Hamburg/Eisenberg, 4. August 2021 – Im Notfall sind Nachbarinnen und Nachbarn schnell zur Stelle und bereit, spontan zu helfen. Besonders in Krisenzeiten zeigt sich, wie wertvoll diese erste Hilfe und ein starker Zusammenhalt am Wohnort sind.
Besonders Ältere und Alleinstehende sind im Katastrophenfall vielerorts auf die Hilfe von Mitbewohnern angewiesen. Je vertrauter der Umgang miteinander in Haus- und Straßengemeinschaften, desto leichter fällt es, bedarfsgerecht zu helfen. Ein Beispiel dafür ist die Quartiersinitiative „Älter werden in der Grafschaft“ im pfälzischen Landkreis Ahrweiler. Dort pflegen 80 NachbarInnen seit Jahren ein aktives Netzwerk, um im Alltag füreinander da zu sein. Als das Hochwasser auch bei ihnen Häuser und Straßen verwüstete, zeigte sich, wie wertvoll eine verlässliche Gemeinschaft auch für den sozialen Rückhalt in Notsituationen ist. „Wir helfen einander, wo es nur geht“, sagt Ann-Cathrin Zinken, Sprecherin der Initiative. Um für alle eine gemeinsame Anlaufstelle zu schaffen, richten die Aktiven mit der örtlichen Caritas ein Nachbarschafts-Kaffee ein, das Helfenden und Hilfebedürftigen als Quartierstreff dient.
Die zweite Phase der bundesweiten Citizen-Science-Aktion zur Bodenforschung beginnt. Nun heißt es, Teebeutel deutschlandweit im Boden finden – als Erstes in einem Kleingarten in Berlin-Moabit.
Berlin – Ein sandiger Boden mit einem leicht sauren pH-Wert und einer hohen Zersetzungsrate in einem Kleingarten in Berlin-Moabit – hier vergrub Bundesforschungsministerin Anja Karliczek im April die ersten Teebeutel und startete damit die bundesweite Citizen-Science-Aktion „Expedition Erdreich“. Seitdem haben tausende Bürgerforschende die Böden in ihrer Region untersucht und Teebeutel vergraben. Ihre Ergebnisse zur Bodenart, zum pH-Wert und zur Bodennutzung tragen sie in eine Online-Datenbank auf der Aktions-Website ein.
Die sogenannte „Identitätspolitik“, wie sie gegenwärtig verstanden wird, nimmt immer fragwürdigere Züge an. Wenngleich man beim Kampf gegen den Klimawandel sicherlich nicht von Anliegen Einzelner sprechen kann, da sie mittlerweile von einer breiten Masse der Gesellschaft mitgetragen werden, so sind die von „Fridays for Future“ vorgebrachten Forderungen durchaus als Partikularinteressen zu bezeichnen – gehen sie in ihrer Tragweite doch erheblich über das hinaus, was die Durchschnittsgesellschaft im persönlichen Beitrag für den Umweltschutz in Deutschland als tragbar, zumutbar und verkraftbar ansieht.
Insofern scheint es durchaus angebracht, die mediale und öffentlichkeitswirksame Darbringung der Erwartungshaltung von einer durchaus beträchtlichen, aber nicht mehrheitlichen Vielzahl von Jugendlichen kritisch zu hinterfragen. Denn Appelle wie jene nach einer zwölffach erhöhten Parkgebühr in Konstanz oder der Verhinderung einer geplanten Gasleistung hier vor Ort muten wieder einmal aktionistisch und einseitig an.
Jedes Jahr bringt uns der Meteorstrom der Perseiden ein beeindruckendes Schauspiel an den nächtlichen Himmel. Bereits ab dem 17. Juli waren die Sternschnuppen über Deutschland zu sehen. In der Nacht zum 13. August steht der Höhepunkt bevor. Ein Blick in den Nachthimmel lohnt sich also auf jeden Fall und wer einen ausführlicheren Wunschzettel geschrieben hat, kann diesen dann gut abarbeiten.
