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Wasserstoff als Industriechance
Dominikus Penners, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Neuss, Hannah Tijmes, Katharina Reinhold, Landrätin Rhein-Kreis Neuss, Jutta Zülow, Mona Neubaur, Dr. Dieter Ostermann, Johanna Tjaden-Schulte, Vorständin der NRW-Bank, Dr.-Ing. Harald Cremer
  • 25. März 2026

Wasserstoff als Industriechance

Von Jörg Schwarz | Journalismus, PR & Lyrik

Themenabend in Neuss bringt Technologie, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen

Wasserstoff gilt als Schlüssel für klimafreundliche Industrie, neue Perspektiven und langfristige Wettbewerbsfähigkeit in Nordrhein-Westfalen. Welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Technologien und industrielle Entwicklung ergeben, stand im Mittelpunkt der gemeinsamen Netzwerkveranstaltung des Wasserstoff Hub Rhein-Kreis Neuss/Rheinland e. V. und des Clusters NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW (NMWP.NRW) „Wasserstoff für den Strukturwandel in NRW – Technologien, Anwendungen und Wertschöpfung“ in Neuss mit über 260 Gästen.

Deutlich wurde dabei: Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft entscheidet sich nicht allein an politischen Zielen, der komplexen Regulatorik oder dem Ausbau von Infrastruktur. Er gelingt nur, wenn technologische Innovation, industrielle Umsetzung und starke Vernetzung entlang der gesamten industriellen Kette zusammenkommen. Für Nordrhein-Westfalen als Industrieland ist das von besonderer Bedeutung – denn genau hier liegen Chancen für neue Märkte, neue Partnerschaften und wirtschaftliche Dynamik.

Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte: „Wasserstoff ist der Schlüssel, um Industrien eine Perspektive für Klimaneutralität zu geben, die nicht einfach auf Strom aus Erneuerbaren Energien umstellen können. Wer heute konsequent in Wasserstofftechnologien investiert, stärkt Wertschöpfung, Beschäftigung und Resilienz am Standort Nordrhein-Westfalen. Davon profitieren wir alle: Wir reduzieren so unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten und stabilisieren langfristig unsere Energiepreise.“

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Frage, welche Rolle High-Tech bei diesem Hochlauf spielt. Im Fokus standen Schlüsseltechnologien wie Nanotechnologie, Nano- und Mikrosystemtechnik, innovative Werkstoffe und Photonik. Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus Forschung und Entwicklung belastbare industrielle Lösungen werden – und damit genau jene Grundlage, auf der der Wasserstoff-Hochlauf wirtschaftlich tragfähig werden kann.

Dr.-Ing. Harald Cremer, Clustermanager NMWP.NRW, erklärte: „Ohne High-Tech-Innovationen wird es keinen Wasserstoff-Hochlauf geben. Entscheidend sind Schlüsseltechnologien wie Nano- und Mikrosystemtechnik, innovative Werkstoffe und Photonik. Sie ermöglichen den Schritt vom Labor in die industrielle Anwendung – von funktionalen Schichten und Beschichtungen über Sensorik und Leistungselektronik bis zu Bipolarplatten, Stacks und Brennstoffzellensystemen.“

Zugleich wurde in Neuss deutlich, dass wirtschaftliche Chancen nur dann entstehen, wenn Wasserstoff als vernetztes Gesamtsystem gedacht wird – von der Erzeugung über Infrastruktur und Komponenten bis hin zu industriellen Anwendungen. Gerade darin liegen für Nordrhein-Westfalen erhebliche Potenziale: für etablierte Industrieunternehmen ebenso wie für spezialisierte Technologieanbieter und neue Kooperationen entlang der gesamten industriellen Kette.

Dr. Dieter Ostermann, Vorstand Wasserstoff-Hub Rhein-Kreis Neuss/Rheinland e. V., sagte: „Wasserstoff-Wertschöpfung entsteht nicht an einzelnen Stellen, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Erst wenn Erzeugung, Infrastruktur, Komponenten und industrielle Anwendungen zusammenspielen, können daraus standortwirksame Effekte entstehen. Genau darin liegt für Nordrhein-Westfalen eine große Chance.“

Ein besonderes Highlight war das deutsch-niederländische Wasserstoff-Matchmaking. Im Rahmen des Strategic Market Program „NL-Hydrogen Hightech Industry to Germany“ kamen niederländische Akteure mit komplementären Kompetenzen nach Neuss. Im Mittelpunkt stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in zentralen Technologiefeldern der Wasserstoffwirtschaft – von Elektrolyse und Wasseraufbereitung über Speicher- und Transportlösungen bis hin zu Membranen, Beschichtungstechnologien und Leistungselektronik.

