Paderborn (pdp). „Jedes Kind braucht einen Engel“ – unter diesem Motto unterstützt das Erzbistum Paderborn schon zum dritten Mal Grundschulkinder und Eltern beim Start in das Abenteuer Schule. Jetzt erweitert die Erzdiözese seine Schulstart-Aktion mit der Aktion 365 „Mit Gott am Start!“. Die neue Initiative richtet sich an Kinder, die in die 5. Klassen der weiterführenden Schule wechseln. Auch hier gilt: Aller Anfang in einer neuen Schule ist nicht immer leicht, aber mit vielfältigen Ideen und Materialien möchte das Erzbistum helfen, die Kinder beim Schulwechsel gut zu begleiten. Aktionsboxen sowie Postkarten- und Plakatsets sind ab dem 30. Juni 2026 im Shop des Erzbistums (https://shop.erzbistum...erborn.de/) bestellbar.
Der Schritt über die Schwelle von der Grund- zur weiterführenden Schule kann verunsichern. Das Erzbistum Paderborn unterstützt mit der Aktion 365 „Mit Gott am Start!“ Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Seelsorgende – damit der Wechsel auf die weiterführende Schule in guter Erinnerung bleibt und der neue Lebensabschnitt ein gutes Ankommen ermöglicht.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ist Schirmherr der Schulstart-Aktion: „Durch die Grundschulzeit begleiten wir Kinder bereits seit drei Jahren. Um auch Schülerinnen und Schüler, die auf eine weiterführende Schule wechseln, Mut zu machen, gibt es jetzt die Aktion 365 ,Mit Gott am Start!‘. Sie setzt Zeichen dafür, dass Gott sein Versprechen an uns 365 Tage im Jahr hält: Ich bin bei dir, wohin du auch gehst!“, betont der Paderborner Erzbischof.
Der Gotteszuspruch „Ich bin bei dir, wohin du auch gehst!“ (Josua 1,9) ist für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler das Pendant zum Motto „Jedes Kind braucht einen Engel“, das die Kinder in den ersten Klassen begleitet. Die Schulstart-Aktion und ihre jetzige Erweiterung werden unter dem Dach der Glaubensinitiative „1000 gute Gründe“ mit immer neuen Materialien kontinuierlich weiterwachsen. Neben dem Gotteszuspruch aus dem Buch Josua hält die Aktion 365 für die Kinder auch weitere Zusagen bereit: „Du bist wertvoll! Egal, was auf deinem Zeugnis steht.“ Oder auch „Nur Mut! Das Einzige, was du verlieren kannst, ist deine Angst.“
Die vielfältigen Materialien der Aktion 365 sind einzeln erhältlich – entweder bestellbar oder auch als Download. Gebündelt finden sie sich in einer Aktionsbox. Die Materialien sind für den Einschulungstag der Fünftklässler gedacht, können aber auch für den nachfolgenden Schulalltag und die inhaltliche Arbeit genutzt werden. Zur Aktionsbox gehören unter anderem eine Gottesdienstvorlage, ein Morgengebet und ein Mutmach-Gebet, Namensschilder, ein Postkartenset sowie Plakate mit Klassenregeln, einem Geburtstags- und Jahreskalender. Zudem sind in der Box Elternbroschüren enthalten, die helfen, mit Kindern den Glauben zu entdecken. In jeder Box versteckt sich zudem eine Überraschung für die Lehrkraft.
Teilnehmen an der Aktion 365 kann jede Schule im Erzbistum Paderborn, an der in der 5. Klasse Religionsunterricht erteilt und/oder ein Gottesdienst zur Einschulung in die 5. Klasse angeboten wird. Ab dem 30. Juni 2026 können im Shop des Erzbistums die Aktionsbox sowie das Postkarten- und Plakat-Set bestellt werden ( https://shop.erzbistum...erborn.de/). Die Aktion 365 startet jetzt, aber immer neue Materialien und altersgerechte Glaubensimpulse für das Kirchenjahr sind das weitere Ziel – damit Schülerinnen und Schüler jeden Alters erleben können, dass Gott 365 Tage im Jahr mit ihnen „am Start“ ist. Für die Zukunft sind beispielsweise auch Aktionswochen und weitere Angebote geplant.
