Paderborn (pdp). Es gibt im Leben eines jeden Menschen Momente, die im Gedächtnis bleiben. Sechs Christinnen und Christen aus dem Erzbistum Paderborn sind jetzt um eine solche Erfahrung reicher, die ihre eigene Vita prägt: In der Propsteikirche St. Walburga zu Werl im Kreis Soest spendete Weihbischof Matthias König den sechs Erwachsenen das Sakrament der Firmung. Im Erzbistum Paderborn finde zweimal jährlich eine Erwachsene statt: einmal am Sonntag nach Pfingsten in Paderborn und einmal am Montag nach dem ersten Advent in Werl.
Gemeinsam mit Angehörigen, Freundinnen und Freunden feierten die Firmlinge einen festlichen Gottesdienst in der Propsteikirche der Wallfahrtsstadt am Hellweg. Die Neugefirmten stammen aus Altenbeken, Arnsberg, Dortmund, Ense und Paderborn. Das spiegelt die räumliche Ausdehnung des Erzbistums und auch dessen landschaftliche Vielfalt – von eher dörflich geprägten Siedlungsbereichen bis hin zur Metropolregion Ruhrgebiet. Ob großstädtisch beheimatet oder mit Wurzeln auf dem Land: Die Firmlinge eint der Glaube und dies bekräftigten sie mit ihrer Firmung in Werl.
Die adventlich geschmückte Propsteikirche St. Walburga bildete den geeigneten Rahmen für ein Ereignis mit familiärer Atmosphäre: Weihbischof Matthias König begrüßte die Firmlinge persönlich. Bei der Spendung des Firm-Sakramentes salbte Weihbischof König unter anderem die Stirn der Firmlinge mit Chrisam.
Zuvor beleuchtete der Weihbischof in seiner Predigt den Begriff „Vision“ von verschiedenen Seiten. „Wenn heutzutage Unternehmen in Stellenanzeigen Mitarbeitende mit visionären Ideen suchen, dann kann man durchaus Parallelen zur Glaubensgeschichte ausmachen, denn auch hier geht es um Zukunftsperspektiven“, erläuterte Weihbischof König. Mit dem Blick auf das Kriegsgeschehen in der Ukraine gelte es beispielsweise, eine Vision zu entwickeln, die Wege zu einem dauerhaften Frieden vorzeichne. „Dies kann aus dem Glauben heraus geschehen und dabei sind wir Christen gefragt“, formulierte der Weihbischof in Richtung der Firmlinge.
Ähnlich, wie Papst Leo auf seiner Reise in die Türkei und in den Libanon ein Bote des Glaubens sei, könnten die jetzt Gefirmten als wichtiger Teil der christlichen Gemeinschaft ihren Glauben weitertragen. „Machen Sie den Menschen Hoffnung, haben Sie den Mut, eigene Visionen des Zusammenlebens zu entwickeln – ob in einer kleinen Gemeinschaft wie in der Familie oder auch in einem größeren Netzwerk.“
In jedem Fall hat die Erwachsenenfirmung in Werl ein Zeichen der Gemeinsamkeit gesetzt: Die Feier hat Menschen aus dem gesamten Erzbistum zusammengeführt – nun eröffnet sich für die Gefirmten ein neuer Lebensabschnitt, gestärkt mit dem Sakrament der Firmung.
Die Firmung gehört neben Taufe und Eucharistie zu den Eingliederungssakramenten der Kirche: In der Firmung wird das, was in der Taufe grundgelegt wurde, vollendet und bekräftigt. Der Empfang des Firmsakramentes beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ. Die Spendung des Sakraments geschieht durch Handauflegung und Salbung der Stirn des Firmlings mit Chrisam. Der Firmling wird durch einen Firmpaten begleitet. Das Mindestalter für den Empfang des Firmsakramentes liegt in Deutschland bei zwölf Jahren.
Formal vollzieht sich die Firmung eines Erwachsenen wie die Firmung im Jugendlichenalter. Dennoch besteht ein Unterschied: Menschen aller Altersgruppen, die als Erwachsene gefirmt werden möchten, bringen ganz unterschiedliche Lebens- und Glaubenswege mit und stehen damit für die Vielfalt von Kirche. Wer sich als Erwachsener firmen lassen möchte, kann die Pfarrgemeinde im jeweiligen Wohnort ansprechen.
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