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Stiftung Zollverein erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Nahmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 für die Stiftung Zollverein entgegen (v.l.n.r.): Christoph Tesche (Vorstandsvorsitzender), Anna Ehlert (Referentin Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement) und Dr. Helena Lischka (Leitung Strategische Standortentwicklung) ©Stiftung Zollverein/Doreen Scholz
  • 05. Dezember 2025

Stiftung Zollverein erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Von Doreen Scholz | Stiftung Zollverein

Auszeichnung in der Branche „Kulturwirtschaft“

Zukunftsweisende Vorhaben unterstützen und den Wandel aktiv vorantreiben – das UNESCO-Welterbe Zollverein versteht sich als Transformations- und Zukunftsstandort. Einst war der ehemalige Industriekomplex das leistungsstärkste Bergwerk der Welt, heute verschreibt er sich einer nachhaltigen Entwicklung. Dies hat die Fachjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überzeugt: Im Finale der Kategorie „Kulturwirtschaft“ fiel die Entscheidung auf die Stiftung Zollverein. Während der offiziellen Preisverleihungen am Donnerstag, 4. Dezember 2025, nahm die Stiftung ihre Auszeichnung entgegen.

Die Stiftung Zollverein hat sich beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis mit ihren Forschungsarbeiten rund um das Thema Energie, innovativen Pilotprojekten – beispielsweise in den Bereichen Klimaresilienz und Mobilität – sowie Artenschutzmaßnahmen und partizipativer Quartiersarbeit beworben. „Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht als Einzelmaßnahme, sondern als durchgängiges und verbindendes Prinzip, das in allen Tätigkeitsfeldern verankert ist. Der Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist eine großartige Anerkennung – und zugleich ein Ansporn, unseren Weg als Transformations- und Zukunftsstandort konsequent weiterzuverfolgen“, sagt Christoph Tesche, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein.

Dimensionen der Nachhaltigkeit werden miteinander verknüpft

Das UNESCO-Welterbe hat bereits früh Kurs auf Klimaneutralität gesetzt, innovative Technologien erprobt, Bienen, Schafe und Ziegen auf das Gelände geholt und zugleich neue Räume für Bildung, Forschung und Kreativität eröffnet. Nachbarschaft und Welterbe wurden bewusst zusammengeführt, Schwellen gesenkt und Offenheit gelebt – von inklusiven Angeboten bis hin zu Formaten, die den Austausch zwischen den Generationen und Kulturen fördern. Die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises war besonders beeindruckt von der Diversität und Ganzheitlichkeit der Projekte und Maßnahmen. Bei der Stiftung Zollverein werden ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Dimensionen der Nachhaltigkeit nicht separat gedacht, sondern in jeder Aktivität eng miteinander verknüpft. Jede Maßnahme ist Teil einer konsistenten Gesamtstrategie, die das Ziel verfolgt, einen „Ort für alle“ zu schaffen – offen für Beteiligung, geprägt von sozialen Themen und getragen vom Anspruch, nachhaltig Wirkung zu entfalten.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wurde von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. verliehen. Zum 18. Mal prämierte sie wegweisende Beiträge zur Transformation in eine nachhaltige Zukunft. Die Bewertung und Entscheidung in den verschiedenen Kategorien fällen insgesamt 240 unabhängige Jurorinnen und Juroren aus den Disziplinen Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft. Während der Feierlichkeiten rund um die Preisverleihung stellte die Stiftung Zollverein ihre Maßnahmen auf dem UNESCO-Welterbe vor.

Über die Stiftung Zollverein

Die Stiftung Zollverein hat den Auftrag, das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zu bewahren und zu entwickeln und ist Eigentümerin der übertägigen Gebäude und Anlagen. Die „schönste Zeche der Welt“ gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Seitdem werden Zeche und Kokerei Zollverein als identitätsstiftendes Denkmal bewahrt und mit musealen Angeboten, Konzerten und Veranstaltungen kulturell bespielt. Mit rund 1,7 Mio. Besuchen jährlich ist Zollverein die größte Touristenattraktion im Ruhrgebiet und mit zahlreichen Unternehmen aus der Kreativ- und Innovationswirtschaft ein wachsender Wirtschaftsstandort.


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Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

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Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

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Rathaus Paderborn

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Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

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Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

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Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

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