Ostbayerns Städte begeistern mit im Sinne des Wortes "sagenhaften" Naturgeheimnissen, besonderen urbanen Wanderabenteuern und grünen Oasen der Ruhe und Entspannung, die oft nur einen Steinwurf von berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Regensburger Dom oder dem Passauer Dreiflüsse-Eck entfernt sind.
Regensburg - Erlebnisreicher Städtetrip oder ein Wochenende in der Natur? Ostbayerns Zentren bringen beide Urlaubswelten zusammen. Wer eine Reise in die ostbayerischen Städte plant, findet dort beides: Pulsierendes Leben und erholsame Idylle gleichermaßen. Sie überraschen, besonders abseits der viel besuchten und oft fotografierten "Touristenlieblinge", mit versteckten Naturabenteuern, um neue Kraft zu tanken und Ruhe zu genießen. An kaum bekannten Orten lässt sich große Geschichte entdecken oder einfach auch einmal die Seele baumeln.
Paderborn (pdp). 3.000 wallfahrende Schülerinnen und Schüler von sechzehn an der „Domwallfahrt“ teilnehmenden Schulen strömten am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. Juni 2023, durch die Bischofsstadt an der Pader und füllten den Paderborner Dom bis auf den letzten Platz. Im Jahr 2023 gab es wie im Vorjahr eine Doppelausgabe der Domwallfahrt der vom Erzbistum Paderborn getragenen Schulen, da sie in den beiden Jahren 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. An der zwölften und dreizehnten Auflage der Domwallfahrt nahmen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften sowie ihren Schulseelsorgern teil, die bisher noch nicht nach Paderborn pilgern konnten: 1.500 Lernende der siebten Klassen machten sich am Mittwoch auf den Weg nach Paderborn und feierten mit Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB im Dom einen Pilgergottesdienst. Am Donnerstag begrüßte Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck als aktueller Leiter des Erzbistums Paderborn die Jugendlichen der sechsten Klassen und feierte mit den 1.500 Teilnehmenden einen Wallfahrtsgottesdienst zum Thema „Quellen des Lebens und des Glaubens“.
Wallfahrt zur „Trösterin der Betrübten“ in Werl: Beim Patronatsfest Mariä Heimsuchung rückt Werl in das Zentrum der Gläubigen
Paderborn / Werl. Das westfälische Werl ist weit über die Hellweg-Region als Marien-Wallfahrtsort bekannt. Alljährlich besuchen tausende Gläubige den Ort, an dem seit mehr als 360 Jahren das Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ verehrt wird. In jedem Jahr wallfahren Anfang Juli Christen aus zahlreichen Gemeinden nach Werl, um am Fest „Mariä Heimsuchung“ einem Ereignis zu gedenken, über das im Lukas-Evangelium berichtet wird: Maria macht sich nach der Verkündigung der Geburt Jesu auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen – deshalb „Heimsuchung“.
In diesem Jahr waren Pilgergruppen aus Arpe, Delbrück, Stift Hildesheim, Lenhausen, Olpe und Warstein zum Patronatsfest nach Werl gekommen. Sie begrüßten gemeinsam eine Fußpilgergruppe aus Much, die jetzt ihr 250. Wallfahrtsjubiläum feierte. Die Gruppe wurde im Rahmen der Eröffnungsandacht zum Patronatsfest von Generalvikar Dr. Michael Bredeck besonders herzlich willkommen geheißen.
Das Pontifikalamt zum Patronatsfest feierte der neue Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz nach der Verabschiedung der Pilgergruppe Warstein auf dem Kreuzwegplatz neben der Wallfahrtsbasilika. Mehrere hundert Gläubige hatten sich unter dem Schatten mächtiger Bäume zur Gottesdienstfeier versammelt. Neben dem perfekten Wetter trug zum großen Zuspruch sicher auch die Neugier auf den neuen Erzbischof bei.
