
Dr. Camilla Rothe hat nicht nur den ersten Covid-19-Patienten in Deutschland diagnostiziert, sondern auch als eine der Ersten erkannt, dass eine Infektion auch ohne Symptome ansteckend sein kann. In der aktuellen Folge des Experten-Podcasts der Apotheken Umschau „Klartext Corona“ zieht sie nach fast einem Jahr Corona-Pandemie ein Resümee
zu den 100 einflussreichsten Personen des Jahres kürt das Times Magazin normalerweise Kunstschaffende oder Menschen aus Politik und Wirtschaft. Doch im letzten Jahr hat es die deutsche Infektiologin Dr. Camilla Rothe vom Universitätsklinikum in München in die renommierte Liste geschafft. Denn ziemlich genau vor einem Jahr, am 27. Januar 2020, hat sie die allererste Covid-19-Infektion in Deutschland diagnostiziert.
Der erste Patient in Deutschland wollte damals von Dr. Camilla Rothe wissen, ob er sich bei ihr auf das Virus SARS-CoV-2 testen lassen könne. Eine Woche voller Meetings mit einer Kollegin aus Shanghai lagen hinter ihm, ebenso ein Wochenende mit grippalem Infekt. Die Kollegin schien währenddessen völlig symptomfrei, wurde aber bei ihrer Rückreise nach China positiv auf das neuartige Virus getestet. Zur Erkenntnis, dass das Virus auch ohne Symptome ansteckend sein kann, sagt Dr. Rothe im Apotheken Umschau-Podcast Klartext Corona: „Das war schon alarmierend, dass man infiziert um die halbe Welt reisen und auch noch ohne Beeinträchtigung arbeiten kann und dabei Leute ansteckt. Das war alles damals nicht bekannt!“
Diese Beobachtung hat Dr. Camilla Rothe schnellstmöglich in ihrem Wissenschaftsnetzwerk geteilt und mit Hilfe eines Fachbeitrags in einem der führenden Fachmagazine, dem New England Journal of Medicine, ihre Kolleg:innen gewarnt. „Dennoch hat es relativ lange gedauert, bis man das auf höchster Ebene, also bis zur WHO, ernst genommen hat“, erklärt Rothe. Die Gründe dafür sind ihr bis heute unklar und sie fragt sich, ob es „vielleicht zu unbequem war, dass man es nicht hören wollte“. Jetzt sei eine neutrale Prüfung der damaligen Geschehnisse umso wichtiger und sie begrüßt die Bestrebungen der WHO, mit einem Komitee der Wahrheitsfindung näher zu kommen.
Auch zur neuen Virus-Mutation äußert sie sich. „Wir müssen extrem wachsam sein“, warnt Dr. Camilla Rothe. Das Auftreten der Mutanten ist für die Infektiologin aktuell die brisanteste Entwicklung und muss genauestens beobachtet werden. Dafür sei laut Rothe eine gute Charakterisierung der Mutanten notwendig, die klärt, ob sie zum Beispiel infektiöser sind oder kränker machen und ob die vorhandenen Impfstoffe wirksam bleiben.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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