Paderborn / Rom (pdp). „Im Fernsehen“, sagt Sarah Eckhart aus Balve, „kommt diese Herzlichkeit des Papsts gar nicht so rüber. Er nimmt sich Zeit, lächelt allen zu, lässt Kinder auf seinem Papamobil mitfahren.“ Die 17-Jährige ist eine von 50.000 Ministrantinnen und Ministranten bei der Papstaudienz der Internationalen Ministrantenwallfahrt am Dienstag auf dem Petersplatz. Auch 600 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Paderborn sind dabei.
Die Audienz ist für viele das Highlight der Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Erstens, weil es der einzige Moment ist, an dem die 50.000 jungen Menschen aus Deutschland, Portugal, Tschechien, Österreich, Schweiz und vielen weiteren Ländern zusammenkommen und gemeinsam beten. Zweitens, weil sie zusammen dem Papst zujubeln können, wenn er mit dem Papamobil direkt an ihnen vorbeifährt.
Als der Papst rund 30 Minuten vor Beginn der Audienz kommt, läuft Sarah wie viele andere auch zum Gang, stellt sich auf den Stuhl und winkt Papst Franziskus zu. Sarah hat das Gefühl, dass die Stimmung sie mitreißt. Sie sagt: „Warum wir alle dieser Person so zujubeln, versteht man eigentlich gar nicht – aber man feiert es.“
Zwei Mal fährt der Papst an Sarah und den anderen Ministrantinnen und Ministranten vorbei. Dann steigt er vom Papamobil und setzt sich vor den Petersdom, mit Blick auf das Meer der Pilgerinnen und Pilger. „Der Petersplatz ist sowieso schön, aber mit euch ist er noch viel schöner“, ruft er den Ministrantinnen und Ministranten zu.
„Mit dir“ – das ist das Motto der Internationalen Ministrantenwallfahrt. Papst Franziskus sagt: „Mich beeindruckt das Thema, weil es mit zwei Worten alles aussagt.“
Durch dieses „Mit dir“ ermögliche Gott jedem Menschen, sein eigenes „Mit dir“ mit den anderen zu leben. Und so zu verwirklichen, was Jesus gesagt hat: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Indem man sich mit jemandem freut, der sich freut. Mit jemandem weint, der weint.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu einem Todesfall und einer Attentatswarnung beim Libori-Fest 2024
„Am gestrigen Liborisonntag kam es zu zwei sehr traurigen Ereignissen, die mich nachdenklich zurücklassen.
Zum einen betrauern wir einen Todesfall - ein 71jähriger Mann erlitt bei einem gewaltsamen Streit tödliche Sturzverletzungen. Meine Gedanken und mein Gebet sind bei dem Verstorbenen und seinen Angehörigen.
Zum anderen kam es zu einer vermeintlichen Attentatswarnung, die die Behörden glücklicherweise dementieren konnten. Dennoch hinterließ die vermeintliche Gefahrenlage bei vielen friedlichen Besucherinnen und Besuchern Angst und Sorge. Und vor allem in den sozialen Medien war in Kommentaren auch eine Ausnutzung der Gerüchte zu erkennen, auch um Verunsicherung, Hetze und Fremdenhass zu schüren.
Libori-Tradition und Libori-Premiere / Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz eröffnet Libori 2024 / Start des Libori-Triduums im vollbesetzten Dom
Paderborn (pdp). Für Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ist Libori 2024 eine Premiere: Der neue Paderborner Erzbischof feiert zum ersten Mal das traditionsreiche Fest des heiligen Liborius, dem Schutzpatron von Erzbistum, Dom und Stadt Paderborn – Libori-Tradition und Libori-Premiere. Mit der Erhebung der Reliquien des heiligen Liborius und der Feier des Libori-Vespergottesdienstes im Paderborner Dom eröffnete Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz am Samstag, 27. Juli 2024, offiziell das diesjährige Libori-Fest. Gemeinsam mit dem neuen Bischof des Erzbistums Paderborn feierten viele hundert Gläubige den Gottesdienst und füllten die Bischofskirche des Erzbistums Paderborn zum Auftakt des so genannten Libori-Triduums. „Stolz, Identifikation und Leidenschaft verbinden sich mit Libori“, unterstrich Erzbischof Dr. Bentz ausgehend vom diesjährigen Libori-Leitwort „1225 Jahre – So alt. So neu. So schön!“ – eine Aussage, die durch den Applaus der Gottesdienstteilnehmenden bekräftigt wurde. Mit dem Libori-Fest seien Kirche, Kultur und Kirmes verbunden, „ein spannender Mix mit viel Energie“. Das Erzbistum Paderborn feiert vom 27. Juli bis 4. August 2024 sein Patronatsfest zu Ehren des heiligen Liborius mit zahlreichen festlichen Gottesdiensten im Dom sowie vielen weiteren Angeboten. Durch die Live-Übertragung konnten Interessierte weltweit den Vespergottesdienst mit der Erhebung der Reliquien des heiligen Liborius unmittelbar mitfeiern.
Dirk Wummel als Finanzdirektor und Diözesanökonom des Erzbistums Paderborn in den Ruhestand verabschiedet
Paderborn (pdp). „Es ist Zeit für Veränderung“ – mit diesen Worten hat sich am Freitag, 19. Juli 2024, ein prägendes Gesicht des Erzbistums Paderborn in den Ruhestand verabschiedet: Zwei Jahrzehnte hat Dirk Wummel zunächst die Hauptabteilung, dann den Bereich Finanzen im Erzbischöflichen Generalvikariat geleitet. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feierte zur Verabschiedung von Dirk Wummel einen Dankgottesdienst im Paderborner Dom, zu dessen festlicher Gestaltung sich ein Bläserquintett aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn zusammengefunden hatte. Zahlreiche Gäste sagten anschließend im Garten des Konrad-Martin-Hauses dem scheidenden Finanzdirektor und Diözesanökonom „Danke und auf Wiedersehen“.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz griff in seiner Predigt das Bild des biblischen Ökonomen – griechisch: „oikonomos“ – als „gutem Hausvater“ auf. Dirk Wummel sei es als Finanzdirektor des Erzbistums Paderborn nicht ausschließlich um Zahlen gegangen: Er habe dafür gesorgt, „dass die Menschen im Haus der Kirche – des Erzbistums – die notwendigen Mittel haben, um gut ihren Glauben leben zu können“, betonte der Paderborner Erzbischof.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