Jubiläumspforte der Pfarr- und Wallfahrtskirche nur in Jubiläums-Jahren geöffnet / einzige Jubiläumspforte im Erzbistum Paderborn
Paderborn / Verne (pdp). Im Advent wird das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ in vielen Kirchengemeinden von zahlreichen Stimmen mit Freude gesungen – gewiss auch von den Gläubigen der St.-Bartholomäus-Gemeinde in Verne. Doch was als adventlicher Aufruf gedacht ist, das eigene Herz für die Geburt Jesu zu öffnen, findet im bekannten Marienwallfahrtsort Verne zumindest an der Pfarr- und Wallfahrtskirche keine symbolische Umsetzung: Am Kirchengebäude bleibt eine Pforte fest verschlossen. „Die Jubiläumspforte unserer Wallfahrtskirche wird lediglich in einem Jubiläums-Jahr geöffnet und auch dann nur während der Wallfahrtszeit vom 1. Mai bis zum Rosenkranzfest Anfang Oktober“, erklärt der Pfarrer der Gemeinde, Pastor Werner Beule. Seit dem letzten Wallfahrtsjubiläum im Jahr 1997 wurde die Jubiläumspforte zum ersten Mal wieder am 1. Mai 2022 geöffnet und zum Abschluss der Wallfahrtssaison am 2. Oktober 2022 wieder verschlossen“, informiert Wallfahrtsseelsorger Beule. Das Kirchenportal in Verne ist nach seiner Kenntnis die einzige Jubiläumspforte im ganzen Erzbistum Paderborn.
Paderborn / Rom (pdp). „Im Fernsehen“, sagt Sarah Eckhart aus Balve, „kommt diese Herzlichkeit des Papsts gar nicht so rüber. Er nimmt sich Zeit, lächelt allen zu, lässt Kinder auf seinem Papamobil mitfahren.“ Die 17-Jährige ist eine von 50.000 Ministrantinnen und Ministranten bei der Papstaudienz der Internationalen Ministrantenwallfahrt am Dienstag auf dem Petersplatz. Auch 600 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Paderborn sind dabei.
Die Audienz ist für viele das Highlight der Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Erstens, weil es der einzige Moment ist, an dem die 50.000 jungen Menschen aus Deutschland, Portugal, Tschechien, Österreich, Schweiz und vielen weiteren Ländern zusammenkommen und gemeinsam beten. Zweitens, weil sie zusammen dem Papst zujubeln können, wenn er mit dem Papamobil direkt an ihnen vorbeifährt.
Als der Papst rund 30 Minuten vor Beginn der Audienz kommt, läuft Sarah wie viele andere auch zum Gang, stellt sich auf den Stuhl und winkt Papst Franziskus zu. Sarah hat das Gefühl, dass die Stimmung sie mitreißt. Sie sagt: „Warum wir alle dieser Person so zujubeln, versteht man eigentlich gar nicht – aber man feiert es.“
Zwei Mal fährt der Papst an Sarah und den anderen Ministrantinnen und Ministranten vorbei. Dann steigt er vom Papamobil und setzt sich vor den Petersdom, mit Blick auf das Meer der Pilgerinnen und Pilger. „Der Petersplatz ist sowieso schön, aber mit euch ist er noch viel schöner“, ruft er den Ministrantinnen und Ministranten zu.
„Mit dir“ – das ist das Motto der Internationalen Ministrantenwallfahrt. Papst Franziskus sagt: „Mich beeindruckt das Thema, weil es mit zwei Worten alles aussagt.“
Durch dieses „Mit dir“ ermögliche Gott jedem Menschen, sein eigenes „Mit dir“ mit den anderen zu leben. Und so zu verwirklichen, was Jesus gesagt hat: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Indem man sich mit jemandem freut, der sich freut. Mit jemandem weint, der weint.
Paderborn / Werl (pdp). Pfarrer Bernd Haase (56) wird neuer Leiter der traditionsreichen Wallfahrt zum Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ in Werl. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz hat Pfarrer Haase zum Nachfolger von Monsignore Dr. Gerhard Best ernannt, der die Wallfahrtsleitung aus gesundheitlichen Gründen abgeben wird. Die Einführung von Pfarrer Haase in sein neues Amt erfolgt am 8. Dezember 2024, die Ernennung gilt ab dem 1. Dezember. Für seine bisherige Pfarrstelle in Delbrück-Hövelhof wird zeitnah ein Nachfolger gesucht.
