Das Erben von Immobilien wird durch die Erhöhung der Erbschaftssteuer im nächsten Jahr deutlich teurer. Wenn das Erbe über dem festgesetzten Freibetrag liegt, fällt eine Steuer von bis zu 50 Prozent an.
Stuttgart/Berlin. Das Jahressteuergesetz 2023 sieht vor, dass bei der Bewertung von Immobilien ab Anfang nächsten Jahres neue Maßstäbe gelten. Demnach soll ab Januar die Erbschaftssteuer erhöht werden. Dies wirkt sich auch auf das Erben von Immobilien aus: Bisher gilt zum Beispiel beim Vererben an Kinder ein Freibetrag von 400.000 Euro, sofern sie nicht im Elternhaus leben. Bei Enkelkindern hingegen beläuft sich der Freibetrag auf 200.000 Euro. „Der Freibetrag ist zu niedrig gewählt. Wie eine Untersuchung vom Deutschen Institut für Altersvorsorge zeigt, liegt der durchschnittliche Wert einer Erbschaft bei knapp 360 Tausend Euro. Enkelkinder müssen also schon einiges drauflegen. Bei weniger engen Verwandtschaftsverhältnissen sieht es noch drastischer aus“, äußert Immobilienexperte und Geschäftsführer der Vermieterwelt GmbH Matthias Heißner.
Wenn der Wert der Immobilie den Freibetrag überschreitet, ist eine Erbschaftssteuer fällig. Die Höhe der Erbschaftssteuer bemisst sich dabei am Wert der Erbschaft und am Verwandtschaftsgrad der Erbenden. Der niedrigste Steuersatz beläuft sich auf sieben Prozent. Bei besonders wertvollen Immobilien und weiter entfernten Verwandtschaftsverhältnissen können Steuern von bis zu 50 Prozent anfallen. „Viele Menschen kommen erst durch das Erben zur eigenen Immobilie. Es kann nicht sein, dass Nachkommen auf ihr Erbe verzichten müssen, weil sie sich die Steuer nicht leisten können“, kritisiert Heißner. „Der Freibetrag sollte dringend erhöht werden.“
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Paderborn (pdp). Die von den deutschen katholischen Bischöfen mehrheitlich beschlossene Neufassung des kirchlichen Arbeitsrechts soll im Erzbistum Paderborn zügig umgesetzt werden. Das signalisiert Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck heute, 22. November, in einer eigenen Stellungnahme. Darin sieht er die neue Grundordnung positiv:
„Die erforderliche Mehrheit der deutschen Bischöfe hat heute die neue Grundordnung des kirchlichen Dienstes beschlossen. Es handelt sich um eine Empfehlung an die deutschen (Erz-)Bistümer. Rechtlich verbindlich ist sie jeweils in den Ortskirchen umzusetzen. Ich bin froh und dankbar für die neue Grundordnung des kirchlichen Dienstes. Damit es zu einer zügigen Umsetzung im Erzbistum Paderborn kommen kann, werden wir jetzt das Notwendige dafür tun.
Insgesamt 63,8 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr an der TÜV NORD-Station in Paderborn von den Sachverständigen in der Hauptuntersuchung (HU) inspiziert wurden, hatten keine Mängel. Ein gutes Ergebnis. Zusätzlich gab es bei 9 Prozent der Fahrzeuge nur geringe Mängel, sodass 72,8 Prozent direkt eine neue TÜV-Plakette erhielten.
Sorgen macht den Prüferinnen und Prüfern jedoch eine andere Statistik: Bei immerhin 27,2 Prozent der Fahrzeuge wurden erhebliche und gefährliche Mängel festgestellt. Sie mussten umgehend repariert werden, bevor nach einer Nachprüfung die begehrte Plakette auf das hintere Kennzeichen geklebt werden konnte. Das ist zusammengefasst das Ergebnis der HU-Statistik vor Ort, die jetzt von TÜV NORD veröffentlicht wurde.
Zwei weitere Zahlen aus dieser Statistik: Der durchschnittliche Pkw, der am Standort geprüft wurde, war 10,8 Jahre alt und hatte mehr als 111.000 Kilometer auf dem Tacho.
TÜV NORD-weit ist die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln auf einem konstant niedrigen Niveau. Der insgesamt positive Trend ist in den Augen der TÜV-Sachverständigen Beleg für die Wirksamkeit der unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung. Dadurch werden Autofahrende in regelmäßigen Zeitabständen aufgefordert, sich um den einwandfreien technischen Zustand des eigenen Fahrzeugs zu kümmern – für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden auf den Straßen.
Michael Schlüting, Leiter der TÜV-Station vor Ort, sagt: „Wir sind mit den aktuell niedrigen Mängelquoten zufrieden. Die Sicherheit steigt von Fahrzeug- zu Fahrzeuggeneration, zudem legen die Autohersteller einen Fokus auf die Langzeitqualität. Auch Autohäuser und Werkstätten haben einen Anteil an der häufigen Mängelfreiheit. Wer sein Auto regelmäßig zu den empfohlenen Inspektionsterminen in einer guten Fachwerkstatt warten lässt, hat bei der Hauptuntersuchung weniger Mängel an seinem Fahrzeug und mehr Freude an sicherer, individueller Mobilität. Besonders freuen würde es uns aber auch, wenn der kurze Check des Fahrzeuglichts zur Routine wird.“
Dass die Beleuchtungsanlage von Fahrenden aktuell noch oft vernachlässigt wird, zeigt auch die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liegt „Licht, Elektrik“ in der Statistik erneut vorne. Und das, obwohl zumindest die Kontrolle der Beleuchtungsanlage in der Regel relativ einfach zu bewerkstelligen ist. Allerdings ist die Quote der erheblichen Mängel in diesem Bereich erneut gesunken. Daran haben auch die Hersteller mit der Entwicklung von zuverlässiger und moderner Fahrzeugtechnik ihren Anteil.
