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„Paderborn war schon immer das Silicon Valley Deutschlands“

  • Christian Flesch | Jobware GmbH
  • Hochstift

Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer von Jobware, über das hohe Gut der Bodenständigkeit, den Servicegedanken und die Qualität von Personalarbeit

Zugegeben, etwas nüchtern wirken die Straßen im Paderborner Technologiepark schon. Wer hier nach Altbaucharme oder veganen Bowlläden sucht, wie sie in Berlin-Mitte rund um Co-Working-Spaces zum guten Ton gehören, wird enttäuscht. Hier ist man pragmatisch. Und inmitten dieses Pragmatismus ragt ein Geburtstagskind hervor: Seit 30 Jahren bringt Jobware von hier aus Unternehmen und Jobsuchende zusammen. Dr. Wolfgang Achilles, der Geschäftsführer, wirkt so, wie man sich einen erfolgreichen Ostwestfalen vorstellt: präzise, unprätentiös und mit einem gesunden Misstrauen gegenüber jedem Hype, der nicht mindestens zwei Jahre Bestand hat.

Herr Dr. Achilles, 1996 steckte das kommerzielle Internet in den Kinderschuhen. Kaum jemand konnte absehen, welche Veränderung es mit sich bringen würde. Wer damals eine Stellenbörse im Netz gründete, galt entweder als Visionär oder als Phantast. Was trifft auf Jobware zu?

Wolfgang Achilles: Wahrscheinlich ein bisschen von beidem, aber vor allem waren wir mutig genug, an die Effizienz zu glauben. Damals haben die Leute ihre Bewerbungen noch in schwere Pappmappen gesteckt und gehofft, dass die Post sie rechtzeitig zustellt. Wir haben gesehen, dass Information fließen will. Paderborn war damals durch die Nixdorf-Historie ein guter Nährboden für diesen digitalen Optimismus. Wir wussten: Das bleibt kein Spielzeug.

Internet

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Glasfaser

Neue Datenautobahnen für über 3400 Haushalte im Landkreis Paderborn

  • Vodafone Deutschland
  • Hochstift

Vodafone verbessert Infrastruktur mit fünf Maßnahmen im Festnetz

Düsseldorf, den 29.04.2026. Gute Nachricht für Paderborn – Vodafone hat hier eine wichtige Modernisierungsmaßnahme vollendet. Innerhalb weniger Monate hat der Düsseldorfer Netzbetreiber gleich fünf Bauprojekte realisiert, um das Kabel-Glasfasernetz vor Ort noch stabiler und leistungsfähiger zu machen. In vielen Bereichen wurden neue Glasfaserkabel in die Erde gezogen und zusätzliche Glasfaser-Knotenpunkte für immer kleinere Netz-Segmente aufgebaut - meist ohne nennenswerte Auswirkungen auf die Anwohner oder den Straßenverkehr. Von dem Bau dieser neuen Datenautobahnen profitieren über 3400 Kabelhaushalte in Paderborn, indem sie nunmehr ein wesentlich stabileres und leistungsstärkeres Festnetz nutzen können. Gerade zu Spitzenzeiten stehen jetzt ausreichende Kapazitäten für datenintensive Anwendungen wie Video-Konferenzen, Musik- und Video-Streaming zur Verfügung.

Starke Nachfrage in der Bevölkerung

Mit seinen Investitionen in den Ausbau des Breitbandnetzes trägt Vodafone auch der starken Nachfrage der Bevölkerung Rechnung: Denn der Datenverkehr im Landkreis Paderborn wächst rasant - mit einer jährlichen Steigerungsrate von aktuell 12 Prozent. Die Menschen surfen immer häufiger im Internet - etwa aus beruflichen Gründen, um ihre Bankgeschäfte und Online-Einkäufe zu erledigen, oder ihre Kontakte in sozialen Medien zu pflegen. Ein stabiles Breitbandnetz ist insbesondere dann erforderlich, wenn die Anwohner Paderborns Videos, Serien und TV-Sendungen im Live-Stream anschauen, Events aus Kultur und Sport wie beispielsweise die Übertragung der Fußball-Bundesliga und der Champions League verfolgen oder sich in Nachrichtenportalen von Medienhäusern informieren.

