Es passiert immer wieder: mit wenigen Klicks ist die Online-Bestellung aufgegeben, doch statt der erwarteten Ware wird minderwertiger Ramsch geliefert. Dass die Bestellung plötzlich nach China zurückgeschickt werden soll, überrascht und ärgert viele Kundinnen und Kunden zusätzlich.
Verbraucherin soll nach Widerruf auf 100 Euro verzichten
Eine Münchenerin bestellte für fast 1000 Euro hochwertig aussehende Kleidung bei einem Unternehmen aus den Niederlanden im Internet. Später widerrief sie ihre Bestellung zeitnah per E-Mail. Obwohl sie vom Vertrag zurückgetreten war, erhielt sie nach einigen Wochen mehrere Pakete aus Fernost. Sie wollte die eigentlich wieder abbestellten Kleidungsstücke zurückschicken – trotz unerwartet hoher Rücksendekosten nach Asien. Das Unternehmen nahm den Widerruf an, wollte jedoch 15 Euro pro Paket von der Erstattung abziehen. Zusätzlich zum hohen Porto hätte die Verbraucherin auf 105 Euro verzichten sollen und war empört. Schließlich hatte das Unternehmen den Widerruf so postwendend erhalten, dass ein Versand nicht notwendig gewesen wäre. Sie informierte das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland und erhielt Dank dessen Hilfe eine komplette Erstattung ihres Einkaufs.





















