Gelsenkirchen. „Eine Fördergenossenschaft ist das geeignete Modell, um die Zukunft von Fußballvereinen wie FC Schalke 04 selbstbestimmt, basisdemokratisch und wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten.“ Mit diesen Worten erläuterte Peter Götz, Vorstand des Genoverbandes, Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag, 4. Februar, in der Veltins-Arena von Schalke 04 die Vorteile einer Genossenschaft. Scholz hatte die Fördergenossenschaft Auf Schalke eG besucht, um sich über die Genossenschaft des Profi-Fußballvereines zu informieren. Der Genoverband ist der Prüfungs- und Betreuungsverband der Genossenschaft und hatte die Gründung von Auf Schalke eG von der Idee bis zur Gründung begleitet.
Wie Götz betonte, erfülle das genossenschaftliche Modell besonders gut die 50+1-Regel im deutschen Fußball: „Diese besagt, dass nicht externe Investoren den deutschen Profifußball bestimmen sollen, sondern immer die Mitglieder der Vereine. Über die Genossenschaft kann nicht nur die Entwicklung, sondern auch die Finanzierung von Profifußball-Vereinen demokratisch und nach Mitgliederwillen geregelt werden.“
Die Babyboomer-Generation ist entscheidend für den Ingenieur- und IT-Sektor. Bis zu 340.000 Fachkräfte könnten in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand gehen – mit potenziell gravierenden Folgen. Doch gezielte Anreize könnten diese Lücke verkleinern, wie der Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI) und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) auf einer Pressekonferenz betonen.
Der VDI/IW-Ingenieurmonitor verzeichnet derzeit 129.170 unbesetzte Stellen in Ingenieur- und IT-Berufen. Trotz des Rückgangs der offenen Stellen um 21,8 Prozent im dritten Quartal 2024 bleibt der Fachkräftemangel kritisch. Bis 2035 drohen laut dem Institut der deutschen Wirtschaft bis zu 340.000 Beschäftigte in akademischen MINT-Berufen aus Altersgründen den Arbeitsmarkt zu verlassen – eine Gefahr für Deutschlands Innovationskraft. Um genügend Fachkräfte zu gewinnen, sind neben weiteren Maßnahmen auch gezielte Anreize für ältere Beschäftigte unerlässlich. „Erfahrung ist der Motor für Innovation. Dieses Potenzial müssen wir nutzen“, sagt VDI-Direktor Adrian Willig.
Prof. Axel Plünnecke, Leiter des Themenclusters Bildung, Innovation und Migration am IW ergänzt: „Mittelfristig prägen strukturelle Entwicklungen wie Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung den Fachkräftebedarf stärker als konjunkturelle Schwankungen.“
Gezielte Maßnahmen für erfahrene Fachkräfte könnten die Beschäftigung im Jahr 2037 um 58.400 Personen steigern und eine zusätzliche Wertschöpfung von 7,2 Milliarden Euro ermöglichen. 2032 könnte die Gesamtbeschäftigung bereits um 37.600 Personen erhöht werden und eine zusätzliche Wertschöpfung von 4,7 Milliarden Euro erzielen.
Marianne Rosenberg und Co. appellieren: Vergiss Aids nicht
Frankfurt (Oder), 3. Februar 2025. Die Kampagne „Vergiss Aids nicht“ war 2008 und 2009 ein großer Erfolg. So wundert es nicht, dass die Macher von Selbsthilfe-Express e.V. jetzt eine weitere Fortsetzung starten. Da die Themen HIV, Aids sowie andere sexuell übertragbare Krankheiten gesellschaftlich kaum noch wahrgenommen werden, sehen sich die Verantwortlichen in der Pflicht, dies mit dem Start der Kampagne, Staffel 3, zu ändern. Promis und Influencer starten deutschlandweit in den Sozialen Medien einen Flashmob und werben mit zwei Botschaften: „Ich habe Aids“ und „Safer Sex: Deine Verantwortung, unsere Zukunft“.
Am Dienstag, 4. Februar 2025, um 11:00 Uhr, wird der Selbsthilfe-Express auf der Kampagnenseite www.vergissaidsnicht.de insgesamt sechs Personen des öffentlichen Lebens bekanntgeben, die sich für das Thema engagieren. Ebenso veröffentlichen und starten die Beteiligten auf ihren Social-Media-Kanälen einen Flashmob.
Glühender Koks und dampfende Wolken: Auf der Kokerei lieferten die Elemente zu Betriebszeiten ein Schauspiel, wenn bei über 1.000 Grad Celsius Kohle zu Koks veredelt wurde. Während der Zollverein-Führung „Von Kohle, Koks und harter Arbeit“ lernen Besucherinnen und Besucher des UNESCO-Welterbes Zollverein die Produktionsabläufe der einst größten Zentralkokerei Europas kennen.
10.000 Tonnen Kohle und 304 Öfen, die daraus täglich 8.600 Tonnen Koks „backen“: So sah der Arbeitsalltag auf der Kokerei Zollverein bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 1993 aus. Während auf der „schwarzen Seite“ die Kokserzeugung im Mittelpunkt stand, wurden die dabei entstandenen chemischen Nebenprodukte auf der „weißen Seite“ weiterverarbeitet – zum Beispiel zu Ammoniak, Rohbenzol und Teer. Um einen Einblick in die Funktions- und Produktionsabläufe der Kokerei zu erhalten, können sich Interessierte der Zollverein-Führung „Von Kohle, Koks und harter Arbeit“ anschließen. Während des Rundgangs erfahren sie alles Wissenswerte rund um die Geschichte und Technik der Kokerei sowie mehr über die Männer, die die Öfen rund um die Uhr am Laufen hielten. Nicht nur durch 3D-Animationen und riesige Projektionen erwacht die imposante Anlage zum Leben; unter den geschulten Guides sind ehemalige Koker, die ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse in die Führungen einfließen lassen.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
