
Noch immer hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass Lüftungsanlagen dem Raumklima schaden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Lüftungssysteme sorgen für frische Luft im Haus. Sie geben alte, verbrauchte Luft, Ausdünstungen der Wohnungseinrichtung und Feuchtigkeit kontinuierlich nach außen ab. Zudem sorgen sie dafür, dass mit der Frischluft deutlich weniger Ruß- und Staubpartikel von außen in die Räume gelangen als beim Fensteröffnen. Auch Pollen können zum Teil herausgefiltert werden – für Menschen mit Allergie ist das im Frühling Gold wert. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Zusätzlich senken die Anlagen das Schimmelrisiko und sparen Heizenergie ein. Auch ungebetene Gäste wie Stechmücken oder andere Insekten sowie Straßenlärm bleiben draußen. Damit die Anlage richtig funktioniert, müssen die Filter regelmäßig gereinigt werden. Das können Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer selbst tun oder Fachleute beauftragen. Es gibt drei Arten von Lüftungsanlagen: reine Abluftsysteme sowie Lüftungsanlagen mit Zu- und Abluftfunktion – bei letzteren kann man zwischen dezentralen und zentralen Systemen wählen. Bei allen Geräten ist der Wechsel grundsätzlich ähnlich. Fünf Tipps, wie man hier vorgeht.
Fragen beantwortet das Team von Zukunft Altbau kostenfrei am Beratungstelefon unter 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an
Lüftungsanlagen sind besser als ihr Ruf. Das Vorurteil, sie würden Keime und Schadstoffe in den Räumen aufwirbeln, ist falsch. Vielmehr tauschen sie feuchte, verbrauchte Luft gegen frische aus und senken dadurch wirkungsvoll das Schimmelrisiko im Haus. Lüftungsanlagen bieten sich dabei vor allem in Gebäuden mit neuen, dichteren Fenstern oder dichtem Dach an. In diesen Fällen ist zumindest ein Lüftungskonzept erforderlich.
Der Grund: Moderne Fenster reduzieren Wärmeverluste deutlich. Gleichzeitig geht die warme Raumluft aber nicht wie bei alten Fenstern unkontrolliert verloren. Die unbeabsichtigte Dauerlüftung durch verzogene Rahmen oder mangelhafte, alte Dichtungen entfällt. In Häusern mit neuen Fenstern müssen Fachleute daher ein Lüftungskonzept erstellen, um sicherzustellen, dass die feuchte Luft weiterhin aus den Räumen gelangen kann. Teilweise können hierfür Luftdurchlässe in Fenstern oder den Außenwänden nötig sein. Oder aber eine Lüftungsanlage sorgt für den nötigen Luftaustausch.
Reine Abluftsysteme in Bad oder Küche saugen mithilfe eines Ventilators verbrauchte Luft an und leiten diese nach draußen ab. Die Zuluft strömt aus den anderen Zimmern kontrolliert nach – beispielsweise über Lüftungsschlitze an den Fenstern. Solche einfachen Anlagen senken das Schimmelrisiko enorm. Die Zuluft filtern sie jedoch nicht, zudem wird die Wärme der Abluft nicht genutzt.
Das ist bei Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung anders. Sie erwärmen die frische Außenluft durch die abgeführte warme Raumluft. Bis zu 90 Prozent der Raumwärme bleiben so im Haus. Das spart erheblich Heizkosten. Im Sommer dreht sich der Effekt um. Dann kühlt die Anlage die warme Außenluft ein wenig vor. Zu- und Abluftanlagen gibt es als dezentrale oder zentrale Systeme.
Für alle Anlagen gilt: Sind sie bedarfsgerecht geregelt, erfolgt der Luftaustausch intelligent. Je nach Luftqualität tauscht die Anlage mal mehr und mal weniger Luft aus. Dies ist energetisch die beste Option, da die Anlage nur so viel wie nötig arbeitet – sowohl im Sommer als auch im Winter.
Lüftungsanlagen sind wartungsarm. Nur alle paar Jahre ist eine Fachperson zum Routinecheck und alle fünf bis zehn Jahre eine professionelle Reinigung des Rohrsystems erforderlich. Die Sorge, schmutzige Filter verstopften die Lüftungsanlage, sodass keine frische Luft mehr ins Haus gelangen kann, ist unbegründet.
Voraussetzung ist allerdings, dass die Filter regelmäßig gereinigt und ausgetauscht werden. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können das auch selbst übernehmen. Wie oft man die Filter wechseln sollte, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Faustregel ist das Reinigen nach sechs Monaten und ein Austausch der Filter nach einem Jahr. Für Allergikerinnen und Allergiker können auch Pollen- und Feinstaubfilter eingebaut werden.
o Schritt 1: Das Lüftungsgerät abstellen.
o Schritt 2: Das Gerät öffnen: Bei zentralen Anlagen gibt es eine Wartungsklappe am Lüftungsgerät, bei dezentralen Anlagen öffnet man die Innenblende des jeweiligen Wandgeräts.
o Schritt 3: Den alten Filter herausziehen und absaugen oder ihn im Hausmüll entsorgen. Bei kleinen Abluftventilatoren im Bad gibt es nicht immer einen Filter, hier wird gegebenenfalls nur das Gitter abgesaugt.
o Schritt 4: Den gereinigten oder neuen Filter einsetzen.
o Schritt 5: Die Klappe schließen und die Anlage wieder starten.
Wer sich unsicher ist, sollte in der Gebrauchsanweisung nachlesen oder Fachleute fragen. Zu ihnen gehören diejenigen, die die Lüftungsanlagen geplant oder installiert haben, Fachkräfte aus der Sanitär‑Heizung‑Klima-Branche sowie Energieberatende.
Fazit: Werden diese Maßnahmen berücksichtigt, sind Lüftungsanlagen hygienisch einwandfrei und verlässliche Frischluftlieferanten. Wer eine Lüftungsanlage in seinem Haus hat, reduziert das Schimmelrisiko, kann mit der genutzten Abwärme Heizenergie sparen und im Sommer sogar passiv kühlen.
Auch Abluftventile, also die Absaugöffnungen im Raum, sollte man mit einem Filter versehen, falls sie nicht bereits einen haben. Dafür eignen sich beispielsweise Filter in Kegelform.
Da sich in den Innenräumen Staub in der Luft befindet, saugt der Abluftstrang diesen kontinuierlich an. Ohne Filter wird die Abluftleitung mit Staub belastet, was dazu führen kann, dass sich am Wärmetauscher des zentralen Lüftungsgeräts immer mehr davon ablagert. Dieser muss dann aufwändig gereinigt werden. Daher ist es wesentlich einfacher, die Abluftfilter in Bad und Küche gleichzeitig mit den anderen Filtern zu reinigen, um das Rohrsystem sauber zu halten.
Studien, Fachartikel und praktische Tipps finden Interessierte auf www.zukunftaltbau.de/fachleute/wissen/lueftung/

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