
Paderborn (pdp). Am Freitag, 27. Februar 2026, findet im Paderborner Dom von 20 bis 22 Uhr die 24. Nacht der Lichter statt. Der besondere Gottesdienst in den ersten Tagen der Fastenzeit steht unter dem Leitwort „Wo stehst Du?“. Die stimmungsvolle gottesdienstliche Feier mit Licht, Kerzenschein sowie den bekannten Gesängen aus der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé lädt Menschen allen Alters zum Innehalten ein, um über den eigenen Standpunkt im Leben nachzudenken. Organisiert wird die Nacht der Lichter von der Abteilung Jugend / Junge Erwachsene im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, der Diözesan-Kolpingjugend sowie dem Jugendhaus Hardehausen.
Das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer freut sich auf zahlreiche Mitfeiernde aus dem gesamten Erzbistum Paderborn. Am zweiten Freitag der Fastenzeit werden im Gottesdienst hunderte Kerzen entzündet und erstrahlt der Paderborner Dom in einem besonderen Licht. Die sich wiederholenden Gesänge von Taizé und (biblische) Texte laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen, den Alltag hinter sich zu lassen und im Gebet mit Gott ins Gespräch zu kommen.
„Nicht allein durch die gesellschaftlichen und politischen Einflüsse unserer Zeit erleben viele Menschen den Druck, Stellung zu beziehen und sich zu positionieren“, erklärt Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer im Hinblick auf das diesjährige Leitwort „Wo stehst Du?“. Die Nacht der Lichter ermögliche die Erfahrung, dass Menschen aus dem Glauben heraus auf diesen Druck eine eigene Antwort haben können: Im Gebet, in der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Evangelium und in der bewussten Verortung des eigenen Lebens könne deutlich werden, wo eine Person steht. „Die Worte Jesu schenken Orientierung“, betont Jugendpfarrer Hasselmeyer.
Auch in diesem Jahr ist der Gottesdienst für taube und hörbehinderte Menschen zugänglich: Die Feier wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt, unter anderem von Sr. Judith Beule SMMP, die zudem Elemente der Deaf Performance einbringt, eine emotionale Darstellung der Liedtexte. „Durch die vielen verschiedenen Sprachen und Sprachformen sowie die besondere Musik im Gottesdienst möchten wir möglichst viele Menschen ansprechen und einladen, ganz bewusst auch jüngere“, erläutert Stefan Drießen, Referent für spirituell-missionarische Jugendpastoral im Erzbistum Paderborn.
Viele Teilnehmende seien mit dem Ablauf und den Elementen der Nacht der Lichter vertraut, ergänzt Mitorganisator Sven Bökenheide als Geistlicher Leiter der Kolpingjugend im Diözesanverband. Dennoch werde zu Beginn der Nacht der Lichter alles erklärt, damit sich auch neue Besucherinnen und Besucher willkommen fühlen und die Feier gut begleitet erleben können.
Während der Nacht der Lichter wird es in den Seitenkapellen des Doms die Möglichkeit zum Gespräch geben: Ein individueller Austausch über das Gehörte und Erfahrene während der Nacht, aber auch über weitere Fragen im Leben und im Glauben ist möglich. Mehrere Seelsorgende – Frauen und Männer – stehen hierfür insbesondere zum Ende des Gottesdienstes zur Verfügung. Außerdem werde es für Besucherinnen und Besucher dort auch die Möglichkeit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung geben, erklärt Stefan Drießen.
Für die Nacht der Lichter am 27. Februar 2026 ist keine Anmeldung erforderlich. Gruppen mit mehr als 15 Teilnehmenden werden gebeten, sich vorab per E-Mail unter

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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