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Das Leitungsteam für den 105. Deutschen Katholikentag

Katholikentagsleitung für Paderborn gegründet

  • Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat
  • Hochstift

105. Katholikentag findet vom 24. bis 28. Mai 2028 in Paderborn statt / Katholikentag: Hoffnung geben, Verantwortung stärken und Menschen miteinander verbinden

Das Leitungsteam für den 105. Deutschen Katholikentag hat sich heute zu seiner konstituierenden Sitzung in Paderborn getroffen. Die Mitglieder bereiten zusammen mit der Programmkommission und dem bereits im Dezember 2025 gegründeten Trägerverein des Katholikentags das Großereignis vor, das vom 24. bis 28. Mai 2028 stattfinden wird.

Die Katholikentagsleitung ist das oberste beschlussfassende Gremium des Katholikentags in inhaltlichen und programmatischen Fragen. Es setzt sich aus Vertreter:innen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und des Erzbistums Paderborn zusammen.

„Ich freue mich sehr auf den Mai 2028 in Paderborn“, sagt die Präsidentin des ZdK und Vorsitzende der Katholikentagsleitung, Dr. Irme Stetter-Karp. „Wir leben in Zeiten, in denen Gemeinschaft mehr denn je zählt. Der Katholikentag bietet Raum und Zeit zu Debatte, Gebet und Feier. Es sind Begegnungen möglich, die im Alltag oft schmerzlich vermisst werden. Politik, Gesellschaft und Kirche finden hier Schnittstellen, die kaum ein anderes Ereignis bietet.“

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traditionellen Giershagener Pferdeprozession

Pferdeprozession in Giershagen

  • Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat
  • Hochstift

Weihbischof Hubert Berenbrinker feiert Pontifikalamt und segnet Reiter und ihre Pferde

- im 300. Jubiläumsjahr der Giershagener Pferdeprozession

Paderborn / Giershagen (pdp). Wenn am zweiten Sonntag nach Ostern Frauen und Männer auf Pferden durch Dorf, Feld und Flur von Giershagen bei Marsberg im Sauerland reiten, dann ist dort Pferdeprozession. Im 300. Jubiläumsjahr feierte Weihbischof Hubert Berenbrinker am Sonntag, 19. April 2026, in der Pfarrkirche von Giershagen ein festliches Pontifikalamt, segnete auf dem Kirchplatz bei der sogenannten Pferdeweihe die versammelten Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden, um so die traditionsreiche Prozession durch Giershagen und Umgebung zu starten. Trotz kaltem und regnerischem Wetter nahmen 30 Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden, zwei Gespanne mit Kutschen und zweihundert Zuschauer an der Giershagener Pferdeprozession teil. Weihbischof Berenbrinker rief in seiner Predigt zu einem „achtsamen Umgang mit Gottes Schöpfung“ auf.

Ausgehend vom biblischen Psalm 150, aus dem auch sein bischöflicher Wahlspruch „Alles, was atmet, lobe den Herrn. Halleluja!“ entnommen ist, erinnerte Weihbischof Hubert Berenbrinker beim Pontifikalamt in der Pfarrkirche St. Fabian und St. Sebastian in Giershagen daran, dass Gott „alles“ wunderbar geschaffen habe. Menschen seien aufgerufen, sich an der ihnen von Gott anvertrauten Schöpfung zu erfreuen und dankbar zu sein für Gottes Heilshandeln in der Geschichte. Die Einladung und Aufforderung im Psalm 150 „Alles, was atmet, lob den Herrn“ sei insbesondere am Tag der Pferdesegnung und Pferdeprozession in Giershagen eine Erinnerung und Mahnung zur Verantwortung und Achtsamkeit gegenüber der Schöpfung, konkretisierte Weihbischof Berenbrinker. „Wenn wir so leben, wenn wir so mit der Schöpfung umgehen, dass es zum Lobe Gottes gereicht, gereicht es uns selbst zum Segen“, bekräftigte der im Erzbistum Paderborn emeritierte Weihbischof.

