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Drei Landwirte aus Nordrhein-Westfalen stehen im Finale für „Landwirt des Jahres“
Der Landwirt des Jahres 2022 Benedikt Bösel ©Timo Jaworr
  • 07. Juni 2023

Drei Landwirte aus Nordrhein-Westfalen stehen im Finale für „Landwirt des Jahres“

Von Agnes Michel-Berger | Pressebüro AGI

Das Rennen um die besten Landwirtinnen und Landwirten des Jahres 2023 hat begonnen: Die 21 Finalisten für den CERES AWARD stehen fest – davon kommen drei aus Nordrhein-Westfalen. Ob Rinderhalter Sebastian Bützler aus Bad Münstereifel im Landkreis Euskirchen, Schweinehalter Henning Cloer aus Werl im Landkreis Soest und Energielandwirt Christian Kroll-Fiedler aus Warsein-Belecke im Landkreis Soest am 24. Oktober in Berlin mit dem Sieg in ihrer Kategorie ausgezeichnet oder sogar zum „Landwirt des Jahres“ gekürt werden, entscheiden fachkundige Juroren, welche die Kandidatinnen und Kandidaten ab jetzt auf ihren Höfen besuchen und bewerten.

Es ist wieder so weit: agrarheute, die führende Informationsquelle zur deutschen Landwirtschaft aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, ermittelt im Rahmen des CERES AWARD die besten Landwirte und Landwirtinnen des Jahres 2023. Aus Nordrhein-Westfalen haben sich für das Finale qualifiziert:

  • Sebastian Bützler aus 53902 Bad Münstereifel (Kategorie Rinderhalter)
  • Henning Cloer aus 59457 Werl (Kategorie Schweinehalter)
  • Christian Kroll-Fiedler aus 59581 Warstein-Belecke (Kategorie Energielandwirt)

Sebastian Bützler bewirtschaftet gemeinsam mit seinem Vater einen Milchviehbetrieb mit 200 Kühen in Bad Münstereifel. Als Agrar-Influencer berichtet er  über seine Arbeit in den sozialen Medien, um Einblicke in die Landwirtschaft zu gewähren. Besonderes Augenmerk legt der 40-jährige Landwirtschaftsmeister auf die Wirtschaftlichkeit des Betriebes. Er punktet nicht nur mit hoher Milchleistung, sondern auch mit besonders hohem Tierwohl. 

Es ist nicht nur Stroh, was Henning Cloer seinen Aufzuchtferkeln und 1.000 Mastschweinen anbietet. Vielmehr handelt es ich um ein ganzes Strohhaltungskonzept, das der 47-jährige Landwirt aus Werl erfolgreich praktiziert. In den letzten vier Jahren hat er seine konventionellen Schweineställe auf das besonders tier- und umweltgerechte Xaletto-System umgestellt. Hier fällt keine Gülle an und es riecht kaum. Die Tiere fühlen sich auf dem 25 cm dicken Strohbett sauwohl und danken es dem Schweinehalter mit sehr guten Leistungen. 

Christian Kroll-Fiedel ist Landwirt in Warstein-Belecke, Nordrhein-Westfalen. Den Milchviehbetrieb bewirtschaftet der 63-Jährige bereits seit 1989 nach Bioland-Richtlinien. 1998 ist eine Biogasanlage hinzugekommen. Die Abwärme nutzt er für die Ferkelerzeugung des Nachbarbetriebs und für die Getreide- und Heutrocknung. Hinzu kommen Photovoltaik-Anlagen, mit der u.a. der Elektro-Hoflader geladen wird. Zudem ist Kroll-Fiedel Initiator, Mitgeschäftsführer und Anteilseigner eines Bürgerwindparks mit 6 Anlagen in nur 500 m Entfernung vom Hof. 

Der mit insgesamt 27.000 Euro dotierte Preis ist die höchste Auszeichnung in der Landwirtschaft und wird in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Der CERES AWARD richtet sich an alle Landwirte im deutschsprachigen Raum, die mit ihrem Betrieb einen besonders innovativen und nachhaltigen Weg gehen. 

Aktuell brechen die fachkundigen Juroren auf, um sich vor Ort ein Bild der 21 Finalistenbetriebe zu machen. Es werden Sieger in folgenden Kategorien ausgezeichnet: Ackerbauer, Energielandwirt, Junglandwirt, Rinderhalter, Schweinehalter, Geflügelhalter und Unternehmerin. Aus den Kategoriensiegern wird anschließend der Gesamtsieger, der Landwirt bzw. die Landwirtin des Jahrs gewählt. Die feierliche Preisverleihung, an der Gäste aus Landwirtschaft und Politik teilnehmen, wird am 24. Oktober 2022 in Berlin stattfinden.