Pfarrer Bernd Haase ist seit 30 Jahren in der Seelsorge tätig und hat eine tiefe Verbundenheit zur Werler Wallfahrt, die er bereits als Vikar in der Propsteipfarrei Werl intensiv erlebt hat. „Eine gewisse Marienfrömmigkeit hat mich und meinen Dienst als Priester geprägt und Werl war für mich immer ein Kraft- und Gnadenort“, so Pfarrer Haase. „Was mich in Werl immer wieder begeistert, ist dieses einfache Zeichen des Kerzenanzündens. Auch wenn ich die Basilika wieder verlasse, sind meine Anliegen bei der Gottesmutter.“ Er freue sich auf das Team im Pilgerkloster und auf die Schwestern des Ursulinenordens, mit denen er seit seiner Zeit in Werl in Kontakt stehe. Monsignore Dr. Gerhard Best teilte in einer ersten Reaktion die Freude: „Bernd Haase ist eine gute Wahl als Seelsorger und für die Leitung, die eine Kontinuität gewährleistet, die die Wallfahrt jetzt auch braucht.“
Paderborn (pdp). Rund 600 Jugendliche aus dem Erzbistum Paderborn machen sich am 27. Juli auf den Weg nach Rom und nehmen an der internationalen Ministrantenwallfahrt teil. Dafür wollen wesentliche Fragen geklärt sein: „Wie gelingt der Transfer?“, „Wo werden wir unterkommen?“ „Treffen wir den Papst?“. Um Antworten zu finden, trafen sich jetzt die Leitungen der teilnehmenden Ministrantengruppen aus dem ganzen Erzbistum im Werler Pilgerkloster.
Paderborn / Werl (pdp). Der Kirchensteuerrat des Erzbistums Paderborn besuchte bei seiner einmal jährlich stattfindenden auswärtigen Sitzung am Samstag, 20. März 2024, das Wallfahrtszentrum in Werl. Das Finanzgremium auf der Ebene der Erzdiözese informierte sich vor Ort über die Umsetzung von pastoralen Projekten und Baumaßnahmen, für die es finanzielle Mittel bewilligt hatte. Die Frauen und Männer des Kirchensteuerrates zeigten sich überzeugt von den vielfältigen, durch Kirchensteuermittel finanzierten Angeboten zugunsten der Wallfahrer, die sich zum in Werl verehrten Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ auf den Weg machen. Der neue Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz erlebte eine doppelte Premiere: Erstmals traf er die Mitglieder des Kirchensteuerrates und erstmals war er in Werl zu Gast, lernte das Wallfahrtszentrum mit dem Wallfahrtsteam kennen, das sich um die Wallfahrtsbasilika mit dem Gnadenbild gruppiert.
Ehe die Frauen und Männer des Kirchensteuerrates das Werler Wallfahrtszentrum besichtigten, tagte das Finanzgremium des Erzbistums Paderborn unter der Leitung von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und Hans Robert Schrewe als stellvertretendem Leiter des Gremiums. In seiner Begrüßung betonte der neue Paderborner Erzbischof, dass jede finanzielle Entscheidung „eng“ verzahnt sein müsse mit grundsätzlich pastoralen Entscheidungen – „und umgekehrt“. „Jede finanzielle Entscheidung braucht eine pastorale Grundlage und jede pastorale Entscheidung braucht eine finanzielle Grundlage“, unterstrich Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz.
Zwei Priesteramtskandidaten aus den Bistümern Görlitz und Dresden-Meißen über ihre Erfahrungen in der katholischen Diaspora und dem Paderborner Priesterseminar
Paderborn (pdp). In wenigen Wochen empfangen Frank Surek aus dem Bistum Dresden-Meißen und Markus Winzer aus dem Bistum Görlitz das Sakrament der Priesterweihe. Elemente ihrer Priesterausbildung absolvierten die beiden Seminaristen aus den ostdeutschen Diözesen in den letzten zwei Jahren unter anderem in Paderborn. Derzeit findet hier der letzte Ausbildungsblock vor ihrer Priesterweihe dort statt. Die Kooperation der Priesterseminare Paderborn, Fulda und Erfurt, dem Seminar der östlichen (Erz-)Diözesen, gewährt den Priesteramtskandidaten einen Einblick in die kirchlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten Mittel- und Ostdeutschlands.
„Hier hat sich mir ein Fenster zur Weltkirche geöffnet“, zieht Markus Winzer, Diakon in der Propsteipfarrei Zum Guten Hirten in Cottbus, sein Fazit aus seiner Zeit im Erzbischöflichen Priesterseminar Paderborn. „Es ist immer der gleiche Glaube, der gleiche Herr. Jesus Christus steht im Zentrum, unabhängig von der Katholikenzahl und -dichte im Bistum. Kirche ist nicht ortsgebunden, sondern ein Haus für alle Gläubigen.“ In dieser Einheit sei jedoch Raum für vielfältige Ausdrucksformen des Glaubens. Im Erzbistum Paderborn habe ihn besonders die Volksfrömmigkeit und das Wallfahrtswesen fasziniert, berichtet der Seminarist aus dem Bistum Görlitz.
Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Liboriuskapelle in Paderborn
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.