DBU fördert das Startup rain2soil mit 125.000 Euro
Osnabrück. Ein doppelter Strukturwandel steht der Landwirtschaft in Deutschland bevor: Einerseits bedeutet der Klimawandel mit zunehmendem Extremwetter und längeren Trockenperioden neue Herausforderungen. Andererseits sinkt die Zahl der Arbeitskräfte. Beiden Problemen widmet sich das Startup rain2soil – mit einem autonom fahrenden Bewässerungsroboter, der erhebliche Mengen Wasser spart, den Energieverbrauch senkt und den Arbeitsaufwand reduziert. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Unternehmen mit 125.000 Euro.
Vorteile für Umwelt und Landwirtschaft
DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: „Der Klimawandel wird auch die Landwirtschaft bei uns in Deutschland verändern.“ Bei längeren Trockenperioden müsse oft zusätzlich bewässert werden. Bonde weiter: „Mit innovativen Methoden besteht langfristig die Chance, die Ressource Wasser zu schonen und gleichzeitig den Betrieben eine finanzierbare Bewässerung ihrer Pflanzen zu ermöglichen.“ Der von dem Startup rain2soil entwickelte Rainbutler soll als autonomer Bewässerungsroboter hierbei ein Puzzleteil sein. Geschäftsführer Justus Lange, dessen Familie in der fünften Generation Landwirtschaft betreibt: „Der Roboter fährt autonom in bereits bestehenden Fahrspuren über die Felder. Dabei bringt er das Wasser in Bodennähe aus. Die Menge kann so präzise je nach Bedarf gesteuert werden.“ Durch das direkte Bewässern geht nach Langes Worten im Vergleich zu herkömmlichen Techniken deutlich weniger Wasser durch Verdunstung, Erosion und Verwehung verloren.
Ersparnis von Wasser, Energie und Arbeitszeit
Zu den global verbreitetsten Bewässerungsarten zählen Lange zufolge die Kreisberegnung und der sogenannte Weitwurfregner. Bei der Kreisberegnung entstehen runde Felder, da ein langes Bewässerungsrohr wie der Zeiger einer Uhr über den Pflanzen kreist. Die Technik ist in der Kreismitte an eine Wasserquelle angeschlossen und somit fest an eine Fläche gebunden. Weitwurfregner sind laut Lange mobile Beregnungskanonen, die Wasser in einem Durchmesser von bis zu 80 Metern über das Feld schießen. Sie müssten jedoch von Feld zu Feld aufwändig um- und aufgebaut werden. Lange: „Diese Maschinen sind außerdem oft ungenau, versprühen zu viel oder zum falschen Zeitpunkt Wasser. Die eingesetzten Düsen benötigen einen hohen Druck, um die gewünschte Distanz zu erreichen – das verbraucht viel Energie.“ Der Rainbutler könne stattdessen bedarfsgerecht das Wasser auf die Äcker bringen. Lange: „Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden rechnen wir mit einem rund 25 Prozent geringeren Wasserverbrauch.“ Dazu kommt dem rain2soil-Geschäftsführer zufolge eine Energieeinsparung von 40 Prozent aufgrund des deutlich niedrigeren Wasserdrucks. Lange ergänzt: „Ist der Roboter einmal eingestellt, bewässert er automatisch nach und nach das gesamte Feld. Im Anschluss kann er für den nächsten Acker programmiert werden. Im Vergleich zur Weitwurfregner-Methode spart dies bis zu 80 Prozent des Arbeitsaufwands – in Zeiten von Personalknappheit und immer größeren Feldern für die Landwirtinnen und Landwirte ein echter Gewinn.“ Laut dem Statistischen Bundesamt (destatis) gab es in Deutschland allein von 2020 bis 2023 einen Rückgang um rund 62.000 auf 876.000 Arbeitskräfte in der Landwirtschaft.
