Rominaxpi
Apr. 13, 2026

Vom Tanzmariechen zum…

Mit „Nie wieder nach Haus“, Label-Deal und dem großen Auftritt im Bierkönig wird für…
Wasserhahn
März 20, 2026

Schutz des Wassers ins…

Am Weltwassertag mahnt die Naturschutzpartei zum achtsameren Umgang mit dem nur scheinbar…
März 25, 2026

Wasserstoff als…

Themenabend in Neuss bringt Technologie, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen…
März 23, 2026

Regionalzug RE 1 (RRX)…

Keine Verletzten/Ermittlungen laufen Köln, in der Nacht zu Samstag, den 22.03.2026, kam…
März 26, 2026

KI-Kompetenzen von…

Paderborn – Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil des beruflichen Alltags. Eine…
März 24, 2026

Hidden Champion vom…

- SK UV Gele GmbH: Angesagt: Glitzer und Pearleffekte Seit fast 20 Jahren entwickelt und…
März 27, 2026

ANDREAS GABALIER Zum…

das 10-jährige Jubiläum seines legendären MTV Unplugged-Kapitels feiert Andreas Gabalier…
März 27, 2026

Thomas Baumgärtel -…

Freiheit für die Kunst: 40 Werkgruppen, 40 Kunstorte, 40 Jahre BANANENSPRAYER Der…
Attributionsforschung: Was wäre, wenn…?
Laut einer Attributionsstudie ist bereits alle 10 Jahre mit einer vergleichbaren Hitzewelle wie 2018 zu rechnen. ©WetterOnline
  • 12. November 2020

Attributionsforschung: Was wäre, wenn…?

Von Birgit Heck | WetterOnline

Einfluss des Klimawandels auf das Wetter belegbar

Die Klimaerwärmung ist allgegenwärtig. Doch bisher konnte diese nicht auf einzelne Wetterereignisse bezogen werden. Dies ist mithilfe der Attributionsforschung aber mittlerweile möglich. Die Ergebnisse sind dabei häufig eindeutig.

Kernfrage nach der Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen

Mithilfe von Attributionsstudien (Zuordnungsstudien), das sind Forschungsmethoden innerhalb der Klimawissenschaft, lässt sich einfach gesagt ausmachen, ob und inwieweit der vom Menschen verursachte Klimawandel für Wetterextreme verantwortlich ist. Die Ergebnisse der Studien zeigen einen Einfluss des Klimawandels auf das Wetter. Und geben Aufschluss darüber, ob mit einer Zunahme von Extremwetterereignissen zu rechnen ist. „Sehr vereinfacht kann man die Methode der Attributionsstudien so erklären, dass Forschende dabei zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Wetterereignisses der heutigen Zeit mit Blick auf den Klimawandel berechnen und dies dann mit Berechnungen des gleichen Wetterereignisses ohne den Einfluss des Klimawandels vergleichen“, so Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline. 

Hochrechnungen für die Zukunft elementar

„Generell ist die Frage zum Klimawandel also nicht, ob es ähnliche Wetterextreme schon früher einmal gab, sondern vielmehr, ob diese Extremereignisse in der heutigen Zeit häufiger geworden sind und somit wahrscheinlicher werden“, erklärt Goldhausen. Neben den Zahlen aus der Gegenwart und der Vergangenheit sind auch die Hochrechnungen für die Zukunft elementar. Wie verändert sich die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Wetterextrems, wenn sich die Erde um weitere ein, zwei oder drei Grad erwärmt? So wird aus bisherigen Jahrtausendereignissen schnell ein neues Normal. Manchmal kommen die Studien aber eben auch zu dem Ergebnis, dass nicht der Klimawandel der treibende Faktor einer Naturkatastrophe ist, sondern vielmehr unser menschliches Handeln. Goldhausen: „Die Berechnungen sind dabei äußerst komplex. Die abstrakten Forschungsergebnisse lassen sich jedoch meist in recht einfachen Zahlen ausdrücken.“ 