Der Eurojackpot geht nach Nordrhein-Westfalen: Ein Spielteilnehmer aus dem Sauerland hat bei der Ziehung am Freitag (26. Juni) als einziger den ersten Gewinnrang getroffen und sich damit rund 87,2 Millionen Euro gesichert.
Seinen Spielauftrag gab der Gewinner einen Tag vor der Ziehung online ab. Mit einem Normalschein und vier Tippfeldern setzte er insgesamt 8,75 Euro ein (inklusive Gebühren). Im dritten Tippfeld bewies er den richtigen Riecher und sagte alle fünf Gewinnzahlen (17, 25, 35, 39, 41) sowie die beiden Eurozahlen (5 und 9) korrekt voraus.
Da kein weiterer Spielteilnehmer aus den 19 teilnehmenden Eurojackpot-Ländern den ersten Gewinnrang erreichte, erhält der Sauerländer die komplette Gewinnsumme von exakt 87.264.546,90 Euro.
Katholische Träger der Jugendsozialarbeit warnen im Gespräch mit Generalvikar Dr. Michael Bredeck vor Risiken für Bildungsangebote
Paderborn (pdp). Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich die Diözesanarbeitsgemeinschaft (Di-AG) katholischer Jugendsozialarbeit im Erzbistum Paderborn besorgt um die Bildungsangebote für junge Menschen. Alarmiert sind die heimischen Träger durch geplante Kürzungen, die in der EU und auf Bundesebene im Raum stehen. Ihre Befürchtungen schilderten Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft beim Jahresgespräch mit Generalvikar Dr. Michael Bredeck in den Räumlichkeiten von IN VIA Paderborn. Gemeinsam wurde reflektiert, wie die Sparpläne die Arbeit vor Ort betreffen und welche Risiken sie für konkrete Projekte der Träger bergen.
Die EU-Kommission plant umfassende Reformen des mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) für die Jahre 2028 bis 2034. Das hätte Auswirkungen auf den Europäischen Sozialfonds (ESF). Demnach soll der ESF seine eigenständige Budgetlinie verlieren und stattdessen in einen zentralen national-regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) pro Mitgliedsstaat integriert werden – ein Multifonds, in dem bisher getrennte EU-Fonds unter einem einzigen Dach zusammengefasst werden sollen. Das könne Verteilungskämpfe zur Folge haben, befürchtet die Diözesane Arbeitsgemeinschaft. Ebenso kritisch sieht man die Pläne zur Einführung eines leistungsbasierten Auszahlungsmechanismus, zum Wegfall der regionalen zugunsten einer zentralisierten Steuerung auf Bundesebene und zur Streichung der höheren EU-Kofinanzierungssätze für Projekte mit besonders vulnerablen Zielgruppen und für soziale Innovationen.
Erfolgschancen der Förderangebote gefährdet
„Die Planungen der EU-Kommission haben weitreichende Bedeutung auch für unsere Angebote, denn der ESF wirkt in alle sozialen Bereiche hinein“, sagte Arbeitsgemeinschaftsvorsitzender Wolfgang Gelhard (Kolping-Bildungswerk Paderborn). Die Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Trägergruppen – Bund Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ), Diözesan-Caritasverband, Kolping-Bildungswerk Paderborn, IN VIA und Katholisches Jugendwerk Förderband Siegen-Wittgenstein – warnten vor den Auswirkungen auf ihre Arbeit, wenn das Thema „Soziales“ in den MFR-Verhandlungen nicht den nötigen Stellenwert erhalte.
