
Die sogenannte „Identitätspolitik“, wie sie gegenwärtig verstanden wird, nimmt immer fragwürdigere Züge an. Wenngleich man beim Kampf gegen den Klimawandel sicherlich nicht von Anliegen Einzelner sprechen kann, da sie mittlerweile von einer breiten Masse der Gesellschaft mitgetragen werden, so sind die von „Fridays for Future“ vorgebrachten Forderungen durchaus als Partikularinteressen zu bezeichnen – gehen sie in ihrer Tragweite doch erheblich über das hinaus, was die Durchschnittsgesellschaft im persönlichen Beitrag für den Umweltschutz in Deutschland als tragbar, zumutbar und verkraftbar ansieht.
Insofern scheint es durchaus angebracht, die mediale und öffentlichkeitswirksame Darbringung der Erwartungshaltung von einer durchaus beträchtlichen, aber nicht mehrheitlichen Vielzahl von Jugendlichen kritisch zu hinterfragen. Denn Appelle wie jene nach einer zwölffach erhöhten Parkgebühr in Konstanz oder der Verhinderung einer geplanten Gasleistung hier vor Ort muten wieder einmal aktionistisch und einseitig an.
Statt sich für eine konstruktive Mischung aus Anreizen, Subventionen und Edukation auszusprechen, setzt man beim organisierten Protest der Jugend erneut auf Versagung und Verbot. Da der Klimawandel von Menschen aber lediglich mitverursacht ist, kann er auch nur bedingt durch ihn in Schach gehalten werden. Insofern vermag das hektische Agieren der jungen Leute nicht zuletzt auch einem Eigennutz zuträglich sein, nämlich der Selbstdarstellung einer lange Zeit politisch wie gesellschaftlich weniger stark berücksichtigten Generation, die nun aus Enttäuschung über ihre Zurücksetzung aufbegehrt.
Dass uns mittlerweile Thunberg und Neubauer die Welt erklären wollen, darf getrost einem gekränkten Ego geschuldet sein. Die Konstanzer Kommunalpolitik sollte sich allerdings nicht von einer Selbstüberheblichkeit der heranwachsenden Alterskohorte imponieren lassen, die schlussendlich zu wirklichkeitsfremden Postulaten führt. Eine Verhaltensänderung ordnungsrechtlich erzwingen zu wollen, führt am Ende zu einem sozialen Unfrieden.
Denn auch in Konstanz wollen die Menschen wissen, wie sie künftig ihren pflegebedürftigen Angehörigen in die innerstädtische Arztpraxis bringen sollen, wenn Fahrverbote und unbezahlbare Parktickets Realität werden. Oder sie möchten erfahren, wie sie Klimaneutralität ihres Eigenheims erreichen sollen, wenn die Ausrichtung ihres Hauses nicht der Sonneneinstrahlung entspricht und damit weder Photovoltaik, noch der vielerorts fehlende Fernwärmeanschluss zur Umsetzung in Frage kommen – und dann auch noch die Gasversorgung unterbunden werden soll.
Uns wäre geholfen, würden wir uns weniger krampfhaft auf markige 1,5-Grad-Ziele fokussieren und uns einen zivilisatorisch angemessenen Lebensstandard verunmöglichen, dafür aber Kraft und Geld in die Anpassung an gewisse Unabänderlichkeiten investieren, zu denen die Entwicklung des Klimas eindeutig gehört.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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