Bad Füssing/München (medizin.report) - Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) zeigt sich enttäuscht über die vom Bundeskabinett beschlossene Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Aus Sicht des Verbands bleibt der große Wurf aus - zentrale strukturelle Probleme würden weiterhin nicht gelöst.
"Die jetzt beschlossene Reform ist ein Schritt ohne echten Mut. Statt die systemischen Schwächen der GKV konsequent anzugehen, erleben wir einen Verschiebebahnhof der Probleme", sagt Landrat Peter Berek, Präsident des Bayerischen Heilbäder-Verbands. "Das Finanzierungsdefizit wird weiter wachsen - von einer nachhaltigen Reform kann keine Rede sein."
Kritisch sieht der Verband insbesondere die anhaltende Finanzierung sogenannter beitragsfremder Leistungen aus den Mitteln der Versicherten. "Die gesetzliche Krankenversicherung darf nicht dauerhaft Aufgaben tragen, die eigentlich aus Steuermitteln finanziert werden müssten", betont Frank Oette, Geschäftsführer des BHV. "Allein die Gesundheitskosten für Grundsicherungsbezieher belaufen sich auf rund zwölf Milliarden Euro jährlich - hier bleibt die Reform deutlich hinter dem Notwendigen zurück", so BHV-Präsident Berek. "Der Staat greift weiter in die Tasche der solidarisch finanzierten GKV", kritisiert er.
Prof. Dr. med. Jost Langhorst überzeugt mit Forschungsergebnissen zu Phytopharmaka und Naturheilkunde
„Wir haben nun seit mehr als rund 15 Jahren strukturiert an mehr als 40 Leitlinien mitgearbeitet und an Naturheilkunde und komplementärmedizinischen Verfahren eingebracht, was möglich ist. Parallel muss es darum gehen, mit neuen Studien die nächsten Schritte anzugehen.“ Prof. Dr. Jost Langhorst, Direktor der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde am Klinikum am Bruderwald in Bamberg
„Phytotherapeutika gewinnen zunehmend an Einfluss bei der Behandlung von gastroenterologischen Erkrankungen, sie werden vermehrt in die medizinischen Leitlinien integriert.“ Prof. Dr. Jost Langhorst, Direktor der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde am Klinikum am Bruderwald in Bamberg
„Die Naturheilkunde und die Integrative Medizin müssen weiter akademisiert werden. Dafür brauchen wir mehr Professuren und im besten Fall Lehrstühle mit eigener stationärer Versorgung.“ Prof. Dr. Jost Langhorst, Direktor der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde am Klinikum am Bruderwald in Bamberg
Integrative Medizin und Naturheilkunde erfreuen sich einerseits großer Beliebtheit, andererseits wird intensiv an ihrer Erforschung gearbeitet. Prof. Jost Langhorst, Chefarzt am Klinikum für Integrative Medizin und Naturheilkunde in Bamberg, trägt seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich dazu bei, sie in den medizinischen Leitlinien zu verankern.[1]
Immer mehr Verfahren und Arzneimittel der Integrativen Medizin schaffen den Sprung in die medizinischen Leitlinien. Verantwortlich dafür ist vor allem Prof. Jost Langhorst, Direktor der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde am Klinikum am Bruderwald in Bamberg und Leitlinienbeauftragter der Gesellschaft für Phytotherapie e. V.[2] Der Facharzt für Innere Medizin gründete 2011 an der Medizinischen Fakultät der Universität Essen die Arbeitsgruppe „Naturheilkunde und Komplementärmedizin in den Leitlinien“, um Forschungsergebnisse zu diesen Verfahren genau dort abzubilden. Seit den 1990iger Jahren garantieren diese, dass Patienten je nach Erkrankung die Behandlungen erhalten, die sich auf Basis klinischer Studien als wirksam und verträglich erwiesen haben. „Wir haben nun seit mehr als rund 15 Jahren strukturiert an mehr als 40 Leitlinien mitgearbeitet und an komplementärmedizinischen Verfahren eingebracht, was möglich ist“, betont Prof. Jost Langhorst. Beispielsweise gehören dazu Yoga und andere Entspannungsverfahren, Akupunktur, aber auch Ernährungsempfehlungen sowie auch Phytotherapeutika.
Bad Neuenahr-Ahrweiler, Mai 2026. – Fast fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal ist vieles wieder aufgebaut worden. Straßen, Häuser und Orte kehren Schritt für Schritt zurück in den Alltag. Doch die Erinnerung an die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 bleibt – ebenso wie die Verantwortung, die Ereignisse und ihre Folgen dauerhaft sichtbar zu machen.
Mit dem Projekt „DenkAHR“ will der gemeinnützige Verein DenkAHR e.V. nun ein zentrales Mahnmal für die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal errichten. Entstehen soll ein Ort des Erinnerns, Gedenkens und Mahnens in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Im Ahrtal verloren damals 135 Menschen ihr Leben. Weitere Menschen starben später an den Folgen der Katastrophe. Die Flutnacht veränderte eine ganze Region – und bewegte Menschen weit über das Ahrtal hinaus.
Während vielerorts inzwischen der Wiederaufbau sichtbar wird, soll das „DenkAHR – Projekt einen bleibenden Raum schaffen für Trauer, Erinnerung, Begegnung und gesellschaftlichen Austausch. Das Mahnmal versteht sich dabei nicht nur als Rückblick auf die Katastrophe, sondern auch als sichtbares Zeichen dafür, wie eng Erinnerung und Zukunft miteinander verbunden sind.