Hannah Tijmes, Generalkonsulin des Königreichs der Niederlande in Düsseldorf, sagte: „Die Zusammenarbeit zwischen niederländischen und nordrhein-westfälischen Akteuren zeigt, wie stark High-Tech-Partnerschaften Innovation beschleunigen können. Wenn wir grenzüberschreitend Kompetenzen bündeln, verschieben wir gemeinsam die Grenzen des Machbaren – und schaffen neue Lösungen für eine klimaneutrale Zukunft.“

Der Themenabend zeigte damit nicht nur die technologische Bandbreite des Wasserstoffstandorts Nordrhein-Westfalen, sondern auch dessen wirtschaftliche Perspektive. Passend dazu spiegelte die Veröffentlichung des aktuellen NMWP.NRW-Magazins (auch online verfügbar unter https://bit.ly/3NAiyc5) die Vielfalt technologischer Ansätze, Akteure und Anwendungsfelder wider, die den Wasserstoffstandort Nordrhein-Westfalen prägen. Der Standort ist gut aufgestellt, Innovationen schnell in industrielle Anwendung zu überführen und wirtschaftliche Effekte in Nordrhein-Westfalen zu verankern.

An der Veranstaltung nahmen teil: Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen; Hannah Tijmes, Generalkonsulin des Königreichs der Niederlande in Düsseldorf; Dirk Brügge, Kreisdirektor Rhein-Kreis Neuss; Dr.-Ing. Harald Cremer, Clustermanager NMWP.NRW; Josef Hinkel, erster Bürgermeister der Stadt Düsseldorf; Dr. Dieter Ostermann, Vorstand Wasserstoff-Hub Rhein-Kreis Neuss/Rheinland e. V.; Dominikus Penners, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Neuss; Hans-Jürgen Petrauschke, ehemaliger Landrat Rhein-Kreis Neuss; Katharina Reinhold, Landrätin Rhein-Kreis Neuss; Johanna Tjaden-Schulte, Vorständin der NRW-Bank; Jutta Zülow, Vorstand Zülow AG und Initiatorin des Wasserstoff Hub RKN / Rheinland e. V..

Wasserstoff Hub RKN/Rheinland e.V.

Der Wasserstoff Hub Rhein-Kreis Neuss/Rheinland e. V. vernetzt Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Politik und Verwaltung rund um Wasserstofftechnologien und Wasserstoffinfrastruktur. Ziel ist es, den Strukturwandel der Region zu gestalten und neue Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze im Bereich klimafreundlicher Energietechnologien zu schaffen. Gegründet wurde der Wasserstoff Hub RKN/Rheinland e. V. 2020 von der Neusser Unternehmerin Jutta Zülow. Als Vorstandsvorsitzender fungiert Dr. Dieter Ostermann, promovierter Physiker und Vorstand der Neusser neoxid hydrogen AG. Schirmherrin ist Katharina Reinhold, Landrätin des Rhein-Kreises Neuss. Inzwischen verfügt der Verein über mehr als 160 Mitglieder. Weitere Infos unter: https://www.h2-hub-rheinland.de/

 

Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW (NMWP.NRW)

Der Landescluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW (NMWP.NRW) ist der High-Tech-Cluster des Landes Nordrhein-Westfalen für Schlüsseltechnologien wie Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, Neue Materialien, Photonik und Quantentechnologien im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums. Als Enabler für Technologietransfer und zukunftssichere Wertschöpfung vernetzt NMWP.NRW Wirtschaft, Wissenschaft, Start-ups und öffentliche Hand entlang industrieller Wertschöpfungsketten. Damit stärkt der Cluster die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts NRW und unterstützt auch gezielt zentrale Anwendungsfelder wie Wasserstoffwirtschaft, klimafreundliche Mobilität, Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheitstechnologien.

Weitere Infos unter: https://nmwp.nrw/




Ressort: Hochstift

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Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

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Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

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Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

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Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

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Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

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Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

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Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

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