Köln, 1. Juli 2026 - Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal zieht die Zurich Gruppe Deutschland gemeinsam mit Hochwasserexperten eine Zwischenbilanz: Fortschritte im Wiederaufbau und der Resilienz-Förderung sind erkennbar, doch zentrale strukturelle Schwächen bestehen weiterhin.
Im Rahmen einer Presse-Exkursion ins Ahrtal diskutierten Experten aus der Wissenschaft und der Versicherungsbranche, welche Lehren aus dem Extremwetterereignis von 2021 tatsächlich umgesetzt wurden und wo die Gefahr besteht, dass wichtige Erkenntnisse bereits wieder in Vergessenheit geraten.
Mit an Bord des Exkursions-Busses: Horst Nussbaumer, Vorstandsmitglied der Zurich Gruppe Deutschland und verantwortlich für das Schaden-Ressort, Michael Szönyi, Direktor der Zurich Climate Resilience Alliance sowie Autor der PERC-Analyse zum Extremwetterereignis „Bernd“, Prof. Dr. Matthias von Harten, Teamleiter Zurich Resilience Solutions, Prof. Dr. Holger Schüttrumpf, Direktor des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der RWTH Aachen.
Übergewicht, ungesunde Ernährung, nicht genügend Bewegung und chronischer Stress: Der moderne westliche Lebensstil führt dazu, dass allein in Deutschland derzeit rund jeder fünfte Erwachsene am sogenannten „metabolischen Syndrom“ leidet.[1] So nennt es die Medizin, wenn gesundheitliche Risikofaktoren wie zu hoher Blutdruck, zu hoher Blutzucker, zu hohe Cholesterinwerte sowie Übergewicht gerade im Bauchbereich gemeinsam auftreten. Erkrankungen wie Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt und Typ-2-Diabetes sind dadurch begünstigt. Integrative Medizin kann bei dieser Indikation in kurzer Zeit erfolgreich helfen, wie Prof. Dr. André-Michael Beer in diesem Fallbeispiel schildert. Der ehemalige langjährige Direktor der Klinik für Naturheilkunde an der Klinik Blankenstein in Hattingen gehört dem Beirat der Initiative GESUNDE VIELFALT an.
Relevanz
Kaum ein Erkrankungsbild spielt in der täglichen ärztlichen Praxis eine so große Rolle wie Stoffwechselstörungen – auch etwa bei Beschwerden am Bewegungsapparat. Die Ursachen für diese Zivilisationskrankheit sind zum Teil genetisch bedingt, beruhen vor allem aber auf einem ungesunden Lebensstil: Bewegungsmangel und Fehlernährung mit zu viel Zucker und gehärteten Fetten führen zu Störungen im Fett-, Harn- und Blutzuckerstoffwechsel sowie der Blutdruckregulation. Studien zeigen, dass eine tiefgreifende Änderung der Lebensweise ambulant unter den derzeitigen finanziellen Bedingungen jedoch nur sehr begrenzt dauerhaft angeregt werden kann. Bei einem chronischen metabolischen Syndrom steigt jedoch das Risiko nicht nur für schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, sondern auch für eine Entgleisung des Stoffwechsels. Deshalb ist der gezielte, serielle Einsatz der klassischen Naturheilverfahren stationär in einer Klinik oder Abteilung für Naturheilkunde sinnvoll.
Diagnose
Karin Schuster, 60, wird von ihrem Hausarzt mit dem Vollbild eines metabolischen Syndroms in die Klinik für Naturheilkunde an der Klinik Blankenstein in Hattingen eingewiesen.[ii] Anlass ist die akute, deutliche Verschlechterung ihrer chronischen Rückenschmerzen, die zu einer Schonhaltung geführt haben. In kürzester Zeit ist es dadurch zu einer Dekompensation der Stoffwechsellage mit einer deutlichen Gewichtszunahme (Frau Schuster wiegt bei der stationären Aufnahme bei einer Größe von 160 cm 122 Kilogramm) gekommen, was auch den Blutdruck entgleisen ließ (200/100mmHg). Die Cholesterinwerte sowie der Insulinspiegel der Patientin sind ebenfalls stark erhöht (Insulinmast).
Konventionelle Therapie
Um den stark erhöhten Blutdruck in den Griff zu bekommen, war zuletzt das bestehende, konventionelle Stufenschema der antihypertensiven Therapie mit einer Viererkombination weiter angepasst worden. Ein zufriedenstellender Erfolg blieb jedoch aus.
