Duisburg - Vom 19. bis 23. September forschen 20 Schüler*innen in Europas wichtigstem Stahlstandort: Duisburg. Die Teilnehmenden von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Stahl von der Gewinnung, über die Verarbeitung bis hin zur Zukunft der Stahlherstellung. Am ersten Tag besuchen die Jugendlichen das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Dort verfolgen sie während der Führung „Von Kohle und Koks“ den Weg von der Förderung der Kohle bis zur Veredelung zum Brennstoff Koks.
Außerdem stehen Besuche bei den Stahlwerken HKM und thyssenkrupp auf dem Programm, inklusive eines Workshops zur Umstellung der Rohstahlproduktion von Koks auf grünen Wasserstoff. An der Universität Duisburg-Essen führt der Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Deike die Teilnehmenden in verschiedene Methoden zur Untersuchung von Stahl ein, einschließlich eigenständiger Arbeiten am Rasterelektronenmikroskop und das Gießen in Formsand.
Die Jugendlichen widmen sich bei Befesa, einem Unternehmen der Entsorgungswirtschaft, dem Recycling von Zink aus verzinktem Stahl, präsentiert von dem Geschäftsführer Eckhard von Billerbeck. Zusätzlich erkunden sie den Landschaftspark Nord, ein stillgelegtes Hüttenwerk, dessen beeindruckende Industrieanlagen nun vielfältig umgewidmet worden sind. So nehmen die Schüler*innen an einer GPS-Tour durch den Park teil.
Cindy Crawford tut es. Die Kardashians tun es. Bald können sich auch die Düsseldorfer in die Riege der Hollywoodprominenz einreihen. Am 2. September eröffnet im Herzen der Düsseldorfer Altstadt, Liefergasse 1a, die Infusionslounge SanaFusion. Dort werden künftig in entspannter Atmosphäre Infusionstherapien zur Immunoptimierung angeboten.
In der Infusionslounge SanaFusion befindet man sich dank unabhängiger, staatlich geprüfter Heilpraktikerinnen und Fachangestellten in sachkundigen Händen. Es wird ein eigens auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmter Vitamincocktail zusammengestellt und per Infusion direkt in den Blutkreislauf verabreicht. Das Präparat kann so seine Wirkung unmittelbar im Blut entfalten und muss nicht, wie bei oraler Verabreichung, den Umweg über den Verdauungstrakt nehmen. Die Vitamine und Nährstoffe können so schneller und besser ihre Wirkung entfalten.
SanaFusion bietet in Wohlfühlatmosphäre individuelle Infusionskonzepte, die nach den jeweiligen persönlichen Wünschen und Anforderungen – auf Wunsch basierend auf einer Blutanalyse - erstellt werden, aber auch eine Vielzahl an fertigen Infusionslinien wie etwa „Fit & Sport“, „Immunboost“, „Anti-Aging“, „Detox“ oder „Vitamin C High Dose“ an, deren Inhaltsstoffe gezielt für spezielle Herausforderungen zusammengestellt wurden. Weitere Infusionslinien sowie Infos zu den Inhaltsstoffen finden Sie hier: www.sanafusion-duesseldorf.de Die Vitamin- und Nährstoff-Infusionen werden von renommierten deutschen Großapotheken unter hohen Qualitätsstandards und mit strengen Auflagen hergestellt.
Mit der Verfügbarkeit von Ladestationen sind viele, die auf dem E-Bike unterwegs sind, unzufrieden. Dies zeigt eine Studie des Mobilitätsanbieters linexo by Wertgarantie in Zusammenarbeit mit Statista. Doch ist die Ladeinfrastruktur ungenügend oder fehlt es an Informationen über die nächstgelegene Lademöglichkeit?
48,7 Prozent aller von linexo und Statista befragten E-Bike-Nutzenden gab an, dass in ihrer Umgebung nicht genügend Ladestationen zur Verfügung stehen. Im Vergleich: Das Ladenetz für Elektroautos umfasst Stand Januar 123.449 Ladepunkte (Bundesnetzagentur, 2024). Für E-Bikes wird die Zahl der öffentlichen Ladepunkte auf etwa 4.300 geschätzt; eine amtliche Statistik gibt es bislang nicht.
Wo die nächste Ladestation zu finden ist, können E-Bike Fahrende über den Service-Finder der linexo App herausfinden. 4.262 speziell für E-Bikes konzipierte Ladepunkte listet die kostenfreie App. Die Karte zeigt außerdem dicht gelegene Werkstätten, Bike-Fachhandel, Schlauchautomaten und Polizeistationen – nützliche Adressen, bei einem Schaden oder Diebstahl. Im Pannenfall können App-Nutzende einen Pick-Up Service rufen. Für Fahrräder und E-Bikes, die mit dem linexo Komplettschutz versichert sind, ist das Abholen europaweit kostenfrei.
