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Diözesanbaumeisterin Carmen Matery-Meding und Prälat Thomas Dornseifer informierten sich vor Ort bei Dechant Thomas Wulf und Verwaltungsleiter Michael Heyer ©Ronald Pfaff / Erzbistum Paderborn

Hydraulikkran soll Dachstuhl wieder ins Lot bringen

  • Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat
  • Hochstift

Paderborn/Lippstadt. (pdp) Die St. Clemens Kirche in Hellinghausen gilt als besonderer Ort, der sich auch als Hochzeitskirche einen Namen gemacht hat. Doch der Tornado am Freitag, 20. Mai 2022, hat verheerende Spuren hinterlassen: Die Turmspitze ist abgebrochen, das Kirchendach um 30 Zentimeter gen Norden verschoben und die Schieferplatten liegen umher. Glasscherben im Kircheninneren zeigen, dass das Unwetter auch zahlreiche Kirchenfenster und den Windfang zerstört hat.

„Schäden in diesem Ausmaß habe ich noch nicht gesehen“, war Prälat Thomas Dornseifer, Leiter des Bereichs Pastorales Personal und stellvertretender Generalvikar im Erzbischöflichen Generalvikariat, entsetzt, als er sich am Montag gemeinsam mit  Diözesanbaumeisterin Carmen Matery-Meding ein Bild vor Ort machte.

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50 Religionlehrerinnen und –lehrer erhielten die Missio Canonica in der Kapuzinerkirche in Paderborn. Foto: Amelie Beierle / Erzbistum Paderborn

Religion – ein Schulfach, das bewegen kann

  • Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat
  • Hochstift

Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB verleiht 50 jungen Religionslehrerinnen und -lehrern des Erzbistums Paderborn die „Missio Canonica“ 

Paderborn (pdp). Das Erzbistum Paderborn entsandte am Freitag, 20. Mai 2022, 50 junge Lehrkräfte, fortan unbefristet im Namen der Kirche katholischen Religionsunterricht zu erteilen. Die Lehrenden erhielten ihre offiziellen Urkunden im Rahmen einer Segensfeier, die Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB in der Kapuzinerkirche feierte. Aufgrund der Unwetterwarnungen war das Programm kürzer als ursprünglich geplant.

Das Erzbistum Paderborn kennt den Wert der Religionslehrerinnen und -lehrer. Dies betonte auch Monsignore Joachim Göbel, Leiter des Bereichs Schule und Hochschule, beim Empfang im Liborianum: „Wir sind uns bewusst, dass die Lehrkräfte für die Schülerinnen und Schüler oftmals die primären Kontaktpersonen zum Glauben und der Kirche sind.“ Daher sei es dem Erzbistum ein Anliegen, seinen 5.300 Religionslehrer/-innen ein breites Portfolio an Unterstützung anzubieten, bekräftigte der Dompropst. Vertreterinnen und Vertreter der Abteilung Religionspädagogik, der Berufungspastoral und der Schulpastoral stellten die Angebote am Tag der Verleihung vor Die verlässliche Begleitung Jesu in ihrem Beruf sicherte Weihbischof Dr. Dominicus Meier den jungen Religionslehrkräften zu. Stellvertretend für sie betete er: „Herr, wir bitten dich: sende und segne uns.“

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Umherfliegende Gegenstände führen während eines Wirbelsturms zu teils massiven Schäden. Quelle: WetterOnline

Mehrere Tornados am Freitag

  • Birgit Heck | WetterOnline GmbH
  • Hochstift

Nehmen die heftigsten Windsysteme der Erde zu?

Gewitter mit Starkregen, Hagel und Orkanböen haben in Teilen Deutschlands schwere Schäden verursacht. Stark betroffen waren in Nordrhein-Westfalen Paderborn und Lippstadt sowie Lütmarsen bei Höxter. Die beiden ersten Städte liegen nur knapp 20 Kilometer voneinander entfernt. Bestätigt wurden für das Unwetterereignis am 20. Mai 2022 bisher sechs Tornados. Es ist allerdings nicht ganz klar, wie viele einzelne Wirbelstürme es genau waren. Eine generelle Häufung von solchen Sturmereignissen in Deutschland ist statistisch nicht zu belegen. Auch als eine Konsequenz des Klimawandels sind die Ereignisse bisher nicht nachweisbar. Aus diesen Gründen muss man auch sehr vorsichtig sein, den Klimawandel als Verursacher oder gar Auslöser dieser Katastrophen heranzuziehen.  

Wie häufig entstehen mehrere Wirbelstürme während eines Unwetters?