Dabei sind es gerade die vielen kleineren Projekte, die eine passgenaue Begleitung der Menschen vor Ort ermöglichen. Zudem würde unter anderem weniger Einzelfallhilfe möglich sein: „Spezifische Bedarfe können dann nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden. Statt individueller Begleitung müssten häufiger Gruppen- oder Infrastrukturangebote an ihre Stelle treten. Das gefährdet die Erfolgschancen der Förderangebote“, erklärte Markus Rickert, Geschäftsführer Kolping-Bildungszentren Südwestfalen. Risiken sieht er neben der reduzierten Individualisierung auch in der höheren Abbruchgefahr, der Überlastung von Regelsystemen und steigendem Steuerungs- und Nachweisdruck.
„Bedarfslage wird größer und komplexer
Welche wichtige Funktion die Träger der katholischen Jugendsozialarbeit mit ihren Projekten und Angeboten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie für die Stärkung und den Schutz der Demokratie haben, demonstrierte der Gastgeber des Jahresgesprächs exemplarisch: Authentische Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bildungsbereich bekamen die Gäste bei einem Streifzug durch die IN-VIA-Projektvielfalt und bei eindrücklichen Erfahrungsberichten. Von der Jugendberufshilfe über Vermittlung in Berufsperspektiven bis hin zu Migration und Integration: Rund 40 Projekte vereint IN VIA unter einem Dach. Zum Leben erweckten die IN-VIA-Expertinnen ihre Arbeit unter anderem mit O-Tönen aus der Uma-Hilfe, einem Rundgang durch das IN-VIA-Lädchen und die Kreativwerkstatt sowie die Vorstellung des Jugendmigrationsdienstes (JMD) und des Projektes „EQ plus Sprache“.
„Die Bedarfslage bei Jugendlichen mit Einschränkungen wird immer größer und komplexer“, verdeutlichte Margarete Schwede, IN-VIA-Vorständin. Große Themen in der Migrationsarbeit sind unter anderem die langwierige Anerkennung von ausländischen Schulabschlüssen, bezahlbarer Wohnraum für junge Migrantinnen und Migranten, eine Verschlechterung der Ausbildungsplatzsuche und die veränderte Stimmung in der Gesellschaft gegenüber Migrantinnen und Migranten. „Das wird an vielen Stellen deutlich, wenn es um Unterstützung bei der gesellschaftlichen und beruflichen Integration der Jugendlichen geht“, schilderte Margarete Schwede. Veränderte Fördermittelstrukturen lasse die Luft zudem für die Träger immer dünner werden.
„Insbesondere trifft es die Arbeit mit Jugendlichen und damit die Schwächsten der Gesellschaft. Es ist unsere Aufgabe, die Anwaltschaft für sie zu übernehmen und auf die Probleme aufmerksam zu machen“, betonte Wolfgang Gelhard. „Es war ein sehr informativer Nachmittag. Ich gehe sehr nachdenklich aus dem Gespräch und nehme sehr viele Impulse mit“, sagte Generalvikar Dr. Michael Bredeck zum Abschluss.
Info
Das Betätigungsspektrum der Arbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit ist breit: Gefördert werden die Jugendberufshilfe, die Schulsozialarbeit, das Jugendwohnen und die Jugendmigrationsdienste.
Durch den Wald gehen, im Park spazieren oder bei der Gartenarbeit in der Erde wühlen: Der Kontakt mit der Natur kann heilsam auf psychische Erkrankungen wirken, wie die Auswertung mehrerer Studien zu diesem Thema nahelegt. Warum sich dieser therapeutische Ansatz für alle Stadien medizinischer Prävention anbietet und auch bei körperlichen Erkrankungen hilfreich sein kann, erläutert Prof. Dr. med. Christian Keßler. Er hat das Forschungsprojekt co-geleitet und ist Ende 2025 von der Charité in Berlin an die Universität Augsburg gewechselt. Hier hat er die Stiftungsprofessur für Integrative Gesundheitsversorgung und Prävention übernommen und erforscht unter anderem, wie mehr Zeit in der Natur Mensch und Umwelt zugutekommen kann.