Ernährungstherapie: Starkes Übergewicht ist eine wesentliche Ursache für das metabolische Syndrom. Deshalb spielt besonders die Ernährungstherapie in der Behandlung eine wichtige Rolle. Es wird das langfristige Ziel anvisiert, dass die Patientin Schritt um Schritt ihr Gewicht normalisiert. Die dafür erforderliche Ernährungsumstellung beginnt mit einer Heilfastentherapie. Sie erfordert eine engmaschige Kontrolle der Laborparameter, Blutdruck- und Blutzuckerwerte sowie eine engmaschige Anpassung der Insulindosis. Ambulant wäre dies nur schwer möglich gewesen.Bewegungstherapie: Zur Linderung der Rückenschmerzen erhält Frau Schuster krankengymnastische Einzeltherapien.Hydro-/Thermotherapie (Wasser- und Wärmetherapie): Um die Stoffwechselaktivität neu anzuregen, absolviert die Patientin ansteigende Armbäder. Dabei wird innerhalb von 20 Minuten die Wassertemperatur von 35 auf 40 °C gesteigert. Phytotherapie (Pflanzenheilkunde): Um den Leberstoffwechsel zu unterstützen, erhält Frau Schuster begleitend Schafgarbe-Bauchwickel sowie Mariendistelextrakte. Zur Therapie der erhöhten Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) bieten sich Artischockenextrakte und -saft sowie Haferkleie an. Um die Herzfunktion bei gleichzeitiger Hypertonie zu fördern, kommen Extrakte aus Weißdornblättern und -blüten sowie Mistelfrischpflanzensaft zum Einsatz. Da auch der Harnsäurespiegel erhöht ist (Hyperurikämie), wird mit Zinnkraut- und Brennnesseltee die Ausleitung über die Nieren angeregt.Ordnungstherapie: In Einzelgesprächen wird sich die Patientin ihrer konkreten Lebenssituation bewusst. Sie erfährt dabei auch, wie sie mehr Eigenverantwortung für die vorhandenen Risikofaktoren übernehmen und sich selbstwirksamer erleben kann.
Ergebnis der naturheilkundlichen Komplextherapie
Dank der integrativmedizinischen, stationären Komplextherapie kann die Patientin nach zwei Wochen stabilisiert und schmerzreduziert in die ambulante Versorgung entlassen werden. Die seriell angewendeten Armbäder haben zu einer Regulation des arteriellen Bluthochdrucks geführt.
Fazit
Das naturheilkundliche stationäre Konzept ermöglicht es, in nur 14 Tagen Naturheilverfahren wie Kneipp’sche Armgüsse so gut zu vermitteln, dass sie zu Hause eigenverantwortlich weiter umgesetzt werden können. Damit steigert Frau Schuster ihre Lebensqualität, und ihr Hausarzt braucht in Zukunft weniger Arzneimittel und Heilverordnungen wie Physiotherapie zu verschreiben.
Prof. Dr. med. André-Michael Beer ist im Sommer 2024 nach 27 Jahren als erster Direktor der Klinik für Naturheilkunde an der Klinik Blankenstein in Hattingen in den Ruhestand gegangen. Er ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Zusatzbezeichnungen erlangte er für Naturheilverfahren, Physikalische Medizin, Rehabilitationswesen, Balneologie und medizinische Klimatologie sowie Zusatzqualifikationen in Akupunktur, Notfallmedizin und psychosomatische Medizin. 2004 habilitierte er sich als erster Mediziner nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland an einer staatlichen Universität (Ruhr-Universität Bochum) auf dem Gebiet der Naturheilkunde und lehrte dort Naturheilverfahren und Physikalische Medizin. Den Vorsitz im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Deutschen Heilbäderverband führt er bis heute.
Über „Gesunde Vielfalt“
Die Initiative „Gesunde Vielfalt“ ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Experten und Expertinnen unterschiedlicher Therapieformen. Unser Ziel ist, das Zusammenwirken von konventionellen und komplementären Therapien – sprich: die Integrative Medizin – stärker in den Vordergrund der Diskussion zu rücken, um notwendige Verbesserungen des Gesundheitssystems anzustoßen. Wir stehen dabei für den gegenseitigen Respekt der Therapieformen und Heilberufe. Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Wir setzen uns für einen Paradigmenwechsel ein: Der Patient, die Patientin muss zum gleichberechtigten Akteur neben dem Arzt, der Ärztin werden, um das Gesundheitswesen nachhaltig zu reformieren. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Information und Aufklärung der Öffentlichkeit, der Nähe zur Praxis und Vernetzung von Ärztinnen, Ärzten, Apothekerinnen und Apothekern und Heilberufen im Sinne der Patientinnen, der Patienten. Wir verstehen uns als Plattform und Impulsgeber für einen ideologiefreien, offenen Diskurs um die Verbesserung des Gesundheitswesens in Deutschland.
Sommermonate und Motorradfahren gehören einfach zusammen. Egal ob klassische Straßenmaschine, Enduro oder E-Motorrad: Wer die Freiheit auf zwei Rädern genießen will, sollte sich auf gute Ausrüstung verlassen können. Hochwertige Schutzkleidung ist für Motorradfahrende unverzichtbar, geht aber oft ins Geld. Schnell kommen dafür einige Tausend Euro zusammen.
