
Ein ostbayerisches Unternehmen will mit modernsten Softwarelösungen und künstlicher Intelligenz die Diagnose und Therapie von Multipler Sklerose, Krebs und vielen weiteren Krankheiten revolutionieren.
Regensburg (obx-medizindirekt) - Bei der Entwicklung innovativer Diagnosetechnologien und der besseren Überwachung von Therapien an der renommierten amerikanischen Harvard-Universität wird künftig auch Know-how aus dem ostbayerischen Regensburg eine bedeutende Rolle spielen: Die lifespin GmbH aus dem BioPark Regensburg ist Gründungsmitglied des "Wyss Diagnostics Accelerator" im Industrial Participant Programm (IPP) der Hochschule in Cambridge vor den Toren der Ostküstenmetropole Boston.
ie 2017 im BioPark gegründete Firma gehört zu den so genannten "Deep-Data-Unternehmen": Ein interdisziplinäres Team von heute 17 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen verknüpft diagnostische und bioanalytische Methoden mit Softwarelösungen. Dabei kommt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz. Mit Hilfe modernster Analysen, basierend auf der Kernspinresonanztechnologie, wurde bereits eine Datenbank von Stoffwechselprofilen von mehr als 130.000 Patienten aufgebaut. Diese ermöglicht bereits heute eine Analyse von mehr als einer Milliarde Stoffwechselbeziehungen. Bereits im nächsten Jahr rechnet das Biotech-Unternehmen nach eigenen Angaben mit dem ersten behördlich zugelassenen Test für Multiple Sklerose. Weitere Tests für andere neurologische und krebsbedingte Krankheiten sollen folgen.
"Lifespins proprietäre Plattform für die Analyse von Metaboliten wird die Art und Weise, wie klinische Chemie betrieben wird, verändern und die individualisierte Medizin vorantreiben", sagt Vorstandsmitglied Dr. Felix Wieland. Er ist gewähltes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Seniorprofessor für Biochemie an der Universität Heidelberg und Ehrenmitglied der Charité. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben und das Unternehmen auf die nächste internationale Wachstumsphase vorzubereiten, sei das Regensburger Unternehmen Gründungsmitglied des neuen Programms am Wyss-Institut in Harvard geworden.
Als erstes Programm seiner Art innerhalb des biomedizinischen Systems von Harvard soll der Accelerator neue diagnostische Lösungen entwickeln und damit insbesondere Patienten mit solchen Krankheitsrisiken einbinden, die heute einfach noch nicht rechtzeitig und genau bewertet werden können. Das durch Künstliche Intelligenz unterstützte Verfahren eignet sich auch für die Überwachung der Wirksamkeit neuer Therapien mit der notwendigen Präzision in klinischen Studien, so Professor Wieland.
"Wir fühlen uns sehr geehrt, als eines der ersten Mitglieder des Accelerators ausgewählt und eingeladen worden zu sein", betont auch Dr. Ali Tinazli, CEO von lifespin. "Die Zusammenarbeit mit den Weltklasse-Talenten des Wyss-Instituts und anderen IPP-Mitgliedern stärkt auch unseren Standort in Regensburg", so Tinazli. Lifespin arbeite bereits heute mit den Regensburger Hochschulen und Unternehmen im Cluster BioRegio Regensburg zusammen.

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