„Wie man in neueren Studien sieht, können Naturaufenthalte die Symptome von Depressionen und Angsterkrankungen lindern.“
Prof. Dr. med. Christian Keßler, Professor für Integrative Gesundheitsversorgung und Prävention, Universität Augsburg
„Wir sprechen von Low-Cost oder sogar No-Cost-Interventionen: Sie kosten wenig bis nichts – und können doch substanziell viel bewirken.“
Prof. Dr. med. Christian Keßler, Professor für Integrative Gesundheitsversorgung und Prävention, Universität Augsburg
„Green Space Interventions können auch bei körperlichen Diagnosen hilfreich sein wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Allergien sowie Erkrankungen des Immunsystems.“
Prof. Dr. med. Christian Keßler, Professor für Integrative Gesundheitsversorgung und Prävention, Universität Augsburg
Schon ins Grüne zu sehen, trägt dazu bei, dass Patienten nach einer Operation weniger Schmerzmittel benötigen und das Krankenhaus eher verlassen können als Erkrankte, die vor dem Fenster steinerne Wände erblicken. Das hat eine viel beachtete Pilotstudie vor nunmehr 40 Jahren nahegelegt.[1] Wie viel wirksamer ist es da, tatsächlich Zeit draußen im Grünen zu verbringen: „Wie man in neueren Studien sieht, können Naturaufenthalte die Symptome von Depressionen und Angsterkrankungen lindern und möglicherweise sogar die von Psychosen“, sagt Prof. Dr. Christian Keßler.[2] Das gelte für verschiedene Formen der sogenannten Green Space Interventions, bei denen Menschen geführt in die Natur gehen oder sich angeleitet dort aufhalten: bei der Waldtherapie, aber auch beim Aufenthalt in Grünflächen wie Parks sowie bei der Gartentherapie und auch der gärtnerischen Beschäftigung mit Pflanzen (Hortikultur).
„Letztlich geht es um die Nutzung von Natur in therapeutischen Kontexten“, fügt der Arzt, Psychotherapeut und Professor für Integrative Gesundheitsversorgung und Prävention an der Universität Augsburg, hinzu. „Die Ergebnisse sind schon recht eindrucksvoll, denn es kommt zu einer Win-Win-Win-Situation: Interventionen mit der Natur als Co-Therapeutin beinhalten einen potenziell großen gesundheitlichen Nutzen mit sehr geringem Nebenwirkungsprofil und sie sind kostengünstig.“ Das sei vor allem in der aktuellen Situation, in der es darum gehe, Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren und teure Leistungen auf den Prüfstand zu stellen, besonders attraktiv. „Wir sprechen von Low-Cost oder sogar No-Cost-Interventionen: Sie kosten wenig bis nichts – und können doch substanziell viel bewirken.“ Zudem werde in den letzten Jahren immer wieder kontrovers diskutiert, wie groß tatsächlich der Nutzen vieler Psychopharmaka etwa bei leichteren Formen von Depressionen sei im Verhältnis zu deren Nebenwirkungen und den damit therapieassoziierten Kosten. So hätten Studien etwa gezeigt, dass regelmäßige Bewegung und Sport bei leichtgradiger Depression ähnlich wirkungsvoll sein können wie eine konventionelle medikamentöse Therapie.
Nicht nur Patienten und das Gesundheitssystem könnten von Natur- und Waldtherapie profitieren, sondern auch die Umwelt selbst. Ein intaktes Ökosystem wiederum sei eine Voraussetzung dafür, dass Menschen gesund bleiben und werden können. „Wenn es uns langfristig gelänge, solche therapeutischen Elemente evidenzbasiert in die Regelversorgung zu übernehmen, könnte das auf eine wundersame Art und Weise auch dafür sorgen, dass die Menschen, wenn sie Wald und Natur nutzen, achtsamer mit ihr umgehen und den Wert solcher natürlichen Räume besser wertschätzen. Das trüge wiederum zum Schutz des Planeten, der Umwelt und etwa auch seiner Artenvielfalt bei“, so Prof. Keßler.
