
Stollen ausbauen, Kohle sieben, einen Koksofen bauen, Steinzeitschmuck basteln und mittendrin die Maus und „Shaun das Schaf“: Beim Maus-Türöffnertag am 3. Oktober 2026 wurde das UNESCO-Welterbe Zollverein zum Entdeckerort für Klein und Groß. Kostenfreie Mitmachangebote und Führungen gaben Einblicke in die Arbeitswelt der Bergleute und Kokereiarbeiter. Ein besonderer Höhepunkt war der Überraschungsbesuch der Maus: Zollverein gehörte zu den wenigen Orten bundesweit, an denen die Maus persönlich vorbeischaute und ihre kleinen und großen Fans begrüßte. Deutschlandweit erkundeten mehr als 370.000 Mausfans die Angebote hinter über 950 geöffneten Türen – ein Rekord für den WDR-Aktionstag.
Mitmachzeche, Portal der Industriekultur, Ruhr Museum, PACT und Red Dot Design Museum: Auf Zollverein konnten kleine Mausfans hinter sonst verschlossene Türen vieler verschiedener Orte schauen. In der Mitmachzeche reparierten sie mit einem Profi einen Kohlewagen, brachten Kohle auf einer überdimensionalen Murmelbahn ins Rollen und bauten einen Stollen aus. Dabei erfuhren sie spielerisch, wie Kohle aus mehr als 1.000 Metern Tiefe einst an die Oberfläche gelangte und bauten ihr eigenes Fördergerüst – eines der kleinen Wunder des Welterbes. Im Ruhr Museum erkundeten die Gäste bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung Ausstellungen, lösten Quizfragen und stellten Steinzeitschmuck her. Auf der 24-Meter-Ebene warteten das gehäkelte Weltrekord-Mammut Umut und die Maus-Selfiewall auf kleine und große Fans.
Laut wurde es beim Überraschungsgast Maus und „Shaun das Schaf“: Am Samstagnachmittag wurden WDR-Moderator André Gatzke und die Maus an der Mitmachzeche von zahlreichen jubelnden Kindern empfangen. Das Duo erkundete gemeinsam mit den Kindern, wie Zollverein früher als riesige Industrieanlage durch das Zusammenspiel vieler kleiner Teile funktionierte.
„Shaun das Schaf“ begrüßte den ganzen Tag über die kleinen Gäste an verschiedenen Orten und schaute ihnen neugierig über die Schulter – ob beim Stollenbau, vor dem Weltrekord-Mammut „Umut“ oder an der großen Rolltreppe.
Die Stiftung Zollverein hat den Auftrag, das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zu bewahren und zu entwickeln und ist Eigentümerin der übertägigen Gebäude und Anlagen. Die „schönste Zeche der Welt“ gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Seitdem werden Zeche und Kokerei Zollverein als identitätsstiftendes Denkmal bewahrt und mit musealen Angeboten, Konzerten und Veranstaltungen kulturell bespielt. Mit rund 1,7 Mio. Besuchen jährlich ist Zollverein die größte Touristenattraktion im Ruhrgebiet und mit zahlreichen Unternehmen aus der Kreativ- und Innovationswirtschaft ein wachsender Wirtschaftsstandort.
Gegenwart, Gedächtnis und Geschichte in einer spektakulären Industriekulisse: Das Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zeigt in seiner Dauerausstellung die faszinierende Natur- und Kulturgeschichte einer der größten Industrieregionen der Welt von der Entstehung der Kohle vor über 300 Millionen Jahren bis hin zur modernen Metropole Ruhr. Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Ruhrgebietsthemen eröffnen immer wieder einzigartige Einblicke in die Geschichte einer Region im Wandel. Das Schaudepot auf der Kokerei Zollverein, das Kleine Atelierhaus und die Musterwohnung auf der Margarethenhöhe, der Halbachhammer, das Mineralien-Museum und das Deilbachtal ergänzen mit Veranstaltungen das Programm.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