Osnabrück. Wer per Zug nach Nürtingen am Neckar fährt, passiert gewöhnlich auch den Stuttgarter Hauptbahnhof, inklusive Milliardengrab „Stuttgart 21“. Leichte Niedergeschlagenheit und Zweifel an deutscher Ingenieurkunst machen sich breit. In Nürtingen ändert sich das schlagartig, das „Ländle“ wird seinem Macher-Image doch noch gerecht. Besuch bei Thomas Speidel: dreifacher Familienvater, passionierter Segler, Elektrotechnik-Ingenieur, Gründer und Geschäftsführer von ads-tec Energy, Wegbereiter für mehr Tempo in der Elektromobilität – und diesjähriger Träger des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Speidel teilt sich die mit 500.000 Euro zu Europas höchstdotierten Umwelt-Auszeichnungen zählende Ehrung mit Moorforscherin Dr. Franziska Tanneberger. Am 27. Oktober überreicht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Preis in Mainz.
Friedrich Hölderlin und eine protzige Litfaß-Säule
An diesem Junitag ist Deutschland noch im EM-Fieber. Die Fußball-Europameisterschaft läuft, und das Nagelsmann-Team ist noch nicht ausgeschieden. Auch Nürtingen lässt sich nicht lumpen, bietet Großbild-Leinwände mit Neckar-Blick. Die 40.000-Einwohner Stadt, rund 30 Kilometer südöstlich von Stuttgart, rühmt sich ihres Dichtersohns Friedrich Hölderlin, der ab 1774 mit Mutter und Geschwistern viele Jahre hier lebte. Nürtingen empfängt seine Gäste mit einem eher unscheinbaren Bahnhof – als ob dieser Teil des Toto-Lotto-Ladens nebenan wäre. Beim Gang über die Europastraße hält man unweigerlich vor der Einrichtung des Kreisjugendrings Esslingen: Protzig präsentiert sich dort eine Litfaß-Säule – wie aus der Zeit gefallen. Später, im Gespräch mit Speidel, bekommt das noch Bedeutung. Die Plakate werben für Dudley Taft und seine „Guitar Kingdom-Tour 2024“ und eine „80’s Party – too hot to sleep“ im Schwarzen Keller. Leider schon vorbei, genau wie die „Punk-Rock-Musiknacht am 4. Mai – ein Eintritt Bändel für 4 Bands“.
Grundlagen der Physik – und das große Ganze von Energiewende bis Netzausbau
Fernab von Bahnhof und Nürtingens fein herausgeputzter Fachwerk-Altstadt befindet sich Speidels Betrieb im Stadtteil Oberensingen im Gewerbegebiet Bachhalde – das Gebäude modern-kompakt mit viel Holzinterieur, lichtdurchflutet. Neben Nürtingen ist ads-tec Energy noch an anderen Standorten vertreten, darunter Köngen bei Esslingen, Klipphausen bei Dresden und Auburn im US-Bundesstaat Alabama. Speidel, 57, begrüßt in blauem Jackett, weißes Hemd oben locker geöffnet, das Haar kurz, an der Linken: eine solarbetriebene Sportuhr. Er kommt zügig zur Sache, als er merkt, dass er dem Gast einige Grundlagen der Physik erläutern muss. Tatsächlich ist das, wofür er Ende Oktober den Deutschen Umweltpreis der DBU erhält, nun ja: ziemlich komplex. Aber Speidel macht das klasse, erklärt auch für Laien verständlich, worum es bei den ads-tec-Entwicklungen namens ChargeBox und ChargePost geht: Ultraschnelles Laden für E-Fahrzeuge, mehr Tempo bei der Sektorenkopplung – also die vielseitige Energieverwendung als Strom, Wärme und Mobilität. Und: dabei mit weniger Eingriffen seitens Politik und mehr Zutrauen in Gesellschaft und Unternehmen, so das Credo von Speidel. Es geht darum, klimaschädliche Treibhausgase (THG) wie Kohlendioxid zu reduzieren – und auch um einen WC-Spülkasten, das Lucky-Luke-Prinzip und die digitale Litfaß-Säule. Es geht auch ums große Ganze: Klimaneutralität in der Europäischen Union bis 2050 und in Deutschland bis 2045, also nicht mehr THG-Ausstoß, als an Treibhausgasen wieder gebunden werden kann. Die Energiewende. Der stotternde Netzausbau. Aber der Reihe nach.
