Paderborn/Magdeburg – Die aktuelle Umfrage der Hochschul-App UniNow unter einer halben Million Studierenden zeigt, wie beliebt elektronische Gadgets, ob für daheim oder unterwegs, sind. Diese Gadgets tragen mit dazu bei, dass sich Kommunikation und Medienkonsum der jetzt heranwachsenden Generation drastisch verändern.
Sie ist die erste Generation, die mit hochgradig vernetzten Endgeräten aufwächst. Ob intelligente Beleuchtungsmittel, cloudbasierte Sprachdienste, Haustierkamera oder Smartwatches: Elektronische Gadgets sind aus dem studentischen Alltag kaum wegzudenken.
So gaben die Studierenden in einer UniNow-Befragung (06/2024) an:
Berlin - Lippischer Pickert ist eine traditionelle Kartoffelspeise, die aus der nordrhein-westfälischen Region Lippe stammt. Es handelt sich dabei um eine Art Pfannkuchen, der aus Kartoffeln, Mehl, Eiern, Hefe, Milch und Rosinen zubereitet wird. Was so besonders an Pickert ist und woher sein ungewöhnlicher Name kommt, erklärt die Kartoffel-Marketing GmbH.
Ursprünglich war der Pickert ein einfaches Gericht der ländlichen Bevölkerung. Er entstand in einer Zeit, in der nahrhafte und preiswerte Zutaten benötigt wurden. Kartoffeln, Mehl und Eier waren leicht verfügbar und boten eine gute Grundlage für ein sättigendes Gericht. So avancierte der Pickert schnell zu einer beliebten Speise, die sich gut dazu eignete, für körperlich harte Arbeit genügend Kraft zu geben. Zudem wurde der Pickert in größeren Mengen zubereitet, um die ganze Familie für längere Zeit zu versorgen.
Traditionell backte man den Pickert auf einer Eisenplatte, die in den bäuerlichen Haushalten über offenem Feuer oder später auf dem Herd erhitzt wurde. Der ungewöhnliche Name „Pickert“ leitet sich vermutlich vom plattdeutschen Wort „pecken“ ab, was so viel wie „kleben“ oder „ankleben“ bedeutet. Dies kann sich darauf beziehen, dass der Pickert beim Backen oftmals an der Eisenplatte festklebte – oder aber auf den Teig, der sehr klebrig ist. Doch das Endergebnis überzeugte schon damals: Die mehligkochende Kartoffel verleiht dem Teig die schöne zart-gelbe Farbe und trägt gemeinsam mit der Hefe zu einem besonders fluffigen Gebäck bei. Kombiniert mit der gold-gelben Kruste, die beim Braten entsteht, ergibt diese Kombination ein köstliches Geschmacksergebnis.
Paderborn. Auch in diesem Jahr findet in Paderborn wieder das christliche Musikfestival LOUDER THAN BEFORE statt. Am Samstag, 31. August 2024, treten in der Zeit von 18 bis 22 Uhr drei Acts in einem der angesagtesten Clubs in Paderborn – dem CAPITOL – auf. Veranstaltet wird das Festival vom Erzbistum Paderborn. Die federführende Organisation übernimmt in diesem Jahr das Dekanat Paderborn, unterstützt durch weitere Akteure, wie dem Jugendhaus Hardehausen und dem Jugendhof Pallotti.
„Nach drei Jahren Outdoorfestival sind wir in diesem Jahr das erste Mal wieder im Capitol. Das Feeling wird ein ganz anderes sein. In diesem Jahr wird der Fokus ganz auf der Musik und dem Feiern liegen“, erklärt die diesjährige Projektleiterin Rebecca Pohl vom Dekanat Paderborn. „Wir haben uns bewusst für ein kleineres Format entschieden, um der Musik mehr Freiheit einzuräumen.“
„Das Festival bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und Glauben zu feiern – durch das Medium der Musik,“ so Marc Henke vom Team des Jugendhauses Hardehausen. „Die Künstlerinnen und Künstler singen über die Themen und Fragen, die junge Menschen bewegen“. Es wird für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein.
Berlin/Paderborn. Sie ist ein Meisterwerk des karolinigischen Frankenreiches, die Burse von Enger aus dem Schatz des Dionysiusstiftes zu Enger/Herford, die sich seit 1885 im Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin befindet: Sakrale mittelalterliche Goldschmiedekunst, geschmückt mit Gemmen und mythologischen Motiven aus der Antike, mit wertvollen Edelsteinen und Tierfiguren im insularen Stil. Die Burse von Enger ist auf das 8. Jahrhundert datiert und ist eines der ältesten christlichen Reliquiare in Goldschmiedekunst, das sich in Europa erhalten hat. Sie beinhaltet u.a. einige der frühesten mittelalterlichen Email-Arbeiten nördlich der Alpen, was sie für die Forschung besonders interessant macht.
Zu welchem Zweck schuf ein mittelalterlicher Goldschmied solch ein prachtvolles Objekt? Wer gab es in Auftrag? Was enthielt dieses taschenförmige Behältnis? Welche Bezüge hat es zur Antike?
Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin und das Diözesanmuseum Paderborn haben 2024 mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung ein großangelegtes Restaurierungs- und Forschungsprojekt initiiert, um Fragen wie diese mit neusten technologischen Methoden in den Blick zu nehmen. An die naturwissenschaftlichen Untersuchungen schließen sich die ausführliche kunst- und kulturhistorische Einordnung der Burse und konservatorische Maßnahmen an. Anlass ist die Sonderausstellung „Corvey und das Erbe der Antike. Kaiser, Klöster und Kulturtransfer im Mittelalter“, die am 21.09.2024 im Diözesanmuseum Paderborn eröffnet wird. Erstmals seit der Ausstellung „Kunst und Kultur im Weserraum“ 1966 in Corvey kann die dann umfassend konservatorisch gesicherte, wertvolle Burse wieder zu einer Ausstellung reisen. Im Diözesanmuseum Paderborn gehört sie zu den Höhepunkten der Sonderausstellung, die zeigt, wie die Antike bis heute unsere Vorstellungen von Politik, Recht, Kunst und Wissenschaften prägt und wie Kulturtechniken und kulturelles Wissen vor allem auch über die Vermittlung des Mittelalters zu uns gelangen konnte. Die Burse von Enger wird hier erstmals zusammen mit der eng verwandten „Fibel von Dorestad“, einer karolingischen Mantelschließe mit Edelsteinen, Perlen und Glas aus dem Rijksmuseum van Oudheden in Leiden zu sehen sein. Ein internationales Fachkolloquium zur Engerer Burse und ihrem Umfeld wird während der Ausstellungszeit stattfinden und zu einer Publikation führen, die 2025/2026 erscheinen soll.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