„Gesünderes Wachstum und hochwertigere Lebensmittel“
Ausgelegt ist der Roboter nach Langes Worten aktuell vor allem auf kleine und mittlere Feldgrößen. Besonders profitierten beregnungsintensive Kulturen wie Zwiebeln, Kartoffeln und anderes Gemüse. Doch in einem weiteren Entwicklungsschritt ist laut Lange eine Anpassung des Roboters auf alle Feldtypen vorstellbar. Einen weiteren positiven Effekt stellt der zuständige DBU-Referent Franz-Peter Heidenreich heraus: „Die Pflanzen erhalten die optimierte Wasserdosis. Bei herkömmlicher Bewässerung wird oft eine zu große oder zu kleine Menge Wasser abgegeben. Der Roboter hingegen bewässert in geringeren Mengen auf dem Hin- und auf dem Rückweg.“ Dadurch litten die Pflanzen weder unter Trockenstress noch unter Überwässerung. Heidenreich: „Das sorgt für ein gesünderes Wachstum und am Ende für hochwertigere Lebensmittel.“
Wegen Trockenperioden: In Deutschland immer mehr landwirtschaftliche Fläche bewässert
Ansätze wie diese werden in der hiesigen Landwirtschaft zunehmend gebraucht. Zwar ist Deutschland im internationalen Vergleich laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) ein wasserreiches Land. Das macht Landwirtschaft per Regen-Bewässerung größtenteils möglich. Doch vor allem die Zunahme langanhaltender Trockenperioden erschwert dies zusehends. BZL-Angaben zeigen, dass zwischen 2012 und 2022 die bewässerte landwirtschaftliche Fläche in Deutschland von 370.000 auf 550.000 Hektar gewachsen ist – Tendenz steigend. Destatis-Zahlen zufolge nahm zwischen 2016 und 2019 die jährlich in der Landwirtschaft verwendete Menge Wasser von 243 Millionen auf 336 Millionen Kubikmeter zu, ein Anstieg um mehr als 38 Prozent. Bonde: „Der fortschreitende Klimawandel dürfte diesen Trend noch verstärken.“
Über die Green Startup-Förderung
Mit der Green Startup-Förderung unterstützt die DBU junge Gründerinnen und Gründer, die auf innovative und wirtschaftlich tragfähige Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit entwickeln. Mehr Informationen gibt es unter https://www.dbu.de/startup.
Ob Fußballtraining, Kindergeburtstag oder Wochenendausflug: Wer Kinder befördert, die nicht die eigenen sind, übernimmt eine besondere Verantwortung. Zum Schulstart in Deutschland ist das Thema besonders aktuell, da nun wieder viele Kinder gemeinsam unterwegs sind. Neben der Aufsichtspflicht sind rechtliche Vorgaben einzuhalten, und auch die richtige Sicherung im Auto spielt eine zentrale Rolle. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt Tipps, wie Autofahrer rechtlich abgesichert sind und die kleinen Mitfahrer bestmöglich geschützt werden.
Rechtliche Absicherung vor der Fahrt
Bevor Kinder von Dritten mitgenommen werden, sollten die Eltern schriftlich zustimmen. Eine Einverständniserklärung überträgt die Aufsichtspflicht und gibt Sicherheit, wenn Name, Alter des Kindes, Zeitraum und Ziel der Fahrt sowie Kontaktdaten der Eltern und eine medizinische Vollmacht enthalten sind. Zusätzlich kann eine schriftliche Absprache sinnvoll sein, in der die Eltern mögliche Risiken bestätigen. Eine vollständige Haftungsbefreiung ist rechtlich zwar nicht möglich, klare Vereinbarungen können aber Missverständnisse vermeiden. Für Auslandsfahrten reicht eine einfache Erklärung nicht aus. Viele Länder verlangen eine beglaubigte Reisevollmacht mit zusätzlichen Angaben.