Was Werbepanels mit Elektromobilität zu tun haben können
„Bei ChargeBox und ChargePost handelt es sich um Schnelllader mit integrierter Lithium-Ionen Batterie“, sagt Speidel und nennt vier Geschäftsmodelle dieser etwa drei Tonnen schweren Blechgehäuse mit einem Platzbedarf von etwas mehr als einem Quadratmeter Grundfläche, die flexibel an Straßen, Firmengebäuden, in Wohngebieten oder urbanen Ballungsräumen unabhängig von herkömmlichen Tankstellen platzierbar sind und jeweils zwei E-Fahrzeuge mit Strom superschnell betanken können – wobei die Ladesäulen bei der ChargeBox separat, bei dem ChargePost Bestandteil des Gehäuses sind. Speidel zählt einige mögliche Optionen der ads-tec Systeme auf. Und erklärt das anhand eines Schweizer Taschenmessers: Wie das Vielzweck-Werkzeug aus der Alpenrepublik seien ChargeBox und ChargePost jeweils Multi-Tools – nicht nur Speicher oder Ladestationen, sondern vielfältig einsetzbar. Speidel: „Mit einer einzigen Investition kann ressourcenschonend mehr für das Energiesystem der Zukunft erreicht werden.“ Die Vermeidung von Netzausbau zähle ebenso dazu wie das Schnellladen von E-Autos, Arbitrage mit Gewinnmarge durch Kauf von billigem und Verkauf von teurem Strom, Netzstabilisierung bei überlastetem Netz durch Energie-Rückspeisung ins Netz mittels der Batteriespeicher, die Integration lokaler Photovoltaik-Erzeugung – und die digitale Litfaß-Säule. „Wir haben große Werbepanels beim ChargePost eingebaut, 75 Zoll groß, richtige Billboards“, sagt Speidel. Dudley Taft würde sich freuen.
Mehr als 60 Patentanmeldungen – und das Lucky-Luke-Prinzip
Mehr als 60 nationale und internationale Patentanmeldungen verbucht Speidel bislang. Ein Coup ist das batteriegepufferte Schnellladesystem. Der Trick: Ohne das Netz zu überlasten, ziehen ChargeBox und ChargePost langsam Strom, speichern ihn per Batterie und können damit ein Fahrzeug in einem Schwall minutenschnell betanken. „Wie beim WC-Spülkasten – langsam Wasser füllen, rasch abgeben“, so Speidel. Oder, anderes Beispiel, wie das Lucky-Luke-Prinzip: Die Tender der im Comic beschriebenen Dampfloks sind aus Riesenspeichern mit Wasser befüllt worden. „Sonst hätte das wegen der kleinen Wasserleitungen ja ewig gedauert“, sagt Speidel. Er wählt die Worte wohlüberlegt, nur manchmal regt er sich doch etwas auf. „Es kann nicht sein, dass die Genehmigung von Ladesäulen bis zu zwölf Monate dauert. Die Installation selbst ist in einer Woche erledigt!“ Speidel holt kurz Luft. „Es ist Irrsinn, wie wir seit Jahrzehnten Mobilität betreiben. Das begreifen alle, die die Sendung mit der Maus verstehen.“
„Sonst zerreißt es einen“: Was die Familie beim Sturm in der Adria gerettet hat
Und dann kommt der Segler in ihm durch. Er erzählt vom radikalen Kurswechsel, dem „harten Cut“ der eigenen Firma 2010 vom Ausrüster für Verbrennermotoren zu einem Pionier der Elektromobilität, von seinem Credo „Go for it!“, davon, das Alte loszulassen. „Sonst zerreißt es einen.“ Das wurde ihm und seiner Familie einst beim Bootsausflug in der Adria deutlich. Starker Sturm in der Nacht. Schiffe schlagen aneinander. „Wir mussten uns losmachen und durchs schwere Wetter. Zögern ist keine gute Idee, wenn der Kurs neu gesetzt werden muss.“ Seine Familie ist ihm sehr wichtig, betont er. Hat er einen Rat für seine drei Kinder? Speidel überlegt kurz: „Werde, was Du bist. Und wenn Du tolle Bilder malen kannst, dann werde nicht Elektrotechniker – bloß, weil Dein Vater das gemacht hat.“
Daten, Zahlen, Fakten, Hintergründe und Reportagen im DBU-Umweltpreis-Blog: https://www.dbu.de/umweltpreis/umweltpreis-blog/

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
