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Die Nachfrage nach umweltfreundlichem Holzbau steigt. Joshua Brett und Maximilian Franz (v.l.) vom Start-up ModuGen unterstützen Holzbauingenieurinnen und -ingenieure mit einem digitalen Planungsassistenten  ©ModuGen

Wie künstliche Intelligenz der Umwelt zugutekommt

  • Klaus Jongebloed | DBU Naturerbe-Pressemitteilung
  • Themen

Green Start-up-Programm: DBU fördert vier Unternehmen

Berlin/Freiburg/Karlsruhe. Mit digitalen Lösungen wollen sie die Welt ein Stück nachhaltiger machen: vier junge Unternehmen, die die Jury des Green Start-up-Programms der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überzeugt haben. Deren Ideen: eine Software für weniger Lebensmittelabfälle in Bäckereien, passgenaue E-Auto-Ladestationen für Mehrfamilienhäuser, digitale Hilfestellung für den Nachhaltigkeitsbericht und ein Planungstool für mehrgeschossigen Holzbau. Die DBU fördert diese Vorhaben zwei Jahre lang fachlich und finanziell mit je rund 125.000 Euro.

Traditionelles Bäcker- und Konditorenhandwerk konkurrenzfähig machen

Laut der Umweltorganisation WWF landen im deutschen Bäckerhandwerk jährlich schätzungsweise 600.000 Tonnen Brot- und Backwaren in der Tonne. Mit digitalen Lösungen möchte das Berliner Start-up Backdigital die Lebensmittelverschwendung in der Back- und Konditoreibranche erheblich verringern. „Unsere Softwarelösung BackPlan soll eine intelligente Absatzprognose anbieten“, sagt Gründer Malte Pfahl, der selbst aus einer Bäckerfamilie stammt. „Auf Basis von diversen Einflussfaktoren wie historischen Absatzdaten, dem Wetter, Wochentags- und Feiertagsdaten und Marketing-Aktivitäten berechnet das Tool den konkreten Bedarf an Backwaren.“ Das sorgt nach Pfahls Worten „für bis zu 20 Prozent weniger Retouren – also Backwaren, die am Ende des Tages unverkauft übrig bleiben.“ Zudem möchte das Start-up traditionelle Betriebe am Markt konkurrenzfähig und digital zukunftsfähig machen. Dafür berät es Bäckereien und Konditoreien zur digitalen Gesamtstrategie und entwickelt unter anderem Webshops mit nachhaltigen Absatzmöglichkeiten wie der Produktion auf Nachfrage. 

Mobilitätswende vorantreiben – intelligente Ladeboxen für Mehrfamilienhäuser

„Eine Lademöglichkeit zu Hause ist für viele eine Voraussetzung für den Wechsel vom Verbrenner- zum Elektroauto“, sagt Jonas Schumacher, Gründer des Start-ups Chargetic. Das Karlsruher Unternehmen möchte die Mobilitätswende beschleunigen und für Mehrfamilienhäuser passgenaue sogenannte „Wallboxen“ (nach dem englischen „Wall“ für „Mauer“) anbieten: Ladestationen für Elektroautos, die an der Hauswand befestigt werden. „Für Mehrfamilienhäuser ist diese Thematik oft völlig neu und die Anforderungen sind gleichzeitig sehr hoch“, so Schumacher. Chargetic biete daher ein Gesamtkonzept von der Beratung und Bedarfsanalyse bis zur Installation der geeigneten Wallbox-Technik. Diese können sich mehrere Hausparteien teilen und das System lässt sich nachträglich um weitere Ladestationen erweitern. Das Besondere: Die integrierte Software erlernt das Ladeverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner. So kann sie die Ladeleistung bedarfsgerecht an die verschiedenen Elektrofahrzeuge verteilen. Auch die Kosten für die Wallbox sowie den Strom können so genau auf die einzelnen Nutzerinnen und Nutzer umgelegt werden. 

Digitale Hilfestellung für den Nachhaltigkeitsbericht

Immer mehr Firmen möchten einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Das Freiburger Start-up silberzebra hat dafür die Online-Plattform goodbalancer entwickelt. Sie hilft Unternehmen dabei, ihr Handeln in allen relevanten Nachhaltigkeitsdimensionen rund um Ökologie, Wirtschaft und Soziales zu erfassen, zu managen, zu verbessern und darüber zu berichten. Sie bauen dabei auf der Idee der Gemeinwohl-Ökonomie auf. Darunter versteht man eine Wirtschaftsreformbewegung, die das Wirtschaften am Wohl von Mensch und Umwelt orientiert: „Ein umfassender und anerkannter Nachhaltigkeits-Standard. Doch wer ihn anwenden möchte, muss ein 114-seitiges Arbeitsbuch durcharbeiten“, sagt Start-up-Gründerin Veronika Sharonova. „Mit der Online-Plattform möchten wir nach und nach das gesamte Nachhaltigkeitsmanagement für Unternehmen niederschwellig gestalten und so eine nachhaltige Wirtschaftsweise einfacher zugänglich machen.“ Mehrere Mitarbeitende können gleichzeitig daran arbeiten und mit Hilfe von Kommentaren und Änderungshistorien die Arbeit untereinander aufteilen. Die Plattform erklärt dabei die einzelnen Schritte, gibt Ausfüllhilfen und soll zukünftig auch Vergleichsdaten anderer Unternehmen nennen, um so in der eigenen Firma Verbesserungspotenziale anzuzeigen. Schrittweise wollen die Gründer die Plattform ausbauen. 

