Kristin Wichert, Ortskuratorin Paderborn der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überreicht am Dienstag, den 3. Juni 2026 um 11.00 Uhr am Schloss Amelunxen in Beverungen an Louisa Freifrau von Weichs und ihre Familie eine Bronzeplakette. Diese wird künftig sichtbares Zeichen der Unterstützung für die Instandsetzung und Erhaltung des denkmalgeschützten Schlosses sein, das zu den bedeutenden Adelssitzen der Weserrenaissance in Ostwestfalen gehört.
Die DSD hat mehrere Bauabschnitte der Sanierung der Dachkonstruktion und die Dacheindeckung mit regionaltypischem Sollingstein mit insgesamt mehr als 300.000 Euro gefördert. Im Jahr 2023 wurden 100.000 Euro zur Verfügung gestellt, 2024 folgte eine weitere Förderung in Höhe von 115.000 Euro. Im Jahr 2025 hat die Stiftung die Substanzerhaltung des Daches erneut unterstützt und für Dachdecker- und Zimmermannsarbeiten weitere 120.000 Euro bereitgestellt. Die Mittel konnte die DSD dank zahlreicher privater Spenden und den Erträgen der Lotterie GlücksSpirale bereitstellen.
AIKO, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich BC-Technologie (Back Contact / Rückkontakt), gibt eine Partnerschaft mit Solaride bekannt, dem einzigen Solarauto-Team des Baltikums mit Sitz in Estland. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird das nächste Fahrzeug von Solaride mit hocheffizienten ABC-Zellen von AIKO ausgestattet. Damit unterstützt AIKO die Mission des Teams, junge Ingenieurinnen und Ingenieure zu inspirieren, die Grenzen nachhaltiger Mobilität weiter zu verschieben.
Solaride wurde in Estland gegründet und hat sich schnell als aufstrebende Kraft im Solar-Rennsport etabliert. Im Jahr 2025 belegte das Team den zweiten Platz in der Cruiser-Klasse bei der Bridgestone World Solar Challenge in Australien und stellte damit technische Exzellenz auf höchstem Niveau unter Beweis. Über den Rennsport hinaus betreibt Solaride eine Akademie, die junge Menschen in ganz Estland dazu inspiriert, Karrieren in den Bereichen Engineering und Unternehmertum zu verfolgen.
Am 5. Juli feiert der Bikini seinen 80. und das BikiniARTmuseum (BAM) seinen 6. Geburtstag. Die Macher des weltweit ersten Museums für Bademode und Badekultur betraten Neuland. Die Bearbeitungen gingen und gehen weit über die bestehende Literatur der einzelnen Länder hinaus. Damit wurden völlig neue Zusammenhänge und Erkenntnisse entdeckt. Es gab davor keine Einrichtung für „Swimwear“, kein eigenes Journal oder eigene Fernsehsendungen. Alte getragene Badeanzüge oder Bikinis schmiss man einfach weg, nur wenige der großen internationalen Traditionsunternehmen der Bademode hatten ein Archiv und ein Geschichtsbewusstsein. Heute ist das alles ganz anders. Das BAM als Gamechanger?
Das Spezialmuseum verbindet Modegeschichte, Gesellschaftsgeschichte, Popkultur, Feminismus, Kunst und Entertainment. Man besitzt mit dem roten Baywatch-Badeanzug von Pamela Anderson, dem Prinzessin Leia Star Wars-Bikini und dem Goldenen Réard gleich drei der vier berühmtesten Bademoderaritäten. Es wird die ganze Entwicklung mit wunderbaren Sammlerstücken von 1870 bis heute abgebildet und inszeniert und man diskutiert Bademode als Spiegel der Zeit, Frauenbefreiung, Körperbilder und Moralvorstellungen, auch Feminismus und Diversität. Das BAM hat es geschafft - wie kein anderes Museum in Deutschland - weltweit medial präsent zu sein, dabei ist man Stammgast in Fernsehshows von Jauch, Gottschalk und Schöneberger bis zur kultigen Primetime Lifestyle Sendung „Amaury Jr“, in der eine ganze Stunde mit Weltstar Helo Pinheiro (Girl from Ipanema) über das BAM im brasilianischen Fernsehen berichtet wurde. Und die Ausstellungsinitiatoren haben insbesondere in Deutschland, Frankreich, USA oder Brasilien ganz exzellenten persönlichen Kontakt zu den bedeutenden Bademodeinstitutionen und den schillernden Designern. Mittlerweile holen sich Journalisten, Universitäten, Autoren, Fashion-Industrie oder andere Museen aus allen Kontinenten Infos oder Leihgaben.
Manchmal beginnen Veränderungen mit einer Frage, die eigentlich niemand stellen müsste: Was machen Schülerinnen, wenn sie während des Schultags plötzlich Hygieneprodukte brauchen und weit und breit kein Geschäft erreichbar ist?
Im ländlichen Raum ist diese Frage nicht theoretisch. Wenn es rund um die Schule keinen Supermarkt gibt und oft auch keinen schnellen Heimweg, hat man ein Problem, wenn man überraschend Hygieneprodukte braucht. Besonders dann, wenn das Taschengeld knapp ist oder das Thema zuhause schwierig besprechbar ist, gibt es zwei Möglichkeiten: jemand hilft aus, oder Pech gehabt.
Die Initiative, daran etwas zu ändern, kam von der Schülervertretung der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn. Die SV hat das Problem benannt, eine pragmatische Lösung entwickelt und den Verlag Menne&Töchter als ersten Partner gewonnen. Aus dem Programm FutureLab wurden zwei Spender für kostenlose Hygieneprodukte finanziert, niedrigschwellig zugänglich, ohne Anmeldung, ohne Beschämung. Mit diesem ersten positiven Beispiel konnte die SV eine Drogeriekette gewinnen, weitere Spender zu stellen und die dauerhafte Versorgung mit kostenlosen Hygieneprodukten zu sichern.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
