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Wie Klimaanpassung Kulturgut rettet
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  • 07. Dezember 2025

Wie Klimaanpassung Kulturgut rettet

Von Klaus Jongebloed | DBU

Wie retten Klimaanpassungen historisches Kulturgut vor den Auswirkungen der Klimakrise? Bei der zweitägigen Veranstaltung „Erbe erhalten, Zukunft sichern – Neue Wege der Klimaanpassung“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geht es um den aktuellen Wissensstand und Handlungsansätze für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen. Zudem steht der Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik im Mittelpunkt. Die Konferenz findet am Montag und Dienstag, 8. und 9. Dezember, in Berlin statt.

Tagung „Erbe erhalten, Zukunft sichern“ der DBU

Osnabrück/Berlin. Museen, historische Gebäude, Parks und Kulturlandschaften sind durch den Klimawandel stark gefährdet. Gute Chancen für den Erhalt von historischem Kulturgut bieten Klimaschutz und -anpassungen. Über den aktuellen Forschungsstand, neue Erkenntnisse und erprobte Maßnahmen tauschen sich Wissenschaft, Praxis und Politik bei der Tagung „Erbe erhalten, Zukunft sichern – Neue Wege der Klimaanpassung“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 8. und 9. Dezember in Berlin aus.

Die Konferenz vermittelt einen Überblick über den bis heute erlangten Wissensstand zu Klimawandelfolgen mit Blick auf das kulturelle Erbe sowie zu Schutz- und Anpassungsmaßnahmen. Auch geht es um konkrete Perspektiven sowie Handlungsansätze für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen. „Die Bundesregierung hat vereinbart, den Schutz des deutschen Welterbes vor den Folgen des Klimawandels durch systematische Vorsorge zu verbessern“, sagt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). „Die DBU zeigt mit ihren Projekten, welche Maßnahmen besonders wirksam sind. Diese Projekte überzeugen und belegen, dass und vor allem wie vorsorgende Klimaanpassung im kulturellen wie natürlichen Erbe erfolgreich umgesetzt werden kann“, so die ehemalige Vorsitzende des DBU-Kuratoriums. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde sagt: „Orientierung gibt dabei die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel, die im vergangenen Jahr von der Bundesregierung beschlossen wurde.“

Deutschlands Anpassungsstrategie an den Klimawandel: Unesco-Weltkulturerbe als Vorbild

Besonders erfreulich sei, so Bonde weiter, „dass darin auch das Unesco-Welterbe ausdrücklich berücksichtigt wird – als Vorbild für den Schutz von Erbe insgesamt“. Bis 2030 sollen alle Welterbestätten in Deutschland eigene Klima- und Anpassungskonzepte entwickeln. Schon heute seien laut Bonde Veränderungen spürbar. Mit Blick auf die Berichte des Weltklimarates (IPCC) sagt er: „Klimaanpassung ist eine zentrale Aufgabe unserer Zeit und am wirksamsten dort, wo sie frühzeitig, integriert und vorausschauend erfolgt.“ Neben dem BMUKN wird die DBU-Tagung in Kooperation mit dem Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin sowie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ausgerichtet. In vier Themenclustern werden Klimaanpassung und Kulturerbeschutz-Ansätze in Parks, historischen Gebäuen, Museen und Bildungsnageboten behandelt.

Energetische Sanierung eines Ritterguts aus dem 17. Jahrhundert

Die Veranstaltung zeigt anschaulich, dass Kulturgüter- und Klimaschutz zusammenpassen. Bonde: „Klimaschutz wird zunehmend fester Bestandteil in der Pflege und Bewahrung von Kulturgütern.“ Mit DBU-Mitteln seien dazu zahlreiche Projekte mit insgesamt mehreren Millionen Euro gefördert und maßgebliche Impulse gesetzt worden. Ein Beispiel-Projekt aus der aktuellen DBU-Förderung dreht sich um die energetische Sanierung eines Ritterguts in Gröningen (Sachsen-Anhalt) aus dem 17. Jahrhundert. „Es soll energetisch fit und wieder bewohnbar gemacht werden – zu finanzierbaren Konditionen“, sagt Constanze Fuhrmann. Die DBU-Referentin Kulturgüterschutz und Umwelt weiter: „Das Vorhaben ist innovativ und modellhaft. Erstmals werden Photovoltaik-Module in sogenannte Linkskremper integriert.“ Das sind seit dem 11. Jahrhundert auf Kirchendächern der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Hessen eingedeckte historische Tondachziegel.

Dach- und Fassadenbegrünung als Schutz für historische Bauten

Wissensbedarf gibt es Fuhrmann zufolge bei der Aufgabe, das Kulturerbe besser auf den Klimawandel vorzubereiten. „Die Tagung will deshalb bestehende Forschungslücken identifizieren und konkrete Handlungsansätze entwickeln“, so Fuhrmann. Die DBU-Expertin weiter: „Während Photovoltaik-Anlagen und Hochleistungsdämmstoffe für historische Bauten keine Fremdwörter mehr sind, geht man mit Dach- und Fassadenbegrünung noch sehr zögerlich um.“ Dabei heizen sich gerade Altstädte mit oft wertvollem Kulturerbe-Bestand im Sommer besonders auf, denn „oft fehlen kühlende Grünstrukturen“, so Fuhrmann. Das könne zu einer gesundheitlichen Belastung führen. Gleichzeitig können historische Städte ihr kulturelles Erbe als Ressource nutzen, um sich an den Klimawandel anzupassen. Daher wird derzeit in einem DBU-geförderten Projekt des Bundesverbands GebäudeGrün (BuGG) ein Leitfaden zum fachgerechten Umgang mit Dach- und Fassadenbegrünungen für die Denkmalpflege erarbeitet. Das Projekt „Florierende Altstädte“ wird am ersten Tag der Veranstaltung vorgestellt.

Bonde: Klimaschutz und Kulturgüterschutz zwei Seiten derselben Medaille

Klima- und Kulturgüterschutz seien zwei Seiten derselben Medaille, so Bonde. „Beide dienen dem Erhalt dessen, was uns als Gesellschaft prägt und verbindet“, sagt der DBU-Generalsekretär. Immer wieder hat die DBU-Projektförderung die Bedeutung von Klimaschutz für das Kulturerbe herausgestellt, zum Beispiel bereits vor mehr als zehn Jahren mit der internationalen Fachtagung „Historische Gärten im Klimawandel“. Ein weiteres Beispiel: Mit Mitteln der DBU wurde vor knapp zwei Jahren der erste Klima-Parkschadensbericht vorgelegt. Niemals zuvor gab es eine solche systematische bundesweite Untersuchung zu den Folgen der Klimakrise für Parkanlagen und Gärten. „Zugleich reichen unsere Kulturerbe-Förderprojekte von Erhaltungsmaßnahmen über Strategien zur Klimaanpassung bis hin zu Bildungsinitiativen zur Kompetenzförderung und Sensibilisierung für den Schutz von Kulturgut“, so Fuhrmann.




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