Planungstool für den mehrgeschossigen Holzbau

Nachhaltigen Wohnraum zu schaffen, ist derzeit eine zentrale Herausforderung. Holz als Baustoff bietet eine Alternative zu umweltbelastendem Beton. Dessen Bindemittel Zement benötigt in der Herstellung viel Energie. Zudem verursacht der Abbau des Hauptbestandteils Sand Umweltschäden. Holz hingegen speichert im Wachstumsprozess des Baumes das klimaschädliche Gas Kohlenstoffdioxid (CO2). Das Karlsruher Start-up ModuGen entwickelt einen digitalen Planungsassistenten speziell für den mehrgeschossigen Wohn- und Bürobau aus Holz. Das Innovative: Das Programm liest die 3D-Architekturzeichnung ein, erstellt ein Analyse-Modell des Holzgebäudes und berechnet die Statik. Den planenden Holzbauingenieurinnen und -ingenieuren spare das viel Zeit, da sie ihre Daten nicht händisch in Statikprogramme eintragen müssen, heißt es seitens des Start-ups. Gründer Maximilian Franz: „Durch die schnelle Bearbeitung lassen sich mehrere Varianten eines Tragwerks mit verschiedenen Baustoffen und Tragstrukturen miteinander vergleichen.“ Eine weitere Funktion des Planungstools: „Auch andere Gebäudemerkmale lassen sich planen und gegenüberstellen wie etwa der Brand- und Schallschutz, die Materialherkunft, der CO2-Fußabdruck, die Kosten sowie der Fertigungsaufwand“, so Gründer Franz. 

Bereits 33 grüne Start-up-Teams gefördert 

Die vier Start-ups sind aus einer großen Gruppe von Bewerberinnen und Bewerbern ausgesucht worden. „DBU-interne und externe Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen haben die eingegangenen Anträge auf Kriterien wie Innovations- und Marktpotenzial, Umsetzungsfähigkeit sowie Nachhaltigkeit geprüft“, erläutert Dr. Jörg Lefèvre aus dem DBU-Team Green Start-up. „Erst dann werden die ausgewählten Antragstellerinnen und Antragsteller zur Präsentation eingeladen.“

 

  die zur Orgatec 2018 eingeführte und äußerst erfolgreiche Serie se:cube wird aufgrund starker Nachfrage nach noch größeren Einheiten um das Raum-in-Raum-System se:cube max erweitert

Raum-in-Raum-System mit maximaler Flexibilität: se:cube max

  • Joachim Sparenberg
  • Themen

Viele Büros werden als offene Landschaften geplant – und immer mehr Cubes gesellen sich dazu. Mit guter Akustik und angenehmer Atmosphäre bilden sie Rückzugsorte, an denen in Ruhe und auch mal diskret gearbeitet werden kann.

Das Büro wird immer mehr zum Ort für organisierte Teamarbeit. Workshops mit beweglichen Möbeln, flexible Raumnutzung und pandemiebedingte Abstände – dafür braucht man einfach mehr Platz… Die zur Orgatec 2018 eingeführte und äußerst erfolgreiche Serie se:cube wird aufgrund starker Nachfrage nach noch größeren Einheiten um das Raum-in-Raum-System se:cube max erweitert. Mit zahlreichen Features der bewährten Sedus Office-Cubes ausgestattet, bieten die nachträglich installierbaren Innenräume Platz für bis zu acht Personen und schaffen neuen Raum in vorhandenen Gebäudestrukturen.

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Impfen - Konfliktpotential bei Trennungseltern

Konfliktpotential wegen Impfen in Trennungsfamilien

  • Josef Linsler | ISUV-Bundesgeschäftsstelle
  • Themen

Im Sommer gab es Streit zwischen den Elternteilen, wenn einer sich impfen ließ und der andere nicht. Das Streitpotential ist nach ISUV-Erfahrungen in Trennungsfamilien enorm angewachsen, seitdem Kinder geimpft werden können. Die Frage ist nahezu immer gleich: „Muss ich die Kinder impfen lassen, wenn die Mutter/Vater das will?“ Rechtsanwältin Maren Waruschewski, stellvertretende ISUV-Bundesvorsitzende stellt dazu fest: „Der Elternteil, der die Impfung befürwortet, hat vor Gericht gute Chancen sich durchzusetzen, es sei denn individuelle gesundheitliche Risikofaktoren sprechen eindeutig gegen das Impfen. Ab 14 Jahren muss der Wille des Kindes berücksichtigt werden.“

Nahezu alle Eltern, die anrufen, machen sich Sorgen um die langfristigen Folgen des Impfens. Sie sind der Auffassung, dass Kinder genügend Immunkräfte haben, um auch Corona zu überwinden.

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Werkzeug ©Gerald Kaufmann

Hartz IV - Verpasster Systemwechsel

  • Dennis Riehle | Konstanz
  • Themen

Viele Beobachter sehen im neuen „Bürgergeld“, das die „Ampel“-Regierung einführen möchte, eine deutliche Abkehr von „Hartz IV“. Ich kann diesen Optimismus allerdings nicht teilen. Denn die Formulierungen im Koalitionsvertrag mögen zwar eine Wegwendung von den Sanktionen erkennen lassen. Diese waren nach dem Gerichtsurteil des Bundesverfassungsgerichts aber ohnehin schon beschränkt worden.

Ich habe in meiner Arbeit als Psychosozialer Berater zudem den Eindruck gewonnen, dass es nicht diese Kürzungen sind, mit denen die meisten Bezieher des Arbeitslosengeldes II vorrangig hadern. Viel eher sind es die kaum realistischen und stets viel zu verzögert angepassten Regelsätze, mit denen ein Individuum kein vernünftiges soziokulturelles Dasein fristen kann – welches aber die Verfassung vorsieht und das auch mit der umdefinierten Sozialleistung der künftigen Koalition nicht erreicht werden wird.

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Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

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