Simon Michel-Berger, Chefredakteur von agrarheute, ist gespannt auf die diesjährigen CERES AWARD-Finalisten und freut sich auf die Bandbreite der Betriebskonzepte: „Die Vorstellung, dass ein Bauernhof wie der andere ist, ist veraltet. Landwirte arbeiten in und mit der Natur und benötigen daher ganz individuelle Betriebskonzepte. Mir gefallen die klugen Ideen, die sich die Landwirte einfallen lassen – sowohl im Umweltschutz, beim Tierwohl und in der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft. Gleichzeitig habe ich großen Respekt vor diesem enormen persönlichen Einsatz, den sie in die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung ihres Hofes investieren.“ 

Hinweis an die Journalisten: Journalisten sind herzlich eingeladen, bei dem Betriebsbesuch der Juroren dabei zu sein. Melden Sie sich dazu gerne bei unserer Presse-Ansprechpartnerin Agnes Michel-Berger (Kontakt siehe unten).  

Die 21 Finalisten für den CERES AWARD 2023 im Überblick:

Baden-Württemberg:

  • Stefanie Stockert aus 74238 Krautheim (Kategorie Rinderhalter)
  • Tobias Urban aus 89561 Eglingen (Kategorie Schweinehalter)

Bayern:

  • Markus Berl aus 94347 Ascha (Kategorie Rinderhalter)
  • Claudia Fenzel aus 94113 Tiefenbach (Kategorie Unternehmerin)
  • Konrad Hirl aus 84326 Rimbach (Kategorie Schweinehalter)
  • Christian Kügel aus 85104 Ettling (Kategorie Junglandwirte)
  • Martin Stiegler aus 90556 Cadolzburg (Kategorie Junglandwirte)

Hessen:

  • Andreas Damm aus 60388 Frankfurt Bergen-Enkheim (Kategorie Ackerbau)

Mecklenburg-Vorpommern:

  • Johannes Bexten aus 17335 Strasburg (Kategorie Geflügelhalter)
  • Mathias Zeitke aus 18442 Lüssow (Kategorie Ackerbau)

Niedersachsen:

  • Markus Mushardt aus 27478 Cuxhaven-Altenbruch (Kategorie Ackerbau)

Nordrhein-Westfalen:

  • Sebastian Bützler aus 53902 Bad Münstereifel (Kategorie Rinderhalter)
  • Henning Cloer aus 59457 Werl (Kategorie Schweinehalter)
  • Christian Kroll-Fiedler aus 59581 Warstein-Belecke (Kategorie Energielandwirt)

Sachsen-Anhalt:

  • Marie Saudhof aus 06420 Könnern (Kategorie Junglandwirte)

Sachsen:

  • Lorenz Eskildsen aus 04668 Grimma (Kategorie Geflügelhalter)
  • Bernhard Probst aus 01156 Dresden (Kategorie Energielandwirt)

Schleswig-Holstein:

  • Lena Goldnick aus 23813 Nehms (Kategorie Unternehmerin)
  • Martin Laß aus 24214 Tüttendorf (Kategorie Energielandwirt)

Thüringen:

  • Simone Hartmann aus 99867 Gotha (Kategorie Unternehmerin)

Österreich

  • Leopold Holzmann aus 4280 Königswiesen (Kategorie Geflügelhalter)

Mehr über den CERES AWARD und die Finalisten erfahren Sie unter:
www.ceresaward.de/shortlist-2023/
https://www.facebook.com/ceresaward.landwirtschaft
https://www.instagram.com/ceresaward2023/ 

Hintergrund
Allgemein: Entscheidend für den Sieg sind nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur. Als Preisgeld winken dem Gesamtsieger 20.000 Euro für ein Projekt, das das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung stärkt. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro.

Namenspatin für den CERES AWARD ist Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, des Wachsens und Gedeihens. Diese Namenspatenschaft drückt aus, dass – egal wie Landwirte heute ihre Betriebe ausrichten – die Grundlage für ihre Arbeit der Boden ist und sein Erhalt im Mittelpunkt verantwortungsvoller Bewirtschaftung steht.

Initiator des CERES AWARD ist agrarheute, einer der führenden überregionalen Fachtitel für Landwirte im deutschsprachigen Raum aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag.

Ideelle Partner des CERES AWARD sind: Agentur für Erneuerbare Energien, Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Bundesverband Rind und Schwein e.V., Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher LandFrauenverband (dlv), Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (DLQ), Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) sowie Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).

Sponsoren des CERES AWARD sind die Landwirtschaftliche Rentenbank (Hauptsponsor), CortevaAgriscience (Kategoriensponsor Unternehmerin), Lemken (Kategoriesponsor Ackerbauer), die R+V Versicherung (Kategoriensponsor Energielandwirt) sowie Vion (Kategoriesponsor Schweinehalter).

Medienpartner des CERES AWARD ist die schweizerische Bauernzeitung BauernZeitung.

Schirmherr des CERES AWARD ist DBV-Präsident Joachim Rukwied.

Über agrarheute – die führende Informationsquelle zur deutschen Landwirtschaft
agrarheute berichtet über alle relevanten landwirtschaftlichen Themen aus Politik und Gesellschaft, analysiert Märkte und entdeckt Trends. Die Fachredakteure vermitteln Wissen zu Management, Pflanzenbau, Technik und Tierhaltung. Neben agrarheute.com erscheint agrarheute auch als Monatszeitschrift und ist live zu erleben – unter anderem beim CERES AWARD.


Ressort: Themen

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