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Vier Sießener Franziskanerinnen in Dortmund begrüßt
Generalvikar Monsignore Dr. Michael Bredeck segnete die vier Ordensschwestern der Franziskanerinnen von Sießen für ihre neuen Aufgaben in Dortmund ©Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
  • 10. März 2025

Vier Sießener Franziskanerinnen in Dortmund begrüßt

Von Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat

Mit der Einführung beginnt das Projekt „CityKloster“ Dortmund

Dortmund (pdp). Sie heißen Schwester M. Annette Eisele, Schwester Maria Schneiderhan, Schwester Marilen Arteaga und Schwester Franja Köhler. Am Samstagabend (8. März 2025) wurden vier Ordensschwestern der Franziskanerinnen von Sießen in der Dortmunder Propsteikirche begrüßt und eingeführt. Von ihrem kleinen Konvent am Propsteihof aus, wird sich das Projekt „CityKloster Dortmund“ zusammen mit dem Katholischen Forum, dem Erzbistum Paderborn und der Propsteigemeinde Dortmund entwickeln.

Neuer Aufbruch

Für die Ordensgemeinschaft aus Bad Saulgau in Oberschwaben ist Dortmund damit der zweite Standort im Erzbistum Paderborn. Zwei Schwestern sind bereits seit 2021 im Geistlichen Zentrum „Eremitage Franziskus“ zwischen Siegen und Wilnsdorf tätig. „Seid willkommen zuhause“, begrüßte sie Propst Andreas Coersmeier zu Beginn des Einführungsgottesdienstes. Dieses „Willkommen“ griff der Paderborner Generalvikar Monsignore Dr. Michael Bredeck in seiner Predigt auf. „In einer kirchlichen Gesamtsituation, in der Aufbrüche selten geworden sind, kommen Sie, um etwas Neues zu wagen“, sprach er die Schwestern an. So würden die Schwestern als Hoffnungsträgerinnen nach Dortmund kommen. Der franziskanische Gruß „Pace e bene“ – „Frieden und Segen“ habe eine entsprechende Praxis zur Folge, für die die Schwestern stehen würden. Dabei gebe es keine Vorgaben, sondern es stelle sich die Frage: „Was kommt uns von den Menschen entgegen und was brauchen sie?“

„Kloster-Wohngemeinschaft“

In einem Grußwort nach der heiligen Messe zur Einführung bedankte sich die Provinzoberin des Ordens, Schwester Marie-Sophie Schindeldecker, für diese Offenheit: „Es waren gute geistliche Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort und der Bistumsleitung, die wir in der Vorbereitung führen konnten.“ Schwester Marilen Arteaga ergänzte später, dass die Schwestern nun zunächst die Menschen vor Ort und die Situationen kennenlernen wollen und sich dann etwas entwickeln werde. Als Erstes werden sie dazu einladen, mit ihnen gemeinsam dienstags und donnerstags um 7 Uhr die Laudes, das Morgenlob, in der Kapelle des Katholischen Centrums zu feiern. Darüber hinaus soll es mittwochs und freitags um 17:30 Uhr vor der Abendmesse in der Propsteikirche eine gestaltete Anbetung geben. Auch die Räumliche Situation am Propsteihof wird sich noch entwickeln. Wohnen werden die Schwestern dort zunächst in einer „Kloster-Wohngemeinschaft“ in einer Wohnung.

Warmherziger Empfang

Mit weiteren Grußworten willkommen geheißen wurden die Schwestern am Samstag auch von Thomas Klöter, Leiter des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat, Bruder Martin Lütticke ofm, Guardian (Leiter) des Franziskaner-Klosters Dortmund sowie von der evangelischen Superintendentin Heike Proske. Sie hatte den Schwestern in ökumenischer Verbundenheit kleinere Willkommensgeschenke mit Bezug zu Dortmund und dem Ruhrgebiet mitgebracht und lud sie zum Besuch des Goldenen Wunders in der Petri-Kirche ein. In dem monumentalen Schnitzaltar finde sich aus vorreformatorischer Zeit auch ein Franziskanermönch.

„Wir fühlen uns sehr willkommen hier in Dortmund“, dankte Schwester Marilen für den warmherzigen Empfang. Nun werde die Experimentierphase auf dem Weg zum "CityKloster Dortmund" beginnen.




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Käse und Käsemacher

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