Im Herbst ist Hochsaison für den Neuwagenkauf. Viele Hersteller präsentieren neue Modelle, Händler werben mit Sonderaktionen. Wer jetzt den Überblick behält, trifft die bessere Wahl – und hat länger Freude am neuen Fahrzeug.
Worauf es beim Kauf eines Fahrzeugs direkt vom Fließband wirklich ankommt, erklärt Michael Schlüting, Leiter der TÜV NORD Station Paderborn.
Bevor die Entscheidung für einen Neuwagen fällt, hilft ein ehrlicher Kassensturz. Zum Kaufpreis gehören auch laufende Kosten wie Versicherung, Steuer und Energieverbrauch – sie bestimmen, was das Auto tatsächlich kostet. Beim Antrieb entscheidet der Alltag. Wer überwiegend kurze Strecken fährt und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, ist mit einem Elektroauto oft günstiger unterwegs. Aktuell bringt die Regierungskoalition im Bereich der Elektromobilität zudem eine gezielte Förderung für Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen, die genauen Details stehen dabei aber noch nicht fest.
Für Vielfahrer bleibt dagegen der Diesel meist die wirtschaftlichere Wahl. Wer nur gelegentlich fährt, greift am besten zum Benziner. Und ein Hybrid lohnt sich nur, wenn er regelmäßig geladen wird – sonst wird er schnell zum Spritfresser. Auch bei der Ausstattung zählt, was wirklich gebraucht wird. Seit Juli 2024 sind zentrale Assistenzsysteme wie Notbrems- und Spurhalteassistent serienmäßig an Bord. Weitere Extras lassen sich gezielt ergänzen. Viele Hersteller setzen inzwischen auf „Functions on Demand“ – Softwarefunktionen, die sich bei Bedarf aktivieren und später hinzubuchen lassen. Wie zuverlässig ein Modell im täglichen Gebrauch ist, zeigt der jährliche TÜV-Report. Die Auswertung von mehr als 10 Millionen Hauptuntersuchungen legt Stärken und Schwächen von einer Vielzahl an Fahrzeugmodellen offen. „Im Report wird deutlich, welche Marken und Modelle in der Praxis besonders reparaturanfällig sind“, erklärt Michael Schlüting.
Berlin - Eine absurde Situation: Die Rohkaffeepreise befinden sich auf einem historischen Höchststand – was grundsätzlich zu begrüßen ist, da dies auch zu höheren Einkommen der Kaffeebauern in den Anbauländern führt. Gleichzeitig schießen Billig-Coffeeshops nach dem Vorbild der chinesischen Kette „Luckin Coffee“ wie Pilze aus dem Boden. Die Deutsche Röstergilde, Bundesverband der mittelständischen Kaffeeröstereien, warnt daher vor einem gefährlichen Verdrängungswettbewerb und dem Verlust von Arbeitsplätzen.
„Finanziert über Venture-Capital und getrieben durch eine starke Internetpräsenz, machen die vielen neuen Billig-Coffeeshops den inhabergeführten Cafés sowie Röstereien mit Gastronomiebetrieb zunehmend das Leben schwer“, sagt Christian Haase, Vorstandsmitglied der Deutschen Röstergilde. „Ob sich im Zeitalter von Temu diese Art der Vollautomaten-Shops auf Dauer als wirtschaftlich tragfähig erweist, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall werden sie bis dahin einen nicht unerheblichen Schaden bei kleineren Cafés und beim Qualitätsverständnis der Konsumenten anrichten.“
Die Mitmachaktion GLÜCKLICH/T SEIN! des Erzbistums Paderborn startet wieder. Sechs Wochen voller Ideen und Angebote für mehr Freundlichkeit und Nächstenliebe in der dunklen Jahreszeit.
Paderborn (pdp). Der Herbst verändert den Blick. Die Tage werden kürzer, kälter, das Licht schwindet – und zugleich wächst die Sehnsucht nach Geborgenheit, Wärme und Helligkeit. Gerade in diesen Monaten wird spürbar, wie wichtig Zuwendung und ein Gefühl der Verbundenheit ist. Ein Lächeln, eine nette Begrüßung, ein Kompliment von Herzen, ein Angebot, zu helfen: kleine, aber bedeutende Gesten, die im Alltag allerdings oft zu kurz kommen. Das wird in den kommenden Wochen anders: Die Mitmachaktion GLÜCKLICH/T SEIN! des Erzbistums Paderborn geht in die zweite Runde. Vom 24. Oktober bis zum Nikolaustag am 6. Dezember ist jeder und jede dazu eingeladen, eine Haltung der Herzlichkeit einzunehmen und bei den zahlreichen Angeboten der Aktion dabei zu sein.
Spendentüten zum Befüllen, Lichttüten zum Verschenken, wertschätzende Postkarten, eine Feel-Good-Challenge, ein Online-Game, Inspirationen für freundliche Gesten und vieles mehr finden Interessierte und Engagierte auf dem Webportal der Aktion www.noch-ein-grund-meh...machaktion. „Die große Beteiligung im letzten Jahr hat gezeigt, wie viele kleine, gute Gesten eine positive Kettenreaktion auslösen können. Denn Freundlichkeit ist ansteckend,“ sagt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Er würdigt die Mitmachaktion als ein Symbol dafür, „dass wirklich jede und jeder die Möglichkeit hat, Gemeinschaft und Gesellschaft positiv mitzugestalten.“
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt erfordert zunehmend neue Anforderungen an technische Systeme. Wachsende Datenmengen müssen beherrschbar bleiben und sinnvoll integriert werden.
In seinem Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum am Dienstag, 4. November um 17 Uhr zeigt Prof. Dr. Sebastian Peitz von der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität Dortmund konzeptionelle Lösungsansätze für die effiziente Datennutzung auf.
Praxisbeispiele verdeutlichen den bestehenden Handlungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf die Speicherung und Verarbeitung von Messdaten. Neben den technischen Anforderungen gewinnen auch Aspekte der Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist unter www.hnf.de/dateneffizienz erforderlich.
Wie gestalteten sich die Anfänge der Digitalisierung?
In seinem populärwissenschaftlichen Vortrag geht Prof. Dr. Malte Thießen vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte aus Münster dem gesellschaftlichen Wandel im Hinblick auf das digitale Zeitalter nach.
Der Vortrag findet am Freitag, 7. November um 18.30 Uhr im Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Fokussiert werden die Entwicklungen der 1950er-Jahre bis in unsere unmittelbare Gegenwart sowie die Frage, wie tiefgreifend der digitale Wandel das Leben der Menschen beeinflusst hat.
Die Veranstaltung ist Teil der Tagung „Computer in Deutschland. Neuere Forschungen aus der Digitalgeschichte und Computerarchäologie zum 100. Jahrestag von Heinz Nixdorf “ und findet in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Paderborn und der Fachgruppe Informatik- und Computergeschichte der Gesellschaft für Informatik statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist unter www.hnf.de/ruhrgebiet erforderlich.
Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Liboriuskapelle in Paderborn
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.