München – Begriffe wie „naturnah“, „Permakultur“ oder „biodynamisch“ werden oft gleichgesetzt, stehen jedoch für unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte und eigenen Prinzipien.
„Viele dieser Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, werden aber häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Für eine sachliche Einordnung lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf das, was sie jeweils nicht sind.“
Naturnahes Gärtnern ist kein geschütztes Label und kein festes Regelwerk, sondern eine fachliche Leitidee. Sie orientiert sich an natürlichen Lebensräumen und deren Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile Lebensgemeinschaften durch standortgerechte Pflanzen und Strukturvielfalt.
Praktisch heißt das: heimische Pflanzen wählen, Blühangebote sichern, Totholz oder Hecken integrieren und organisches Material über Kompost wieder in den Boden zurückführen.
„Naturnah bedeutet nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume mit regelmäßiger Pflege.“ betont Dr. Popp.
Andreas Thiemann aus Soest übernimmt am 1. August 2026 Leitung des vom Erzbistum Paderborn getragenen Mariengymnasiums in Arnsberg / Nachfolger von Oberstudiendirektor Herbert Loos
Paderborn (pdp). Studiendirektor Andreas Thiemann aus Soest ist ab dem 1. August 2026 neuer Leiter des Mariengymnasiums in Arnsberg. Diakon Christian Majer-Leonhard, Leiter der Abteilung Katholische Schulen vom Bereich Schule und Hochschule des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn, stellte am Montag, 9. März 2026, dem Kollegium des Mariengymnasiums den künftigen Leiter des vom Erzbistum Paderborn getragenen Gymnasiums vor. Andreas Thiemann ist Nachfolger von Oberstudiendirektor i. E. Herbert Loos, der am 1. Februar in den Ruhestand gegangen ist. Andreas Thiemann war bisher tätig am Berufskolleg am Eichholz in Arnsberg.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Studiendirektor Andreas Thiemann einen erfahrenen Pädagogen für die Leitung unseres Mariengymnasiums in Arnsberg gewinnen konnten“, unterstreicht Dompropst Monsignore Joachim Göbel. Als Leiter des Bereichs Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat ist er für die 19 Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn verantwortlich. Diakon Christian Majer-Leonhard ist dankbar, so rasch der Schulgemeinschaft in Arnsberg einen Nachfolger des bisherigen Schulleiters Herbert Loos präsentieren zu können. „Am Besetzungsverfahren nahmen mehrere sehr qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber teil. Wir freuen uns über die Zusage von Andreas Thiemann, ab dem 1. August 2026 die Leitung des Mariengymnasiums zu übernehmen.“
Brake / Kalletal – Die Hölkemeier Spedition GmbH erweitert ihr Standortnetz in Nordrhein-Westfalen und entwickelt auf dem ehemaligen Meyra-Gelände im Ortsteil Kalldorf ein neues Logistikzentrum. Die zur Braker L.I.T. Gruppe gehörige Tochtergesellschaft investiert gemeinsam mit der weiteren Tochterfirma ESM Ertl Systemlogistik GmbH & Co. KG rund 20 Millionen Euro in den Aufbau eines leistungsfähigen europäischen Zentrallagers für die Haushaltsprodukte der Melitta Gruppe.
Noch vor Beginn der Rückbauarbeiten auf dem Areal steht die künftige Nutzung fest: Das bisherige Verwaltungsgebäude wird vollständig entfernt. Das bestehende Hochregallager sowie die angrenzende Bestandslagerhalle mit einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern bleiben erhalten und wird in das neue Logistikkonzept integriert. Ergänzend entstehen zusätzliche Hallen mit etwa 19.000 Quadratmetern Nutzfläche.
Mit dem neuen Standort schafft Hölkemeier rund 50 Arbeitsplätze. Gesucht werden Mitarbeitende in unterschiedlichen Qualifikationsstufen, von gewerblichen Kräften im Lager über Fachpersonal für Logistikprozesse bis hin zu IT-Spezialisten.
Lars Hölkemeier, Geschäftsführer der Hölkemeier Spedition GmbH und der ESM Ertl Systemlogistik GmbH & Co. KG, erklärt: „Mit dem neuen Logistikzentrum im Kalletal bauen wir unsere Zusammenarbeit mit Melitta strategisch aus und bündeln künftig europaweite Warenströme an einem zentralen Standort. Uns ist wichtig, qualifizierte Mitarbeitende aus der Region zu gewinnen. Kurze Wege zwischen Wohn- und Arbeitsort schaffen Stabilität und stärken die Verbundenheit mit dem Standort.“
Osnabrück/Braunschweig. Die Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien hat laut Statistik Ende 2025 mit einem Anteil von rund 64 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Neben Windkraft legte vor allem die Photovoltaik zu. Die Herausforderung dieser Dynamik: zunehmend ausgemusterte Solarmodule. Um deren Abfallmenge zu reduzieren und eine vorzeitige Entsorgung zu verhindern, entwickelt das Braunschweiger Startup
ein Verfahren zur Rettung gebrauchter, aber noch leistungsfähiger Solarmodule. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat das Startup mit rund 125.000 Euro gefördert.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verbucht Photovoltaik mittlerweile einen Anteil von etwa 24 Prozent und ist damit der zweitwichtigste Energieträger der inländischen Stromerzeugung. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde sieht darin „einen Beweis, dass die hiesige Infrastruktur und Wirtschaft in großem Umfang nachhaltig gestaltet werden können.“ Damit die Bemühungen für mehr erneuerbare Energien nicht ins Stocken geraten, müssen nach seinen Worten gebrauchte, aber noch leistungsfähige Materialien „durch geschickte Kreislaufwirtschaft für eine Weiternutzung erhalten werden“. Das Startup Better Sol setzt für Photovoltaik-Energie genau dort an. Das Team um Mitgründerin Luisa Schulze hat mittels DBU-Förderung ein System entwickelt, um das Nutzungspotenzial ausgemusterter Solarmodule zu bestimmen. Schulze: „Wir wollen geeignete Solarplatten mit garantierter Leistung und einer transparenten Leistungsprognose wieder in den Markt zurückbringen.“

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
