevanten Informationen wie Stundenplänen, Notenspiegeln und E-Mails – alles auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform. Mit rund 800.000 aktiven Nutzern ist UniNow eine Tochtergesellschaft der Jobbörse Jobware.de und beschäftigt sich intensiv mit den Themen Studium und Karriere.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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