Auftreten von Hitzewellen 

„Wir erinnern uns sich alle an die heißen Sommer der letzten Jahre. Besonders an die Hitzewelle 2018 in Deutschland und Europa. Laut einer Attributionsstudie kommt es in Deutschland ohne den Klimawandel nur alle 50 bis 100 Jahre zu einer solchen Hitzewelle. Heute, also in der Zeit, in der der Klimawandel voranschreitet, ist allerdings schon alle 10 Jahre mit einer vergleichbaren Hitzewelle zu rechnen“, erklärt Goldhausen. Noch eindeutiger ist dieses Forschungsergebnis für Frankreich und die Niederlande: Dort steht ein errechneter Rhythmus von 1000 Jahren ohne Klimawandel einem von 50 bis 150 Jahren mit Klimawandel gegenüber. Ohne Klimawandel wäre die Hitzewelle zwischen 1,5 und drei Grad weniger heiß ausgefallen.  

Rhythmus von sibirischen Wärmeperioden

Björn Goldhausen: „Noch extremer werden die Folgen des Klimawandels sichtbar, wenn wir uns die Wärme in Sibirien im ersten Halbjahr 2020 vor Augen führen. Von Januar bis Juni war es um durchschnittlich fünf Grad wärmer als im Mittel der vergangenen 30 Jahre. Im Juni zeigte das Thermometer dort sogar Spitzenwerte bis zu 38 Grad an. Die Forscher und Forscherinnen der World Weather Attribution (WWA) liefern ein eindeutiges Ergebnis: Ohne den Klimawandel ist ein solches Wetterextrem nahezu unmöglich. Den Berechnungen nach könnte dieses dann nur alle 80.000 Jahre auftreten. In der heutigen Zeit gibt es eine solche Wärmeperiode etwa alle 130 Jahre. Somit ist das Ereignis jetzt rund 600-mal wahrscheinlicher.“ 

Wetterextreme – Veränderung in Frequenz und Stärke

Auch für die USA, das Land, das aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten ist, belegen zahlreiche Studien die Zunahme von Extremwetterereignissen. „Trotz dieser Erkenntnisse wurde im US-Bundesstaat North Carolina von den Behörden untersagt, die Zunahme von Wetterextremen in die Stadtplanungen mit aufzunehmen. Beweggrund dafür war die Befürchtung, dies könnte zu sinkenden Immobilienpreisen führen. Als schicksalhafte Konfrontation mit der Realität zog im Jahr 2018 Hurrikan FLORENCE auf“, merkt der Meteorologe an. Attributionsstudien kamen zu dem Ergebnis: Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit extremer Wetterereignisse wie FLORENCE in der Region deutlich. 

„FLORENCE war außergewöhnlich. Zum Ersten war die Regenmenge, die FLORENCE brachte, um mehr als 50 Prozent höher als ohne den Klimawandel. Zum Zweiten verlor der Sturm langsamer an Kraft, da es wärmer war und mehr Feuchtigkeit zur Verfügung stand. Zum Dritten war der Sturm um 80 Kilometer größer als er es ohne die Erwärmung gewesen wäre“, erklärt Goldhausen. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch Studien zu Hurrikan HARVEY, der im August 2017 mit verheerenden Regenmengen über Teile von Texas zog. In nur drei Tagen kamen teils mehr als 1000 Liter Wasser pro Quadratmeter zusammen. Ein Jahrtausendereignis - mitnichten!  

