Die neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung – die Corporate Sustainability Reporting Directive (EU) 2022/2464, kurz CSRD, gilt zunächst für einen eingeschränkten Kreis von Unternehmen, der schrittweise erweitert wird. Aktuell wird die Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt und wirft bereits ihre Schatten voraus. Mit der Pflicht zu einem ausführlicheren Nachhaltigkeitsbericht für kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften mit mehr als 500 Mitarbeitern erhöhen sich ab dem Geschäftsjahr 2024 sukzessive auch die Anfragen bei kleinen und mittleren nicht kapitalmarktorientierten Unternehmen (KMU), Nachhaltigkeitsinformationen an ihre Geschäftspartner zu liefern. Derzeit flattern bereits unterschiedlichste Fragebögen von Kunden, Lieferanten und Banken in die Unternehmen. Diese indirekte Betroffenheit der KMU von der Richtlinie und der damit verbundene Aufwand lässt die Rufe nach einem europaweit akzeptierten freiwilligen Berichtsstandard lauter werden.
Die Zahl der direkt von der Richtlinie betroffenen Unternehmen in Deutschland steigt in den kommenden Jahren von bisher 500 auf circa 15.000. Diese müssen Strategien erstellen sowie anhand der verbindlichen EU-Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (European Sustainability Reporting Standards, ESRS) diverse Daten erheben, Berichte erstellen, prüfen lassen und diese offenlegen. Zur Anfertigung der Berichte benötigen sie eine Fülle von Informationen aus ihrer Wertschöpfungskette, beispielsweise zum CO2-Ausstoß. Damit kommt es zum sogenannten „Trickle-down-Effekt“ oder „Kaskadeneffekt“: Obwohl nicht kapitalmarktorientierte KMU nach der europäischen Richtlinie formal von der Berichtspflicht ausgenommen sind, müssen in der Praxis faktisch auch Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern viele Nachhaltigkeitsinformationen erheben.
Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz hat sein Pallium von Papst Franziskus erhalten
Paderborn / Rom (pdp). Ein besonderer Tag für Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz: Das Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni ist traditionell auch der Tag, an dem Papst Franziskus die Pallien jener Metropoliten segnet, die im vergangenen Jahr ernannt worden sind. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, der im vergangenen Dezember ernannt und am 10. März dieses Jahres in sein Amt eingeführt worden ist, reiste zum diesjährigen Hochfest der Apostel Petrus und Paulus nach Rom, um an der Heiligen Messe im Petersdom teilzunehmen und sein Pallium in Empfang zu nehmen.
Es sei eine „wahrhaft österliche Erfahrung“, die Petrus und Paulus machten, als sie dem Herrn begegneten: „Sie wurden befreit und vor ihnen öffneten sich die Türen zu einem neuen Leben“, erklärt Papst Franziskus in seiner Predigt anlässlich des Hochfestes der heiligen Apostel Petrus und Paulus im Petersdom. Beiden Aposteln begegnet das Bild der offenen Tür. Immer sei es jedoch Gott, der die Türen öffnet, der befreit und den Weg ebnet. „Wie wir im Evangelium (Mt, 16,19) gehört haben, hat Jesus dem Petrus die Schlüssel des Reiches Gottes anvertraut; aber Petrus erlebt, dass es der Herr ist, der die Türen zuerst öffnet, immer ist er uns voraus“, erinnert Papst Franziskus.
Papst Franziskus segnet Pallien aller neuen Metropolitan-Erzbischöfe an „Peter und Paul“ / Delegation begleitet neuen Paderborner Erzbischof
Paderborn / Vatikanstadt (pdp). Am 29. Juni 2024, dem Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus, segnet Papst Franziskus die Pallien jener Metropolitan-Erzbischöfe, die im vergangenen Jahr durch den Heiligen Vater ernannt worden sind. Auch der neue Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz reist aus diesem Anlass nach Rom. Begleitet wird der am 10. März 2024 in sein Amt eingeführte Paderborner Erzbischof von Generalvikar Thomas Dornseifer sowie Dompropst Monsignore Joachim Göbel. Nach der Segnung des Palliums durch Papst Franziskus folgt die offizielle Übergabe des Palliums an Erzbischof Dr. Bentz durch den Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, am Sonntag, 15. September 2024, im Hohen Dom zu Paderborn.
Als Erzbischof von Paderborn ist Dr. Udo Markus Bentz Metropolit der Kirchenprovinz Paderborn mit den Suffraganbistümern Erfurt, Magdeburg und Fulda. Seit dem 7. Jahrhundert erhalten Metropoliten vom Papst ein Pallium, eine Art weiße Stola mit sechs eingestickten schwarzen Kreuzen. Das Pallium gilt als Symbol der Hirtengewalt eines Metropoliten, die er im Einklang mit der des Papstes in Rom ausübt.
Jetzt trafen sich auf Einladung des 2020 gegründeten Wasserstoff Hub RKN/Rheinland e.V. mehr als 80 Gäste zum Wissensaustausch und Networking auf Gut Gnadental.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Dirk Brügge, Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss. Es sprachen: Florian Lindner, Leiter Business Development H2 der Westenergie AG. Er erläuterte in seinem Vortrag mit dem Titel „Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft und Beispielprojekte“ die Entwicklung des Wasserstoffmarktes und präsentierte mehrere lokale Vorzeigeprojekte, zum Beispiel: In der Gemeinde Holzwickede bei Dortmund fließt erstmals 100 Prozent grüner Wasserstoff (H2) durch eine Leitung der öffentlichen Erdgasversorgung.
Im zweiten Vortrag „AEM Flex 120 Elektrolyseur - Vom Prototypen zur Serie in 16 Wochen“ sprach Dennis Heimbürger, Teamlead Clean Energy Team der Swagelok Düsseldorf, über die Partnerschaft zwischen der Firma Enapter und Swagelok Düsseldorf, die in nur 16 Wochen eine Plug-&-Play-Lösung hervorgebracht haben, die grünen Wasserstoff von industrieller Prozesswärme bis zur Betankung vorantreibt.
Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Liboriuskapelle in Paderborn
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.