„Entfremdung von Mensch und Natur ist problematisch“
Es sei allerdings „verrückt, dass wir viel Geld ausgeben und Studien machen müssen, um zu zeigen, dass es gesundheitlich sinnvoll ist, sich in der Natur aufzuhalten. Das zeigt vor allem eines: den Entfremdungsgrad zwischen uns und der Natur“, fügt der Experte hinzu. „Wir trennen künstlich zwischen uns und der Natur, und das ist eines unserer Grundprobleme.“ Die Forschung wisse inzwischen, dass unter anderem zu wenig Bewegung in der Natur und mehr Bildschirmzeit zu mehr Stress und Einsamkeit führen können, was wiederum körperliche und seelische Erkrankungen begünstigen könne. Zahlreiche medizinische Studien zeigten, dass Green und Blue Space Interventions, also solche in der Natur und am Wasser, auch bei körperlichen Diagnosen hilfreich sein können wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Allergien sowie Erkrankungen des Immunsystems „und möglicherweise noch viel mehr“.
Die positiven Effekte von Wald- und Naturtherapie beruhten darauf, dass es sich um eine multimodale integrativmedizinische Intervention handele: „Die Menschen sind im Wald oder Park unterwegs, sie bewegen sich, atmen die saubere Luft (und etwa Terpenverbindungen von Nadelhölzern) und nehmen Sonnenlicht auf, was der Vitamin-D-Versorgung hilft. Alle Sinne sind beteiligt. Das kann zu Entspannung und Stressreduktion führen, zu positiven Emotionen, vielleicht auch zu spirituellen Erlebnissen“, betont Prof. Keßler. Es werde eine Aufgabe für die Zukunft sein, noch genauer zu erforschen, was wie und worauf genau wirkt. Schon jetzt ist aber klar: Natur ist natürlich gut – und darauf kommt es an!
Prof. Dr. med. Christian Keßler ist Facharzt für Innere Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Naturheilverfahren und Psychotherapie. An der Medizinischen Hochschule Hannover studierte er Humanmedizin und wurde dort 2006 promoviert. Mit einem Magister Artium hat er ein zusätzliches Studium der Indologie abgeschlossen, in Ayurvedic Medicine verfügt er über einen Master of Science (M.Sc.). Der Internist habilitierte an der Charité Universitätsmedizin Berlin. Dort war er von 2016 bis 2025 als Oberarzt für Forschungsleitung, Co-Ambulanzleitung und Projektmanagement an der Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin-Wannsee aktiv. Zum 1. November 2025 ist er dem Ruf der Universität Augsburg gefolgt, die Stiftungsprofessur für Integrative Gesundheitsversorgung und Prävention am Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit der Medizinischen Fakultät anzutreten.
[1] https://www.science.org/doi/10.1126/science.6143402
[2] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0272494426000204?via%3Dihub
Über „Gesunde Vielfalt“
Die Initiative „Gesunde Vielfalt“ ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Experten und Expertinnen unterschiedlicher Therapieformen. Unser Ziel ist, das Zusammenwirken von konventionellen und komplementären Therapien – sprich: die Integrative Medizin – stärker in den Vordergrund der Diskussion zu rücken, um notwendige Verbesserungen des Gesundheitssystems anzustoßen. Wir stehen dabei für den gegenseitigen Respekt der Therapieformen und Heilberufe. Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Wir setzen uns für einen Paradigmenwechsel ein: Der Patient, die Patientin muss zum gleichberechtigten Akteur neben dem Arzt, der Ärztin werden, um das Gesundheitswesen nachhaltig zu reformieren. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Information und Aufklärung der Öffentlichkeit, der Nähe zur Praxis und Vernetzung von Ärztinnen, Ärzten, Apothekerinnen und Apothekern und Heilberufen im Sinne der Patientinnen, der Patienten. Wir verstehen uns als Plattform und Impulsgeber für einen ideologiefreien, offenen Diskurs um die Verbesserung des Gesundheitswesens in Deutschland.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
