Nicht nur Menschen betreiben Landwirtschaft – Ameisen beherrschen diese Kunst schon viel länger. Sie bauen Pilze an. Und das seit 66 Millionen Jahren, wie Forschende mit Beteiligung der Universität Hohenheim in Stuttgart herausgefunden haben. Möglich wurde dies durch Gensequenzierung, aus der sich ein Stammbaum der Pilze ableiten ließ. Kombiniert mit dem Stammbaum der Ameisen konnten die Forschenden eine Jahrmillionen dauernde Koevolution belegen, bei der sich die Arten in ihrer jeweiligen Evolution gegenseitig beeinflussten. Dass die Forschenden dabei auch neue Arten beschreiben konnten, kommt dem Schutz der Biodiversität zugute. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Science publiziert. DOI: https://www.science.org/doi/10.1126/science.adn7179
Prof. Dr. Christian Rabeling braucht Geduld und Ausdauer: Bei tropischer Hitze verfolgt er sorgsam bis zu zwei Meter lange, winzige Gänge in der Erde, die sich manchmal wie Tannenbäume auffächern. Vor manchen Baumeistern solcher Kunstwerke muss er sich in Acht nehmen: Blattschneiderameisen können recht aggressiv auf die Störung reagieren. Kleinere Ameisen-Arten sind dagegen sehr scheu und ziehen sich vor ihm zurück.
Bis zu drei Tage kann es dauern, bis der Forscher der Universität Hohenheim fündig wird: eine Art Nest von der Größe eines Golfballs am Ende eines Ganges. Darin wird Landwirtschaft betrieben – und zwar seit rund 66 Millionen Jahren, so die neue Erkenntnis der Forschenden.
Das erfolgreiche Dinnerkrimi-Format geht 2024 in die nächste Runde und präsentiert neue, spannende Fälle, die es zu lösen gilt. An über 450 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden bereits zahlreiche Morde ermittelt und aufgeklärt. Auch das Gut Lippesee in Paderborn wird nun zum Tatort, an dem schon bald ein schreckliches Verbrechen geschehen wird. Die Ermittlungen zu einem aufregenden Kriminalfall, angeleitet von professionellen Schauspielern, finden am 10. November 2024 um 17:00 Uhr statt – Tickets erhältlich unter www.dinnerkrimi.de!
Dinnerkrimi 2024 in Paderborn: Neue spannende Fälle und aufregende Ermittlungen
Willkommen beim „Dinnerkrimi“, eine spannende Kombination aus interaktivem Theater und kulinarischem Genuss! Während eines köstlichen Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich eine fesselnde Kriminalgeschichte. Doch Vorsicht ist geboten: Unter den Gästen befindet sich ein Mörder. Gemeinsam mit dem Schauspielteam gilt es den Mordfall zu ermitteln, um dabei den Täter zu entlarven.
Hochschul-App UniNow enthüllt, wie viele Studierende den ausländischen Arbeitsmarkt erobern wollen. Steht uns eine dramatische Abwanderung von teuer ausgebildeten Fachkräften bevor?
PADERBORN/MAGDEBURG, 09.10.2024 – Die Hochschul-App UniNow hat eine halbe Million Studierende gefragt, ob sie nach dem Studium ins Ausland gehen möchten. Das Ergebnis ist eindeutig: 27% sind sich sicher, dass sie außerhalb Deutschlands mit der Arbeit starten werden. Weitere 51% ziehen diese Option ebenfalls in Erwägung und antworteten mit „ja, vielleicht“ zum Arbeiten im Ausland.
Damit wird sich der Fachkräftemangel, der bereits heute viele Unternehmen ausbremst, in Zukunft weiter verschärfen. Allein im letzten Jahr konnten laut Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) rund 570.000 Stellen nicht besetzt werden. In wirtschaftlicher Hinsicht bedeutet dies: Unternehmen entgingen aufgrund des Fachkräftemangels knapp 49 Milliarden Euro.
Bad Driburg - Das 5-tägige MINT-EC-Camp „Laserphysik“ startet heute gemeinsam mit dem Gymnasium St. Xaver. Die 15 teilnehmenden Schüler*innen von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC aus Nordrhein-Westfalen lernen vom 07. bis zum 11. Oktober, wie verschiedene Lasersysteme funktionieren und angewandt werden.
Am Gymnasium St. Xaver erarbeiten die Schüler*innen relevante Grundlagen aus den Bereichen Atomphysik, Optik und Quantenphysik. In Experimenten lernen sie etwa über die Bestimmung von Lichtgeschwindigkeit, über das Michelson-Interferometer und über Lasercommunicator.
Eigenständig bauen die jungen Forscher*innen verschiedene Lasersysteme auf und testen diese in Anwendungen wie Lasergravur und Laserstrahlschneiden von Metallen.
Die Schüler*innen arbeiten in Kleingruppen und werden von fachkundigen Mitarbeiter*innen in den regionalen Unternehmen Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik GmbH und Wieneke Lasergravur GmbH sowie von Professor*innen und Doktorand*innen im Fachbereich Physik aus der Forschungsgruppe „Ultraschnelle Nanophotonik“ der Universität Paderborn unterstützt.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
