
„Am Ende sind es nicht Gebäude oder Organisationen, die Zukunft gestalten. Es sind Menschen, die Verantwortung übernehmen: Für ihre Unternehmen. Für ihre Mitarbeiter. Für ihre Familien.“ Anke Eickhoff, Vorständin von DIE FAMILIENUNTERNEHMER im Regionalkreis Metropolregion Köln Bonn
„Dass wir heute Abend erstmals auf dem Petersberg zusammenkommen, könnte kaum passender sein. Dieser Ort steht für Geschichte, Tradition und Perspektive. Und gleichzeitig erinnert er uns daran, dass selbst die besten Fundamente immer wieder gepflegt und weiterentwickelt werden müssen.“ Mit diesen Worten eröffnete Anke Eickhoff, Vorständin von DIE FAMILIENUNTERNEHMER im Regionalkreis Metropolregion Köln Bonn, die Gala des Wirtschaftsverbands auf dem Petersberg.
Unter dem Leitgedanken „Verantwortung“ kamen rund 120 Unternehmerinnen und Unternehmer der Regionalkreise Metropolregion Köln Bonn und Niederrhein Düsseldorf auf dem Petersberg zusammen, um gemeinsam einen Abend in festlicher Atmosphäre zu genießen - mit inspirierenden Gesprächen und einem bewegenden Einblick in die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements.
Nach einem Empfang auf der Rheinterrasse mit imposantem Blick über die Kölner Bucht erwarteten die Gäste in der Rotunde aufschlussreiche Reden, Gedankenaustausch mit geselligem Abendessen.
Felix Becker, Louise Farina und Veit Ulbricht ©Ingrun Sauer | DIE FAMILIENUNTERNEHMER
Doch neben persönlichen Begegnungen stand vor allem ein Thema im Mittelpunkt: Verantwortung. In ihrer Ansprache stellte Anke Eickhoff die Frage: „Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen – für das eigene Unternehmen, die Mitarbeiter, das persönliche Umfeld und die Gesellschaft?“
Als Beispiel für gelebte Verantwortung stellte sie Speakerin Anja Stevens vor, die sich seit 2019 als Erste Vorsitzende des Fördervereins der Bonner Unikinderklinik engagiert. Der 2005 gegründete Verein unterstützt das Eltern-Kind-Zentrum am Universitätsklinikum Bonn.
Anja Stevens berichtete von ihrem persönlichen Bezug zur Klinik und der Arbeit des Fördervereins. Als ihre Tochter 2013 zwölf Wochen zu früh zur Welt kam und fünf Monate intensivmedizinisch betreut werden musste, erlebte sie selbst, wie wichtig medizinische Versorgung und zusätzliche Unterstützung für betroffene Familien sind.
Aus persönlicher Erfahrung entwickelte sich ein langfristiges ehrenamtliches Engagement. Heute setzt sich Anja Stevens als Erste Vorsitzende gemeinsam mit dem Verein dafür ein, schwer kranke Kinder, Frühgeborene und ihre Familien gezielt zu unterstützen. Ihr Motto: Hilfe soll dort ankommen, wo sie im Klinikalltag gebraucht wird – und zwar schnell und unbürokratisch.
Zugleich wurde deutlich, welche Rolle unternehmerische Netzwerke dabei spielen können. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich neben den täglichen wirtschaftlichen Herausforderungen mit Zeit, finanziellen Mitteln und persönlichem Einsatz für gesellschaftliche Anliegen. Anja Stevens fasste es so zusammen: „Uns ist allen klar, dass wir in einer sehr herausfordernden Zeit leben, nicht nur politisch und wirtschaftlich. Ich kenne viele Unternehmer, die sich täglich den enormen Anforderungen stellen, die sich ihrer Verantwortung sehr bewusst sind und die wahnsinnig viel und hart arbeiten. Dennoch und trotzdem engagieren sich diese Unternehmer für unsere Gesellschaft, sie machen aus Mitgefühl konkretes Handeln und ermöglichen Dinge, die sonst nicht möglich wären.“
Apropos Verantwortung: Anke Eickhoff betonte, dass Verantwortung auch bedeute, nach vorne zu schauen. „Familienunternehmen denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen“, so Eickhoff. „Deshalb spielen die Jungen Unternehmer eine so wichtige Rolle in unserem Verband. Sie stehen für neue Ideen, neue Perspektiven und dafür, das Feuer weiterzutragen.“ Louise Farina, Familienunternehmerin in neunter Generation, und Felix Becker, Familienunternehmer in vierter Generation, die beiden Vorsitzenden der Jungen Unternehmer des Regionalkreises, übernahmen. Ihr Thema: Nachfolge.
Zu Beginn ihrer Rede nannte Felix Becker eine Zahl: Dem DIHK-Nachfolgereport zufolge erwägen 27 Prozent der zur Nachfolge beratenen Unternehmen eine Betriebsaufgabe. Ihre Empfehlung für eine gelungene Nachfolge: „Gegenseitige Wertschätzung, offene Kommunikation und die Möglichkeit, früh eigene Ideen einzubringen und Entscheidungen zu treffen.“
Mit dem Hotel auf dem Petersberg hatten DIE FAMILIENUNTERNEHMER bewusst einen Veranstaltungsort gewählt, der Geschichte, Verantwortung und internationale Begegnung vereint. Das ehemalige Gästehaus der Bundesregierung war Schauplatz zahlreicher diplomatischer Treffen und beherbergte internationale Staatsgäste wie Queen Elizabeth II., Michail Gorbatschow, Nelson Mandela und Bill Clinton.
Auch die unternehmerische Geschichte des Hauses reicht weit zurück: 1892 wurde auf dem Petersberg erstmals ein Hotel eröffnet, 1911 kaufte der Kölner Unternehmer Ferdinand Mülhens, bekannt durch die Marke 4711, das Anwesen und ließ es umbauen. Die Verbindung von unternehmerischer Tradition, politischer Geschichte und internationalem Austausch verlieh dem Abend einen passenden Rahmen.
Ein stimmungsvoller Ausklang rundete das Programm ab. Bei inspirierenden Gesprächen und persönlichem Austausch zeigte sich, dass ein starkes Unternehmernetzwerk weit mehr sein kann als eine Plattform für geschäftliche Kontakte. Es lebt von Vertrauen, persönlichen Beziehungen und der Bereitschaft, sich über den eigenen Betrieb hinaus für andere einzusetzen.
Olaf Ziegs, stellvertretender Regionalvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER Metropolregion Köln Bonn, der mit seiner Agentur Z PLUS M DIE MARKETINGAGENTUR maßgeblich die Veranstaltung organisiert hat, brachte es so auf den Punkt: „Der Abend auf dem Petersberg machte sichtbar, wie viel gemeinschaftliches Engagement bewirken kann – und dass Verantwortung nicht allein in Worten besteht, sondern vor allem im konkreten Handeln.“
Unter den Gästen waren u.a.: Veit Ulbricht, NRW-Vorstand DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Jens Stevens, Vorstandsmitglied DIE FAMILIENUNTERNEHMER Metropolregion Köln Bonn, Lothar Grünewald, Regionalkreisvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER Niederrhein Düsseldorf, und Sandra Bandura, Regionalvorsitzende DIE JUNGEN UNTERNEHMER Niederrhein Düsseldorf.
DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmen den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund acht Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.
Weitere Infos unter: https://www.familienunternehmer.eu/

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