Gegenbeispiele

Es gibt allerdings auch Gegenbeispiele zur klimawandelbedingten Verschärfung von Wetterextremen, wenn auch nur wenige: Besonders Ostafrika wird immer wieder von Dürren heimgesucht. Forschende nahmen dies zum Anlass, zu untersuchen, ob die ausbleibenden Regenfälle mit dem Klimawandel wahrscheinlicher werden. Björn Goldhausen: „Das Ereignis war jedoch anders, als von vielen erwartet: Eine zunehmende Klimaerwärmung hat in Ostafrika nur wenig Einfluss auf die Zunahme von Dürren. Vielmehr lösen andere Faktoren humanitäre Katastrophen aus, wie zum Beispiel der Anbau von wenig trockenheitsresistenten Pflanzen und Fehlplanungen der Städte und Länder.“  

Quelle: www.worldweatherattribution.org 

Weitere spannende Themen und natürlich auch das aktuelle Wetter, findet man auch auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App oder durch einen Blick auf die neue Wetterstation wetteronline home, ausgezeichnet mit dem „German Design Award 2020“ und dem „German Innovation Award 2020“. Mit dem WetterOnline Skill für Amazon Alexa sowie der WetterOnline Action für den Google Assistant können Wetterinfos auch über die digitalen Helfer abgefragt werden.

 


Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Wiltrud Kern, Nicole Somon

Nagelgel-Entwickler aus Mönchengladbach auf der Beauty-Messe in Italien

April 21, 2026
Neue Trends: Dezente Nude-Looks mit milchigen und semitransparenten Nuancen in Beige-, Sand-, Creme- und Rosévariationen „Wahrer Luxus zeigt sich im Understatement. Transparente Eleganz ist der Ausdruck moderner Schönheit.“ Nicole Simon Über 170.000 Quadratmeter voller Produkte u.a. aus den…

Die fünf häufigsten Irrtümer über Brillen

April 21, 2026
Falsche Pflege und teure Missverständnisse: Worauf Brillenträger achten sollten Etwa 39 Millionen Menschen in Deutschland tragen eine Brille und fast alle haben ihre eigenen Gewohnheiten im Umgang mit ihrer Sehhilfe. Doch was selbstverständlich erscheint, entpuppt sich oft als Irrtum. Die Debeka,…
traditionellen Giershagener Pferdeprozession

Pferdeprozession in Giershagen

April 20, 2026
Weihbischof Hubert Berenbrinker feiert Pontifikalamt und segnet Reiter und ihre Pferde - im 300. Jubiläumsjahr der Giershagener Pferdeprozession Paderborn / Giershagen (pdp). Wenn am zweiten Sonntag nach Ostern Frauen und Männer auf Pferden durch Dorf, Feld und Flur von Giershagen bei Marsberg im…
NORWEGIAN AURA™

Norwegian Cruise Line® erreicht mit der Norwegian Aura™ einen Meilenstein

April 17, 2026
Wiesbaden – Norwegian Cruise Line® (NCL), Innovationsführer im Bereich globaler Kreuzfahrten, feierte gestern gemeinsam mit dem langjährigen Werftpartner Fincantieri S.p.A. das Float Out der Norwegian Aura™ und markierte damit einen weiteren Meilenstein im Bau des bislang größten und innovativsten…

Neuestes

DBU eröffnet Ausstellung „Mission Aqua“

Schüler in der Ausstellung
Mehr Wissen übers Wasser für besseren Ressourcenschutz Ein schonender Umgang mit Wasser ist überlebenswichtig. Denn die Ressource ist weltweit zunehmend durch Klimakrise, Kampf um…

Vom Tanzmariechen zum Ballermann-Newcomer

Rominaxpi
Mit „Nie wieder nach Haus“, Label-Deal und dem großen Auftritt im Bierkönig wird für Rominaxpi ein Traum wahr Hamburg, April 2026. Für BestFans Creator Rominaxpi heißt es jetzt: Vorhang auf…

Nacht der Künste 2026

Maxim Wakultschik
„Synergetics“ - Künstlerparty im „The Eight“ Kurator: Maxim Wakultschik Düsseldorf feiert Premiere: Am Samstag, dem 18. April 2026, startet die erste "Nacht der Künste" als Nachfolge der…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!