Psalm 150 sei eine „großartige Symphonie“ am Ende des biblischen Psalmen-Buches und zeige „die Verbundenheit von allen, die Gott geschaffen, und von allem, was Gott geschaffen hat“, urteilte Weihbischof Berenbinker zum Abschluss seiner Predigt. „Menschen, Tiere, Pflanzen und Gestirne, Wasser, Luft und Feuer, alles, was Gott gewollt und ins Dasein gerufen hat, gehört zusammen. Alles ist des Lobes würdig und trägt selbst zum Lob des Schöpfers bei.“

Pferdeweihe und Pferdeprozession

Auf dem Kirchplatz von Giershagen versammelten sich nach dem Pontifikalamt in der Kirche 30 Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden. Nach einem Gebet spendete Weihbischof Berenbrinker diesen bei der „Pferdeweihe“ mit sichtlicher Freude seinen bischöflichen Segen. Mit dieser Segenshandlung zog die Reiterschar – angeführt vom Kreuzträger und begleitet von Fahnen – vom Kirchplatz in Giershagen hinab ins Diemeltal zur Kluskirche und durch das Buchholz zurück ins Dorf. An vier Stationen wurde auf dem Weg der Prozession innegehalten, gebetet und gesungen.

Im Anschluss an die Prozession bewirtete der Knappenverein am Pfarrheim - wie seit Jahren - die Gäste.

Pferdeprozession in Giershagen mit Tradition

Die Giershagener Pferdeprozession – die einzige dieser Art im Erzbistum Paderborn – ist weit mehr als ein 300 Jahre alter Brauch: Sie ist ein Zeichen gelebten Glaubens und tiefer Verbundenheit mit der Heimat. Die Wurzeln der Pferdeprozession in Giershagen reichen zurück in eine Zeit großer Not: Der Überlieferung nach legten die Bauern von Giershagen in der Barockzeit ein Gelübde ab, als eine verheerende Pferdeseuche ihre Existenz bedrohte. Aus Dankbarkeit entstand eine Prozessions-Tradition, die bis heute fortlebt.

Über Jahrhunderte hinweg wurde die Tradition lebendig bewahrt, ehe sie in den 1960er-Jahren vorübergehend zum Erliegen kam: Mit der Mechanisierung der Landwirtschaft verschwanden die Pferde aus dem bäuerlichen Alltag und damit auch die Grundlage für die Prozession der Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden. Doch vor 30 Jahren wurde der Brauch der Pferdeprozession wiederbelebt: Reiterinnen und Reiter der Reitvereine Brilon und Marsberg beteiligen sich, aber auch aus dem benachbarten Waldeck und Paderborner Land sind „Ross und Reiter“ dabei.

Gedanken von Heiner Götte

Aus Dankbarkeit darüber, dass die Pferde-Seuche das Dorf vergleichsweise glimpflich traf, entstand die Tradition der Pferdeprozession. „Die Menschen haben Gott gedankt und dieses Gelübde über Generationen bewahrt“, erklärt Heiner Götte als Initiator der Wiederbelebung vor 30 Jahren.

Bis 1966 wurde die Prozession regelmäßig durchgeführt, ehe sie 1967 aufgrund des Rückgangs der Pferdehaltung ausfiel. Erst nach fast drei Jahrzehnten wurde die Tradition wieder aufgegriffen: Im Zuge eines lokalen Jubiläums entstand die Idee, die Pferdeprozession neu zu beleben – mit Erfolg. „Wir hätten damals nicht gedacht, dass sich das so entwickelt. Umso schöner ist es zu sehen, dass die Tradition bis heute trägt“, bekräftigt Heiner Götte.

Die Prozession ist für viele im Ort eng mit persönlichen Erinnerungen verbunden, sagt Götte. „Dieses Gefühl am frühen Morgen, wenn die Pferde vorbereitet werden, das vergisst man nicht.“

Auch heute wird die Prozession von Reiterinnen und Reitern aus Giershagen und umliegenden Orten getragen. Wetterbedingungen und organisatorische Herausforderungen beeinflussen die Teilnahme, doch die Bedeutung für das Dorf bleibt groß. „Ich bin sehr zufrieden. Entscheidend ist, dass die Tradition weiterlebt“, erklärt Heiner Götte. Mit Blick in die Zukunft hofft er auf engagierte Nachfolger: „Solange die Kraft reicht, mache ich weiter. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich auch künftig Menschen finden, die diese Aufgabe übernehmen.“



Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

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