Düsseldorf – Der 7. Juni steht weltweit im Zeichen der Lebensmittelsicherheit. Für die Gastronomie bedeutet das Thema heute weit mehr als die Einhaltung von Hygieneregeln. Gäste achten zunehmend auf Herkunft, Transparenz und gesundheitsorientierte Konzepte. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Küchenprozesse, Allergenmanagement und Mitarbeiterschulungen. Warum professionelle Lebensmittelsicherheit gerade in der Bio-Gastronomie eine zentrale Rolle spielt, erklärt Dennis Gasper im Gespräch mit dem IST-Studieninstitut. Er ist zertifizierter Experte für Bio-Gourmet-Ernährung und Gesundheitsprävention, leitet seit 2024 die Küche im Bio-Restaurant „Kesslers Walsereck“ (Naturhotel Chesa Valisa), ist Mitglied der Slow Food Chef Alliance und Dozent am IST-Studieninstitut.
Herr Gasper, welche Bedeutung hat Lebensmittelsicherheit heute für die Gastronomie?
Lebensmittelsicherheit ist für mich weit mehr als Hygienevorschrift oder gesetzliche Pflicht. Sie ist ein Ausdruck von Verantwortung gegenüber dem Menschen, der bei uns am Tisch sitzt. Gerade heute kommen Gäste mit viel mehr Wissen, mit Allergien, Unverträglichkeiten oder ganz konkreten Fragen zu Inhaltsstoffen, Herkunft und Verarbeitung. Und ich finde, wir als Branche müssen darauf bessere Antworten haben und auch geben können.
In vielen Küchen und Betrieben merkt man, dass genau dort noch ein großes Lernfeld liegt. Nicht aus bösem Willen, sondern weil oft Führung, Zeit, Ausbildung oder klare Strukturen fehlen. Aber ich glaube: Wer heute Gastronomie ernst nimmt, muss verstehen, dass Gesundheit, Vertrauen und Qualität unmittelbar zusammengehören.
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus Paderborn
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche in Paderborn
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Paderborner Dom
Rathaus Höxter
Wisent in Hardehausen
Kleines Viadukt bei Altenbeken
Waschfrauen an der Pader
Liboriuskapelle
Liboriuskapelle in Paderborn
Kaiserpfalz in Paderbortn
Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die
Bartholomäuskapelle.
Kapuzinerkriche
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Rathaus Brakel
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Großes Fachwerkhaus in Nieheim
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käse und Käsemacher
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
Mitmachaktion des Erzbistums Paderborn ruft vom 25. Oktober bis 6. Dezember 2026 zu kleinen Gesten mit großer Wirkung auf Paderborn (pdp) Wenn der Herbst es draußen kälter werden lässt, spenden kleine Zeichen der Zuwendung Wärme zwischen Menschen: ein Lächeln, ein freundliches Wort und ganz…
Frankfurt am Main – Viereinhalb Prozent Bauzinsen – für viele Menschen ist das derzeit eine wichtige Zahl, an der sich die Debatte über Wohneigentum mitentscheidet. Dabei führt der Vergleich mit den vergangenen Jahren leicht in die falsche Richtung. Die Zinsen von unter einem Prozent in den Jahren…
Sagenhaft! – Geschichte und Fantasien der Künstlichen Intelligenz Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum Schon vor Jahrhunderten gab es Vorstellungen davon, eine technische Komponente zu schaffen, die dem Menschen ähnelte oder sogar überlegen war. Somit nahm die Idee von denkenden Maschinen und…
Paderborn / Unna – Der Kreis Unna hat als moderner, sozialer Dienstleister Exzellenz bewiesen: Zum ersten Mal hat sich der Kreis dem Recruiting-Excellence-Audit® der Jobbörse Jobware gestellt – und wurde belohnt: Der Kreis Unna wurde nun mit dem Recruiting-Excellence Award® ausgezeichnet! Der Kreis…
Wasserstoff im Realitäts-Check – Wo stehen wir, wo geht es hin? „Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.“ Alexander von Humboldt (1769-1859), Naturforscher und…
In der Licht-Show LUMINISCENCE lernen die Zuschauenden etwas über die Geschichte und die „Seele“ des Paderborner Doms. Dompropst Göbel freut sich auf die Vorstellungen ab dem 6. November…
Herbstfest auf der Galopprennbahn beim großen Saison-Finale Das Saison-Finale 2026 der Düsseldorfer Galopprennbahn wartete mit sportlichen Leckerbissen und einem extra großen Rahmenprogramm…
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Bonn/New York, 7. Oktober 2026: Das globale Rennen um den Aufbau von Infrastruktur für künstliche Intelligenz verleiht dem Welthandel starken Schwung – auch in Zeiten höherer Zölle und…
Düsseldorf – Die internationale „Stripes & Bikes City Tour“ von Gazelle kommt nach Düsseldorf. Nach einem erfolgreichen Auftakt in Kopenhagen und weiteren Stopps in Antwerpen und Hamburg…
Zahlreiche Kinder entdeckten kleine Wunder auf dem UNESCO-Welterbe Stollen ausbauen, Kohle sieben, einen Koksofen bauen, Steinzeitschmuck basteln und mittendrin die Maus und „Shaun das…
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