Viele Beobachter sehen im neuen „Bürgergeld“, das die „Ampel“-Regierung einführen möchte, eine deutliche Abkehr von „Hartz IV“. Ich kann diesen Optimismus allerdings nicht teilen. Denn die Formulierungen im Koalitionsvertrag mögen zwar eine Wegwendung von den Sanktionen erkennen lassen. Diese waren nach dem Gerichtsurteil des Bundesverfassungsgerichts aber ohnehin schon beschränkt worden.
Ich habe in meiner Arbeit als Psychosozialer Berater zudem den Eindruck gewonnen, dass es nicht diese Kürzungen sind, mit denen die meisten Bezieher des Arbeitslosengeldes II vorrangig hadern. Viel eher sind es die kaum realistischen und stets viel zu verzögert angepassten Regelsätze, mit denen ein Individuum kein vernünftiges soziokulturelles Dasein fristen kann – welches aber die Verfassung vorsieht und das auch mit der umdefinierten Sozialleistung der künftigen Koalition nicht erreicht werden wird.
Die vom Verband natürlicher Weihnachtsbaum e.V. (VNWB) organisierte Eröffnung der Verkaufssaison von Weihnachtsbäumen bot ein attraktives Programm für Verbraucher, Politik und Medien. Die Branche präsentierte sich stark und einig in dem Bestreben, die Tradition des echten Weihnachtsbaums fortzuführen.
Am Freitag, 26. November 2021, lud der Verband natürlicher Weihnachtsbaum in Werder (Havel) bei Potsdam auf den Werderaner Tannenhof ein und eröffnete dort symbolisch die Saison für Weihnachtsbäume. Sechs weitere Betriebe aus ganz Deutschland schlossen sich der Aktion ab 10 Uhr mit zeitgleicher Eröffnungsfeier und Livestream aus Werder an.
Furth im Wald - Es ist eine Frage, die in Deutschland heftig diskutiert wird. In den aktuellen Koalitionsverhandlungen scheint es eine Antwort zu geben: Soll der Erwerb und Besitz bestimmter Mengen von Cannabis in Deutschland legalisiert werden? In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap sprachen sich zuletzt, die aktuellsten verfügbaren Daten stammen aus dem Jahr 2018, 46 Prozent für eine legale, regulierte Cannabis-Abgabe aus, 52 Prozent waren dagegen. Der Suchtmediziner Professor Dr. Reinhart Schüppel ist überzeugt: "Die Legalisierung von Cannabis wird kommen und zwar aufgrund von gesellschaftspolitischen Veränderungen." Er hält die Freigabe aber für ein "Nullsummenspiel". Für jedes gelöste Problem werde wahrscheinlich ein neues entstehen, vermutet er.
Pro Jahr konsumieren sicher drei, wahrscheinlich eher fünf Millionen Menschen in Deutschland Cannabis und kommen dabei auf einen Verbrauch von etwa 250 Tonnen. "Der Cannabiskonsum hat längst breite Schichten der Bevölkerung erreicht", weiß der Chefarzt der Johannesbad Fachklinik in Furth im Wald, der größten stationären Einrichtung zur Behandlung von Suchterkrankungen in Bayern. "Keine Gesellschaft akzeptiert auf Dauer ein als illegal eingestuftes Verhalten von großen und wichtigen Gruppen", betont er. Wenn sich also der Konsum nicht reduzieren lasse, erfolge eine Anpassung in Richtung "legal" - also eher nach politischen als nach medizinischen Gesichtspunkten.
Von Blaufärbern und Weißgerbern, von zünftigen Gesellen und bestens informierten Hofdamen: Mit einmaligen Erlebnis-Stadtführungen drehen Ostbayerns Zentren die Zeit zurück und machen Historie zum Erlebnis.
Regensburg - Mit einem Nachtwächter durch enge Altstadtgassen auf eine gruselig-spannende Runde zur Geisterstunde gehen, mit einer mittelalterlichen Hofdame die Geheimnisse längst vergangener Tage entdecken und mit einer wahrhaftigen Herzogin tief in die Vergangenheit eintauchen: Ostbayerns Städte überraschen ihre Gäste mit einer Vielzahl außergewöhnlicher Führungen, die alle eins gemeinsam haben: Sie lassen große Geschichte vor beeindruckender historischer Original-Kulisse lebendig werden.
Einen spannenden Blick - im Sinne des Wortes - "unter die Oberfläche" bietet Weiden in der Oberpfalz: Dort können Besucher eine Entdeckungsreise unternehmen, die das Zusammenspiel von Natur und Mensch über die Jahrhunderte in den Fokus rückt: Auf dem stadtökologischen Lehrpfad, der auf einer Idee der lokalen Umweltgruppe Agenda 21 beruht und sich auch als geführte Radtour erkunden lässt, folgen Naturinteressierte den Spuren alter Baumriesen wie den mächtigen Eichen und den beeindruckenden Kopfweiden. Welche Tiere sind im Laufe eines Jahres zu Gast auf dem Turm der Michaelskirche? Warum ist das Grün an den Fassaden der historischen Stadtmauer so wichtig? Wie gelingt es, Weiden vor dem Hochwasser zu schützen und gleichzeitig auf Flora und Fauna zu achten? Wie sieht Natur- und Umweltschutz in einer modernen Großstadt heute aus?

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
