Professor Dr. Peter Hau, Sprecher des Zentrums für Hirntumoren am Universitätsklinikum Regensburg, spricht im Interview über die Behandlungsansätze der Zukunft.
Professor Dr. Peter Hau: Es gibt über 200 bekannte Arten von Hirntumoren. Die häufigste Art sind die sogenannten Gliome, die aus den Zellen entstehen, die normalerweise die Struktur des Gehirns stützen. Innerhalb dieser Gruppe ist das Glioblastom die aggressivste Form. Es ist der bösartigste Hirntumor, den wir kennen. Aufgrund seiner schnellen Wachstumsrate und seiner Fähigkeit, sich schnell in umliegendes Gewebe auszubreiten, erfordert es die intensivste Behandlung.
Professor Dr. Peter Hau: Es ist wichtig zu beachten, dass die Überlebenschancen stark von der Art des Tumors abhängen. Zum Beispiel gibt es gutartige Hirnhauttumoren, bei denen Patienten ein normales Lebensalter erreichen können. Selbst bei Gliomen, bei denen die Behandlungschancen im Allgemeinen begrenzt sind, gibt es gutartige Varianten, mit denen Patienten nach der Diagnose noch Jahrzehnte leben können. Interessanterweise zeigen sich auch bei Glioblastomen zunehmend genetisch definierte Untergruppen, die dank zielgerichteter Therapien heute besser behandelbar sind. Für diese Gruppen kann eine deutliche Lebensverlängerung erzielt werden. "Genetisch" heißt übrigens nicht, dass diese Tumoren vererbbar sind - das ist in den seltensten Fällen so. In diesem Zusammenhang bedeutet "genetisch", dass bestimmte Tumoruntergruppen durch ihre genetischen Merkmale oder Mutationen definiert werden. Diese Merkmale sind spezifische Veränderungen in der DNA der Tumorzellen, die sie von anderen Tumoren unterscheiden. Diese genetischen Veränderungen beeinflussen oft, wie der Tumor wächst und auf bestimmte Behandlungen reagiert.
Auf dem Gelände der ehemaligen Lindemann-Maschinenfabrik in Düsseldorf-Lierenfeld hat der Unternehmer Marc Breddermann seine Vision vom modernen Arbeiten verwirklicht und flexible Co-Working-Spaces im Industrial Chic geschaffen. Seit 2016 finden hier Freelancer, junge Unternehmen, Existenzgründer und Business-Nomaden einen Ort zum Arbeiten, Coworken, Austauchen, Teilen, Kreieren und einander Helfen: Community spielt am Factory Campus eine wichtige Rolle. Jetzt durfte sich Manfred Voß, einer der Geschäftsführer des Factory Campus, erneut über den Besuch der Düsseldorfer Bürgermeisterin Clara Gerlach freuen.
Bei ihrer ersten Visite besichtigte sie die 360 Kilowatt peak starke Photovoltaikanlage des Ökostromanbieters naturstrom, die die Räumlichkeiten des Coworking-Space mit klimafreundlichem Strom versorgt. Jetzt wollte sie die gesamte Anlage in Augenschein nehmen.
Start des gemeinsamen Rundgangs: Das Start-up Urban Nature, das für nachhaltigen Gemüseanbau direkt in der Stadt steht. Bürgermeisterin Gerlach ließ sich das innovative Urban-Farming-Konzept Aquaponik des 2020 gegründeten Unternehmens von Biologin Katharina Esche ausführlich erklären: „Aquaponik verbindet Fischzucht mit Gemüseanbau in einem geschlossenen Kreislauf.“ Betriebsleiter Vadim Steklov ergänzte: „Das System ermöglicht, ganzjährig Nahrungsmittel in Bio-Qualität auf kleinstem Raum zu erzeugen. Und das ohne den Einsatz von Erde oder Pestiziden.“
Ob im Krankenhaus, auf dem Wochenmarkt oder bei den Nachbarn: Tausende Schüler*innen tauschen heute in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern ihr Klassenzimmer gegen einen Arbeitsplatz, spenden ihren Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte im Kontext des Ukrainekrieges, in Südosteuropa und in Jordanien und setzen so ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Frieden.
Neumünster - Am Sozialen Tag engagieren sich Schüler*innen bundesweit, schnuppern einen Tag lang in die Berufswelt und spenden ihren Lohn für Gleichaltrige in schwierigen Lebenslagen. Sie übernehmen Verantwortung für sich selbst und andere in der Gesellschaft und setzen sich solidarisch für Frieden, Chancengerechtigkeit und Demokratie ein. Organisiert wird der Aktionstag, wie jedes Jahr, von Deutschlands größter jugendlich geführten Hilfsorganisation, Schüler*innen Helfen Leben. Ferienbedingt gibt es in vielen Bundesländern am 11. Juli noch einen zweiten Termin für die Umsetzung des Sozialen Tages.
Bad Füssing (obx-medizindirekt) - Millionen Deutsche leiden unter Fibromyalgie und den damit verbundenen oft unerträglichen Schmerzen. Das niederbayerische Bad Füssing eröffnet seit fünf Jahren - wissenschaftlich bestätigt - mit einer speziellen Fibromyalgie-Kur einen Weg aus der "Schmerz-Odyssee" Betroffener.
Gegen diese Krankheit gab es lange keine wirklich wirksame Therapie: Fibromyalgie ist die Diagnose für chronische Schmerzen, die ohne erkennbare Ursache in den Muskeln aller Körperregionen auftreten - von der Schulter bis zur Hüfte, im Nacken, an den Beinen. Oft unerträgliche Beschwerden, mal stärker, mal schwächer, wechselnd nach Tageszeit und Wetter, intensiviert durch Stress und körperliche Aktivität. Bis zu fünf Millionen Deutsche - 6 Prozent der Gesamtbevölkerung sind davon betroffen - schätzt die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin aktuell.
Schmerzmittel dämpfen zwar die Symptome, heilen können sie nicht. Neue Hoffnung für die Betroffenen bringt seit fünf Jahren eine spezielle ambulante Kur, gemeinsam entwickelt vom Fibromyalgie-Verein Bayern und der Vereinigung selbständiger Physiotherapeuten in Bad Füssing in Kooperation mit dem Kur- und GästeService der Gemeinde Bad Füssing und der Europa Therme - auf Antrag bezuschussbar durch die gesetzlichen Krankenkassen. Eine umfassende Untersuchung hat die Wirkung auch wissenschaftlich bestätigt.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
