
Experten fordern Stufenmodell bei CO2-Kosten im Wohnungs-Sektor. Der Anteil von Vermietern soll vom energetischen Zustand des Gebäudes abhängen. "Verursacherprinzip darf nicht komplett außer Acht gelassen werden", sagt Vermieter Matthias Heißner.
Laut Koalitionsvertrag möchte die Regierung bis zum 1. Juni 2022 ein Stufenmodell zur Beteiligung der Vermieter an den CO2-Kosten einer Immobilie einführen. Matthias Heißner, Mitbegründer und Geschäftsführer des Bonitätsprüfers Mietercheck, begrüßt dies grundsätzlich, hat aber Bedenken bei der Umsetzung im politischen Prozess.
Denn im Koalitionsvertrag steht auch, dass die Kosten hälftig auf Mieter und Vermieter aufgeteilt werden sollen, falls es nicht gelingt, ein solches Stufenmodell bis zum ersten Juni einzuführen. „Eine hälftige Teilung würde für private Vermieter hohe zusätzliche Kosten verursachen“, so Matthias Heißner. Das Verursacherprinzip dürfe nicht völlig außer Acht gelassen werden. „Denn schließlich sind Vermieter nicht die Verursacher der Heizkosten“, so der Experte.
Um eine faire und realitätsnahe Kostenverteilung zu erreichen, muss das Stufenmodell so schnell wie möglich umgesetzt werden, forderte bereits Haus & Grund Deutschland e.V. „Wenn der Vermieter mitzahlen soll, darf dies nicht unabhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes geschehen“, erklärt Kai Warnecke, Präsident Haus & Grund Deutschland e.V.
Er schlägt vor, dass Vermieter, deren Immobilien energetisch auf dem neusten Stand sind, von der Beteiligung an der CO2-Kosten-Umlage befreit werden. Hat eine Wohneinheit die schlechteste Energieklasse, sollten Vermieter zu 50 Prozent an den CO2-Kosten beteiligt werden. Für die Bereiche dazwischen sollten entsprechende Abstufungen erarbeitet werden. „Das wäre eine gerechte Lösung“, so Matthias Heißner. Ansonsten bleiben Immobilien für private Vermieter nicht mehr rentabel.
Gleichzeitig verweist er auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt, wie zum Beispiel in Berlin. „Vor allem private und kleinere Vermieter sind dann gezwungen, die Mehrkosten auf die Miete umzulegen, weil sie sich die höheren Ausgaben auf Dauer einfach nicht leisten können. Das darf nicht sein“; so Matthias Heißner. „Die Situation würde noch angespannter werden. Oder kleine Vermieter sind gezwungen, ihre Immobilie an einen großen Investor zu verkaufen.“
Über Mietercheck.de: 2004 wurde die auf Vermieterbelange spezialisierte Auskunftei in das zuständige Register aufgenommen. Der Experte für online Bonitätsprüfungen und Vermieterauskünfte Mietercheck.de überprüft seither datenschutzkonform und tagesaktuell die Bonität potenzieller Mieter in den größten Datenbanken Europas. Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart steht für über 15 Jahre Expertenwissen rund um das Thema Vermietung. Über Mietercheck.de wurden bereits über eine Million online Bonitätsprüfungen durchgeführt, aber auch politisch sorgt das Unternehmen für Veränderung: 2006 wurde durch die stetige Medienpräsenz von Mietercheck.de beispielsweise der Begriff „Mietnomaden“ in den Duden aufgenommen. Gegründet wurde Mietercheck.de von Immobilienunternehmern mit eigenen Vermietungen, die daher aus eigener Erfahrung wissen, dass die klassische Bonitätsprüfung für eine Mietentscheidung nicht immer ausreichend ist. Sie nutzen die gesetzlichen Möglichkeiten für die einzigartige Bonitäts-Systematik, die Vermietern – und damit auch Mietern – eine langfristige und positive Zusammenarbeit ermöglichen soll. https://mietercheck.de/

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