Der Meteorstrom der Perseiden ergießt sich jedes Jahr in der ersten Augusthälfte über den Nachthimmel. Er ist auf der gesamten Nordhalbkugel vom 9. bis zum 13. August am besten zu sehen. Der Strom kommt scheinbar aus Richtung des Sternbildes Perseus. Die Sternschnuppen strahlen von dort in alle Himmelsrichtungen aus. „Die Perseiden bestehen aus vielen kleinen, maximal zentimetergroßen Teilchen, die der Schweif des Kometen Swift-Tuttle in seiner Flugbahn hinterlässt. Die Erde bewegt sich auf ihrer Bahn um die Sonne jedes Jahr gegen Mitte August durch das Gebiet dieser kosmischen Teilchen. Sie schießen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometer pro Sekunde in die Erdatmosphäre. Durch die enorme Reibung an den Luftmolekülen werden die Teilchen abgebremst und verglühen binnen Sekunden. Ihre Bewegungsenergie wird dabei in Licht und Wärme umgewandelt“, erklärt Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline. Bis sie vollständig verglüht sind, legen sie oft noch Dutzende von Kilometern zurück. So entstehen die mehr oder weniger hellen Leuchtspuren am Nachthimmel. Die kleinsten Schnuppen verglühen so schnell, dass sie kaum wahrnehmbar sind. Die Leuchtpfade der größeren können ein paar Sekunden lang nachglimmen.
Die beste Beobachtungszeit ist immer in der zweiten Nachthälfte. In dicht besiedelten Gebieten mittlerer Breiten kann man höchstens 20 bis 50 Perseiden pro Stunde sehen. Das theoretische Maximum von 100 bis 120 Sternschnuppen, das Mitte August möglich wäre, wird in Mitteleuropa aus mehreren Gründen praktisch nie erreicht. „Um das Spektakel beobachten zu können, ist ein möglichst dunkles Plätzchen weitab von störenden Lichtquellen wichtig. Wer in der Stadt wohnt, sollte aufs Land fahren und auch dort möglichst abseits von Ortschaften bleiben“, raten die Meteorologen von WetterOnline. „Die beste Sicht hat man von unbewaldeten Bergkuppen aus. Die Augen benötigen etwa 15 Minuten Zeit, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Natürlich bedarf es ein wenig Geduld und natürlich auch etwas Wetterglück, denn das alles klappt natürlich nur dann, wenn Petrus auch die Bühne freigibt!“, sagt Goldhausen.
Allein das Beobachten des Himmelspektakels macht glücklich. Nun sollen die Sternschnuppen darüber hinaus Wünsche wahr werden lassen - vorausgesetzt man schickt sie rein gedanklich in den Himmel. „Niemand weiß so genau, woher der Aberglaube kommt, dass man sich bei einer Sternschnuppe etwas wünschen kann. Es ranken sich viele Legenden um Sternschnuppen. Die meisten von ihnen betrachten Sternschnuppen als Glücksbringer. So kehren nach einem alten schwäbischen Volksglauben verirrte Sterne an ihren Platz im Himmel zurück. Andernorts hält man Sternschnuppen für die verglühenden Dochte von Kerzen, die die Engel beim Sterneputzen fallen lassen“, erklärt der Pressesprecher.
Übrigens werden die Perseiden auch „Laurentiustränen“ genannt. Diesen wenig fröhlichen Namen verdanken sie dem Umstand, dass sie am 10. August mit dem Fest des Märtyrers Laurentius zusammenfallen.
Ob der Nachthimmel klar genug ist, erfährt man auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App oder durch einen Blick auf die neue, mit dem „German Design Award 2020“ prämierte Wetterstation wetteronline home. Mit dem WetterOnline Skill für Amazon Alexa sowie der WetterOnline Action für den Google Assistant können Wetterinfos auch über die digitalen Helfer abgefragt werden.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