Die alljährliche Beleuchtungsaktion, die jeweils im Oktober unter anderem vom Kfz-Gewerbe und dem TÜV durchgeführt wurde, dient auch dem Ziel, Beleuchtungsmängel an Fahrzeugen gerade vor der dunklen Jahreszeit zu identifizieren und gegebenenfalls zu beheben. Insgesamt ergibt sich in der TÜV-Statistik als Reihenfolge für die am häufigsten auftretenden Mängelgruppen „Licht, Elektrik“, „Achsen, Räder, Reifen“, Umweltbelastung“ und „Bremse“.
Je älter die Fahrzeuge bei ihrem TÜV-Termin sind, desto höher ist die Zahl derjenigen, die im ersten Anlauf keine Plakette bekommen. Die aktuellen TÜV NORD-Zahlen belegen: Bei der ersten HU im Alter von drei Jahren finden sich bei 5,1 Prozent der Autos erhebliche Mängel. Im Alter von fünf Jahren sind es bereits 9 Prozent. Die durchschnittliche Laufleistung, die neben dem Fahrzeugalter auch als Grund für den Verschleiß und somit für Mängel anzusehen ist, liegt aktuell bei den Dreijährigen bei 42,941 Kilometern und bei den fünfjährigen Fahrzeugen bei 68.977 Kilometern.
Wichtig: Wer zurzeit noch mit einer braunen Plakette für 2022 unterwegs ist, sollte sich bald einen Termin bei seinem TÜV geben lassen. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel ändert sich die Farbe der TÜV-Plakette von Braun auf Rosa. So ist zum Beispiel für die Polizei direkt farblich erkennbar, wenn der TÜV-Termin überzogen wurde. Dann ist nach mehr als zwei Monaten ein Verwarngeld fällig und ab dem achten Monat kommt sogar noch ein Punkt in Flensburg hinzu.
Als das Auto mit den geringsten Mängeln im TÜV-Report 2023 wird die B-Klasse von Mercedes-Benz gelistet, die damit ebenso als Vans-Klassensieger glänzt. Auch in zwei anderen Bereichen kann der Stuttgarter Autohersteller mit dem Stern überzeugen: So belegen die A-Klasse im Kompaktsegment und der GLC im Bereich der SUV die Spitzenplätze. Komplettiert wird das Bild mit dem Volvo V40 in der Kompaktklasse sowie dem Honda Jazz und dem Kia Picanto in den Bereichen Kleinwagen und Minis.
Auf den unteren Plätzen im Ranking finden sich je nach Alter Dacia Logan und Duster sowie der Renault Clio wieder, der im gediegenen Fahrzeugalter zwischen 10 und 11 Jahren mit erheblichen Mängeln zu 36,4 Prozent durch die HU fällt.
Den TÜV-Report, der typspezifische Fahrzeugmängel detailliert auflistet und damit zu einem wichtigen Ratgeber beim Gebrauchtwagenkauf wird, gibt es an jeder TÜV-STATION und im Zeitschriftenhandel für den Preis von 5,90 Euro.
Über die TÜV NORD GROUP:
Vor mehr als 150 Jahren gegründet, stehen wir weltweit für Sicherheit und Vertrauen. Als Wissensunternehmen haben wir die digitale Zukunft fest im Blick. Ob Ingenieurinnen, IT-Security-Experten oder Fachleute für die Mobilität der Zukunft: Wir sorgen in mehr als 70 Ländern dafür, dass unsere Kunden in der vernetzten Welt noch erfolgreicher werden.
Manchmal kommt alles anders. Man schmiedet große Pläne – und dann werden sie vom einen auf den anderen Moment einfach durchkreuzt. Zum Beispiel von einer weltweiten Pandemie. So geschehen bei Tokio Hotel, als die Band im Frühjahr 2020 schweren Herzens ihre große Lateinamerika-Tour absagen musste. Aber das jähe Ende der Konzertreihe hat doch auch etwas Gutes. Tokio Hotel gehen zwar mit gebrochenen Herzen zurück ins Studio, aber tun das zum ersten Mal seit langer Zeit wieder als komplette Band.
Ganz ohne Sessions per Videotelefonie und Tonspuren, die über verschieden Zeitzonen hinweg um den halben Erdball geschickt werden. Die Welt einfach ausblenden und gemeinsam an Songs arbeiten, sich nächtelang den Kopf über kleine Details zerbrechen, ausprobieren, verwerfen, nochmal von vorne beginnen. Musikmachen wie damals, vor gut 20 Jahren, als Bill, Tom, Georg und Gustav beschlossen, eine Band zu gründen, die nicht nur die Leben der vier Teenager, sondern auch die Musikgeschichte verändern würde. Die Geschichte geschrieben hat – und das weit über ihren großen Hit „Durch den Monsun“ aus dem Jahr 2005 hinaus.
Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Liboriuskapelle in Paderborn
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.