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Mustafa's Döner ab heute als Wachsfigur im Madame Tussauds Berlin
Wachs Doener ©Madame Tussauds Berlin
  • 08. Oktober 2026

Mustafa's Döner ab heute als Wachsfigur im Madame Tussauds Berlin

Von Juliane Weigt | Madame Tussauds Berlin

- Vom Mehringdamm ins Museum

Es gibt Berliner Ikonen, die jeder kennt. Der Döner von Mustafa's Gemüse Kebap am Mehringdamm gehört definitiv dazu. Ab sofort steht er nicht mehr nur für Schlangen, die um den Block reichen, sondern auch im Madame Tussauds Berlin – als erste Döner-Wachsfigur der Welt.

Enthüllt wurde die neue Figur von Tarik Kara persönlich, Inhaber von Mustafa's Gemüse Kebap und eines der bekanntesten Gesichter der Berliner Streetfood-Szene. Der Nachbau steht in einem originalgetreuen Setting: einem Modell des allerersten Dönerstands von Mustafa's am Mehringdamm, samt Original-Aufnahmen aus dem Laden als Kulisse.

"Ich hab schon einiges erlebt mit dem Döner, aber dass er mal aus Wachs bei Madame Tussauds steht, das hätte ich nie gedacht. Wir machen das seit über 20 Jahren mit ganz viel Herz, immer frisch, immer mit Liebe. Wenn das jetzt für immer bleibt, ist das schon was Besonderes, für mich und für alle, die bei uns in der Schlange stehen“, sagt Tarik Kara, Inhaber Mustafa's Gemüse Kebap.

Was für Promis Alltag ist, hat jetzt auch der Döner von Mustafa's erlebt: ein echtes Wachsfigur-Sitting. Das Team von Madame Tussauds besuchte Tarik Kara mehrfach vor Ort, fotografierte und vermaß den Döner bis ins Detail und zerlegte ihn am Ende in alle Einzelteile, um von jeder Zutat Maße, Form und Textur exakt zu erfassen.

Aus diesen Daten entstanden Gießformen für jede einzelne Zutat. Immer wieder wurden Form und Dicke geprüft und nachjustiert, bis die Wachs-Version dem Original zum Verwechseln ähnlich sah. Besonders anspruchsvoll: das Brot, für das Tarik Kara dem Team gleich mehrere Exemplare zum Abformen überließ, und der Feta, der bei Mustafa's nicht in Scheiben oder Würfeln, sondern krümelig verarbeitet wird – eine für die Wachsfigurenkunst ungewöhnliche Struktur.

Auch beim Kolorieren ging das Team neue Wege: untypische Farbmischungen waren nötig, um die charakteristische Optik des Döners zu treffen. Beim Zusammenbau wurde die Figur zunächst wie ein 3D-Puzzle Stück für Stück zusammengesetzt und optimiert, dann wieder auseinandergenommen und jedes Element einzeln fixiert, um dauerhaften Halt zu garantieren.

Für das begehbare Setting entstand ein eigenes Modell des ursprünglichen Dönerstands, das ebenfalls mehrfach vor Ort in Kreuzberg abgeglichen und optimiert wurde. Gebaut wurde die Dönerbude in der hauseigenen Holzwerkstatt von Madame Tussauds, die Grafiken im Set sind Original-Aufnahmen aus dem Laden am Mehringdamm. Die Döner-Wachsfigur wurde vom Berliner Studio-Team angefertigt. Insgesamt steckt in Figur und Setting ein Arbeitsaufwand von rund 190 Stunden. Der Döner allein hat ca. 10.000 Euro gekostet zusammen mit dem nachgebauten Döner-Stand wurden insgesamt 20.000 Euro investiert.

"Wir bilden bei Madame Tussauds normalerweise Persönlichkeiten ab, die Berlin geprägt haben – aus Politik, Sport, Musik. Der Döner von Mustafa's gehört für uns genauso dazu, denn kaum etwas steht so sehr für diese Stadt wie der Döner. Mit dieser Figur feiern wir ein Stück echtes Berlin, ganz genauso, wie wir sonst unsere prominenten Figuren feiern“, sagt Nadja Troublefield, General Managerin Madame Tussauds Berlin.

Die Döner-Wachsfigur ist ab heute im Madame Tussauds Berlin zu sehen.




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