Solar Fabrik startet Auslieferung des Mono S4 Halft BC Full Black mit 475 Watt
Laufach - Die Solar Fabrik GmbH gibt den Startschuss für die Auslieferung ihres neuen Hochleistungsmoduls. Ab sofort steht das Mono S4 Halfcut BC Full Black dem Fachhandel in weiten Teilen Deutschlands zur Verfügung. Die Nennleistung des Moduls liegt bei 475 Watt, der Wirkungsgrad bei 23,3 Prozent. In dem Solarmodul vereint die Solar Fabrik die Back-Contact-Technologie mit Anti-Shading- Eigenschaften und hoher Widerstandskraft. Das erhöht die Energieausbeute, verbessert das Schwachlichtverhalten und reduziert elektrische Verluste. Schwarze Gitterlinien und die Rückseiten-Kontaktierung des Doppelglas-Moduls ermöglichen zudem ein ästhetisches Erscheinungsbild.
Bei der Back-Contact-Technologie (BC) fließt der Strom über Kontaktierungen auf der Rückseite der Solarzellen ab. So steht die gesamte Vorderseite für die Lichtaufnahme zur Verfügung. Dadurch geht weniger Licht durch Reflexion verloren, die Stromerträge steigen. Die neuen Module der Solar Fabrik bestehen zudem aus bifazialen N-Type Zellen und gewinnen Energie auch über die Zellrückseite, die Degradation ist gering. Unter optimalen Bedingungen sind so bis zu 30 Prozent höhere Erträge möglich. „Mit dem Auslieferungsstart stellen wir unseren Partnern im Handel und unseren Fachpartnern ein Hochleistungsmodul zur Verfügung, das auf Langlebigkeit, Effizienz und Design setzt“, sagt Christian Laibacher, CEO und Gründer der Solar Fabrik GmbH. „Das Mono S4 Halfcut BC Full Black ist nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern fügt sich durch sein elegantes Black-Mesh-Design auch harmonisch in jede Dachlandschaft ein.“
Seit Juni 1993 ist die Kokerei Zollverein nicht mehr in Betrieb; bis heute wird sie denkmalgerecht erhalten und weiterentwickelt. Die Bezirksregierung Düsseldorf überreichte der Stiftung Zollverein am Freitag, 22. August 2025, einen weiteren Förderbescheid in Höhe von 7.297.000 Euro. Im Fokus der nun bewilligten Projekte stehen die Instandsetzung der Ventilatorenkühler, der Gasbodenfackel sowie der Koksofenbatterie. Die Zuwendung ist Teil der Städtebauförderung im Rahmen des STEP 2025-Programms „Essen Katernberg/Umfeld Zeche Zollverein“.
Die Maßnahmen an den denkmalgeschützten Bauwerken tragen dazu bei, das Areal des UNESCO-Welterbes als lebendigen Kultur- und Wirtschaftsstandort zu stärken – davon ist auch Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein überzeugt: „Wir gestalten die Zukunft Zollvereins, ohne unsere Herkunft zu vergessen. Einst galt der riesige aus Zeche und Kokerei bestehende Industriekomplex als ‚verbotene Stadt‘. Heute ist es ein frei zugängliches Gelände, auf dem Wandel spürbar ist. Daran arbeiten wir auf Zollverein kontinuierlich und danken sowohl dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung als auch der Bezirksregierung Düsseldorf für die langjährige Zusammenarbeit und Unterstützung.“
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus Paderborn
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche in Paderborn
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Paderborner Dom
Rathaus Höxter
Wisent in Hardehausen
Kleines Viadukt bei Altenbeken
Waschfrauen an der Pader
Liboriuskapelle
Liboriuskapelle in Paderborn
Kaiserpfalz in Paderbortn
Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die
Bartholomäuskapelle.
Kapuzinerkriche
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Rathaus Brakel
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Großes Fachwerkhaus in Nieheim
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käse und Käsemacher
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
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