
Manchmal beginnen Veränderungen mit einer Frage, die eigentlich niemand stellen müsste: Was machen Schülerinnen, wenn sie während des Schultags plötzlich Hygieneprodukte brauchen und weit und breit kein Geschäft erreichbar ist?
Im ländlichen Raum ist diese Frage nicht theoretisch. Wenn es rund um die Schule keinen Supermarkt gibt und oft auch keinen schnellen Heimweg, hat man ein Problem, wenn man überraschend Hygieneprodukte braucht. Besonders dann, wenn das Taschengeld knapp ist oder das Thema zuhause schwierig besprechbar ist, gibt es zwei Möglichkeiten: jemand hilft aus, oder Pech gehabt.
Die Initiative, daran etwas zu ändern, kam von der Schülervertretung der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn. Die SV hat das Problem benannt, eine pragmatische Lösung entwickelt und den Verlag Menne&Töchter als ersten Partner gewonnen. Aus dem Programm FutureLab wurden zwei Spender für kostenlose Hygieneprodukte finanziert, niedrigschwellig zugänglich, ohne Anmeldung, ohne Beschämung. Mit diesem ersten positiven Beispiel konnte die SV eine Drogeriekette gewinnen, weitere Spender zu stellen und die dauerhafte Versorgung mit kostenlosen Hygieneprodukten zu sichern.
Bildungsgerechtigkeit zeigt sich oft gerade in den unscheinbaren Alltagsfragen: Wer kann wann am Unterricht teilnehmen, wer muss sich rausnehmen, wer geht früher nach Hause, wer kommt gar nicht erst? Menstruation gehört zum Leben, und sie darf weder aus Scham noch aus finanziellen Gründen ein Hindernis für Teilhabe und Bildung sein. Dass das in einem wohlhabenden Industrieland überhaupt noch gesagt werden muss, ist eine eigene Geschichte.
Hier haben junge Menschen ein konkretes Problem erkannt, eine Lösung gesucht, Partner angesprochen und etwas in Bewegung gebracht, ohne darauf zu warten, dass jemand anderes sich zuständig fühlt. Die Hoffnung in der SV ist nun, dass diese Initiative auch andere Schulen ermutigt, ähnliche Wege zu gehen.
Zum Account: https://www.instagram.com/sv_schlosshamborn/

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
