Osnabrück. Motor der Baubranche, Ökopionier, Vorreiter bei der Bauwende: Der mittelständische Allgäuer Familienbetrieb Bau-Fritz GmbH & Co. KG in Erkheim, kurz Baufritz, macht seit Jahrzehnten vor, wie Klima- und Umweltschutz durch Fertigholzbau bei Häusern, Wohnungen und Sanierungen gelingt. Für diese herausragende Leistung erhält Baufritz-Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer (52) den diesjährigen Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Auszeichnung in Höhe von 500.000 Euro zählt zu den höchstdotierten Umweltpreisen Europas. Fritz-Kramer teilt sich den Betrag mit Klimawissenschaftlerin Prof. Dr. Friederike Otto. Beiden wird der Preis am 29. Oktober in Lübeck von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht.
„Vorzügliche Pionierarbeit“ durch energieeffizientes und ökologisches Bauen
„Diplom-Ingenieurin Fritz-Kramer leistet mit ihrem Betrieb vorzügliche Pionierarbeit“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. „Sie und ihre Mitarbeitenden sind echter Motor für Branche und Bauwende. Diesen überragenden Beitrag zum energieeffizienten und ökologischen Bauen würdigt die DBU mit dem Deutschen Umweltpreis.“ Denn der Betrieb setze sowohl beim Neubau als auch bei Sanierungen und Aufstockungen von Gebäuden zentral auf den Baustoff Holz. „Ein exzellenter Klimaschützer, weil Holz große Mengen an Kohlenstoff speichert und so die Bildung von klimaschädlichem Kohlendioxid verhindert. Das ist fast so, als ob man einen zweiten Wald aus Häusern baut“, so Bonde. Das sei „genau die richtige Strategie, damit der Gebäudesektor klimaneutral wird, um so die internationalen Klimaziele zu erreichen“. Baufritz-Geschäftsführerin Fritz-Kramer nennt die bevorstehende Auszeichnung in einer ersten Reaktion „wertvoll für ein wichtiges Thema. Denn die Bauwende bedeutet große Herausforderungen, bietet aber auch viele Möglichkeiten für mehr Klimaschutz.“
Am heutigen Freitag verabschiedet der Deutsche Bundestag nach langwierigen und kontroversen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen endlich das Gebäudeenergiegesetz GEG sowie damit zusammenhängende Gesetze. Der VDI begrüßt, dass damit auch die Wärmewende ein wichtiges Stück vorankommt. Ohne eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Wärmesektor ist das Ziel der Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 nicht zu erreichen. Die Wärme- und Kälteversorgung weist mit 56 % den größten Teil am Endenergiebedarf auf. Bislang ist der Anteil der erneuerbaren Energien an der Wärmeversorgung mit 17,4 % noch sehr gering.
Grundlage der notwendigen Transformation des Wärmesektors ist daher eine möglichst flächendeckende kommunale Wärmeplanung. Dies hat die Bundesregierung mit der aktuellen Gesetzesinitiative zur kommunalen Wärmeplanung sowie den entsprechenden Anpassungen des GEG-Entwurfs aus Sicht des VDI sehr gut reflektiert.
Statt eines Verbots von Wärmeerzeugern mit fossilen Brennstoffen zu einem fixen Zeitpunkt wurde mit dem GEG ein Gesetz entwickelt, dass zum einen frühzeitig den Einstieg in klimaneutrale Wärmelösungen erleichtert und unterstützt sowie stufenweise deren Verbreitung forciert und erzwingt und zum anderen Technologieoffenheit gewährleistet. Eine schrittweise Einführung statt eines harten Nutzungsverbots ist auch sinnvoll, um die Transformation sozialverträglich zu gestalten.
Sanftes Licht, taubedeckte Wiesen und malerische Nebelschwaden – auch in den kommenden Tagen präsentiert sich der September wunderschön. Es fühlt sich an, als ob der Spätsommer trotz all seiner Pracht den Herbst ganz leise begrüßt. Aber warum ist gerade die erste Septemberhälfte häufig so zauberhaft und berührend?
Malerisch und intensiv ist dieser Spätsommer: Mindestens bis zu Beginn der kommenden Woche erleben wir einen September mit teilweise hochsommerlichen Temperaturen. Der Himmel bleibt tagsüber oft wolkenlos und blau. Doch in den frühen Morgenstunden kündigt sich mit Morgentau und Nebelschwaden bereits der Herbst an. Ohne den emotionalen Aspekt dieses sommerlichen Septemberanfangs trüben zu wollen, hat die Meteorologie sachliche Erklärungen für die aktuellen Wetterphänomene.
„Hätte er sich bewusst für einen Beruf entschieden, hätte er vielleicht ‚Regisseur‘ und in weiterer Folge ‚Fotograf‘ gewählt. Er wurde ein Filmstar, also ging er weiter in diese Richtung“, erinnert sich Victoria Brynner an ihren berühmten Vater. In den 1950ern und 60ern, der Hochphase des „Golden Age of Hollywood“, zählte Yul Brynner zu den größten Filmstars der Welt. Hinter den Kulissen griff die Schauspieler-Ikone selbst zur Kamera. Eine Auswahl seiner Fotografien zeigt die Leica Galerie Wien von 22. September bis 28. Oktober in der Ausstellung „Yul Brynner: an extraordinary vision“. Zur Eröffnung der Ausstellung am 21. September reist Victoria Brynner aus Los Angeles an. Im Rahmen der Eröffnung sind auch zwei Leica MP-Kameras von Yul Brynner zu sehen, die Ende November bei der Leitz Photographica Auction versteigert werden.
München/Wien — Yul Brynners Karriere im Filmbusiness startete hinter der Kamera. Als Regisseur für CBS Television in New York kam dem leidenschaftlichen Fotografen sein Auge für Bildkompositionen und Szenerien zugute. Die Schauspielerin Mary Martin überredete ihn schließlich, für das Broadway-Musical „The King and I“ vorzusprechen. Seine Titelrolle brachte Brynner einen Tony Award und in der darauffolgenden Hollywood-Adaption einen Oscar ein. Der Film kam 1956 in die Kinos, im selben Jahr wie „The Ten Commandments“, ein weiterer früher Meilenstein in Brynners Werdegang. Zur selben Zeit begann sich der Schauspieler intensiv mit seiner zweiten Berufung – der Fotografie – zu befassen. Brynners Bilder, die „Behind-the-scenes“ entstanden (etwa von „The Ten Commandments“-Regisseur Cecil B. DeMille) gelten bis heute als Paradebeispiele des Genres.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