Ein besonderes Merkmal der HUK-COBURG Motorrad-Versicherung: Bei einem Kaskoschaden am Fahrzeug wird auch die dabei in Mitleidenschaft gezogene Motorradschutzkleidung sowie die beschädigten Helme von Fahrerin/Fahrer und des Beifahrenden ersetzt. Damit schützt die Police nicht nur das Bike, sondern auch das, was Bikerinnen und Biker schützt.
Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Aids, der Deutschen Aidshilfe und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung
Es waren harte Verhandlungen: Mit einer Deklaration zur globalen HIV/Aids-Strategie für die nächsten fünf Jahre ist in New York am Dienstagabend das UN-High-Level-Meeting zu Ende gegangen. Wichtige Grundsätze der globalen Maßnahmen gegen HIV/Aids sind darin erhalten geblieben, wurden jedoch abgeschwächt.
Dazu sagt Sylvia Urban, Mitglied im Vorstand des Aktionsbündnis gegen AIDS (AgA) und im Vorstand der Deutschen Aidshilfe (DAH):
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus Paderborn
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche in Paderborn
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Paderborner Dom
Rathaus Höxter
Wisent in Hardehausen
Kleines Viadukt bei Altenbeken
Waschfrauen an der Pader
Liboriuskapelle
Liboriuskapelle in Paderborn
Kaiserpfalz in Paderbortn
Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die
Bartholomäuskapelle.
Kapuzinerkriche
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Rathaus Brakel
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Großes Fachwerkhaus in Nieheim
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käse und Käsemacher
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
Lebenszyklus nicht Auspuff entscheidet über Klimabilanz Eine aktuelle Studie der Technischen Universität München (TUM) stellt die bisherige CO2-Regulierung für Pkw grundlegend infrage. Der Forschungsverbund CirculaTUM hat 19 Studien mit 47 Szenarien ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass…
Weihbischof Josef Holtkotte betont vor den anstehenden Wahlen die unverhandelbare Würde jedes Menschen in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft Paderborn (pdp). „Wofür setze ich mein Kreuz? Was will ich mit meiner Stimme unterstützen und ermöglichen – oder auch verhindern?“ Das fragt…
Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen passend wählen Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße und damit maximal sicherheitsrelevant für Autofahrer. Doch nur wenige prüfen regelmäßig, ob hier alles stimmt. Dabei lassen sich mit wenigen Handgriffen Sicherheit, Reifenlebensdauer und sogar der…
Wohnmobil, Weinberg, Weingut: So wird die Reise nach Rheinhessen zum Genusserlebnis. Die Urlaubsregion verbindet Reisemobilurlaub mit Weingenuss, regionaler Küche und Wandererlebnissen. ALZEY, August 2026. – Das Wohnmobil wird für viele Reisende zunehmend zum Ausgangspunkt für individuelle…
Erstmals eigene diözesane Ministrantenwallfahrt in den Herbstferien Paderborn (pdp) 2028 führt das Erzbistum Paderborn erstmals eine eigenständige Ministrantenwallfahrt nach Rom in den…
- So sieht Zukunft aus Nach vierwöchigem Umbau präsentiert sich das Restaurant im neuen, nachhaltigen Design „Luna“ – mit großem Familienfest und Family Day für die ganze Familie.…
- Zwischen Hausrecht und Eigentum Frankfurt am Main - Die eigene Wohnung gehört zu den besonders geschützten privaten Lebensbereichen. Dennoch gibt es Situationen, in denen Vermieter…
An den Michaelsschulen in Paderborn ist am Dienstagvormittag ein Brand im Bereich des Dachstuhls ausgebrochen. Nach dem Brand im Bereich des Dachstuhls der Michaelsschulen in Paderborn wird…
Paderborn/Magdeburg, 25. August 2026. Eine Langzeitumfrage der Campus-App UniNow zeigt: Die empfundene „Wahlfreiheit“ von Studierenden bei der Jobsuche sinkt auf ein historisches Tief. Noch…
- Düsseldorfs OB am Schlagzeug Wenn schamloser Pop, Kult-Schlager, House, Disco und die größten Hits der 80er, 90er und 2000er über die Terrasse schallen, dann ist wieder Zeit für „Theos…
TÜV NORD erklärt, warum Zeitdruck am Steuer oft unterschätzt wird Ein Lieferwagen steht in zweiter Reihe, die Kita-Einfahrt ist zugeparkt, und ein Abc-Schütze löst sich aus der Hand seiner…
Stellungnahme von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu den Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir / „Auch der Feind im Krieg bleibt ein Mensch“ Jüngste Äußerungen des…