Björn Goldhausen: „Im Zeitalter des Smartphones, in dem Wettereignisse von jedem und überall blitzschnell dokumentiert werden können, ist es schwer zu beurteilen, ob es zu mehr Ereignissen oder schlicht zu mehr Nachweisen kommt. Eine Zunahme von solch kleinräumigen Wetterphänomenen wie Wirbelstürmen ist statistisch, anders als es bei Großwetterlagen der Fall wäre, bisher nicht nachweisbar. Solche Untersuchungen wären höchst komplex und könnten ganz theoretisch und wenn überhaupt erst nach mehreren Jahrzehnten Ergebnisse liefern. Ob diese dann belastbarer wären, steht jedoch auf einem anderen Blatt.“  

Ist ein Tornado ein seltenes Ereignis in Deutschland?

Björn Goldhausen: „Tornados kommen in Deutschland immer wieder vor. Die Forschung kann bisher auch keinen Zusammenhang zwischen einer Zunahme von Tornados in Deutschland und dem Klimawandel belegen. Durch den Klimawandel liegt zwar eine wärmere Luftmasse vor. Diese allein reicht aber nicht, damit sich Tornados bilden. Dafür braucht es noch weitere Zutaten.“ 

In jüngerer Vergangenheit verursachte ein Tornado bei Viersen im Mai 2018 in Nordrhein-Westfalen schwere Schäden. Im März 2019 verwüstete ein Tornado Teile des Ortes Roetgen in der Eifel und im Juni 2019 fegte ein Tornado durch Bocholt. Aber auch in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten haben Tornados immer wieder Teile von Deutschland heimgesucht. Überliefert sind sogar mehrere F4-Stürme und sogar zwei F5-Tornados der höchsten Kategorie mit errechneten Windgeschwindigkeiten über 418 Kilometer pro Stunde. Neben diesen großen und sehr zerstörerischen Tornados gab es schon immer zahllose weitere, schwächere Wirbelstürme. Allein aufgrund der geringen Besiedlungsdichte wurden in früheren Tagen nur vergleichsweise wenige dieser Fälle bekannt. So schätzten Experten die Zahl der Tornados in Deutschland lange Zeit nur auf 10 bis 20 Fälle pro Jahr. Die Anzahl der in den vergangenen Jahren gesicherten Beobachtungen deutet heute auf mindestens 30 bis 40 Fälle jährlich hin.“ 

Was waren die Bedingungen für die Tornados am Freitag?

Björn Goldhausen: „Die Wetterlage am Donnerstag und Freitag ließ bereits eine größere Tornado-Wahrscheinlichkeit erkennen. Die Wirbelstürme in Westfalen entstanden am Rande heftiger Gewitter, die am Freitagnachmittag über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen waren. Die kräftigen Gewitter wurden maßgeblich von einem besonders großen Temperaturunterschied über Deutschland angetrieben. Im äußersten Südwesten zeigten die Thermometer am Freitag Höchstwerte um 34 Grad an. Ganz im Norden war es bis zu zwanzig Grad kühler. Über der Landesmitte trafen diese beiden unterschiedlichen Luftmassen aufeinander. Grund für die großen Kontraste war zudem das kleine Gewittertief EMMELINDE, das viel Bewegung und noch zusätzliche Energie für die Gewitter in unsere Atmosphäre brachte. Zudem sorgte es für eine ordentliche Portion Windscherung, einer Hauptzutat für die Entstehung von Tornados. Die Unwetter fielen dadurch an vielen Orten besonders heftig aus.“

Wie stark waren die Tornados von Paderborn und Lippstadt? 

Björn Goldhausen: „Die Tornados sind am Freitagnachmittag durch Lippstadt und Paderborn im östlichen Nordrhein-Westfalen gezogen. Umgestürzte Bäume und umhergewirbelte Gegenstände haben für große Schäden gesorgt. Es gab viele Verletzte, davon 43 alleine in Paderborn. Die Tornados erreichten nach ersten Einschätzungen von Experten die Stärke F3 auf der Fujita-Skala. Dies entspricht Windgeschwindigkeiten von deutlich über 250 Kilometer pro Stunde.

Was ist die Fujita-Skala?

Björn Goldhausen: „Die Fujita-Skala beschreibt die Stärke eines Tornados unter den Aspekten Windgeschwindigkeit und Zerstörungsgrad. Im Allgemeinen werden für die Tornado-Klassifikation die Stärken F0 für Windgeschwindigkeiten von 116 Kilometer pro Stunde mit leichten Schäden bis F5 für Windgeschwindigkeiten über 418 Kilometer pro Stunde und verheerenden Verwüstungen benutzt, teilweise wird auch noch F6 hinzugenommen.“

Was ist ein Tornado?

Björn Goldhausen: „Tornados, die heftigsten Windsysteme der Erde, sind im Unterschied zu den bis zu 1.000 Kilometer Durchmesser erreichenden Hurrikans oder auch Taifunen, sehr kleinräumige Wirbelstürme, die nur selten einen Durchmesser von mehr als einem Kilometer erreichen. Ihr schlauchartig von Gewitterwolken bis auf den Erdboden herabreichender Sturmrüssel erinnert vom Aussehen an den rotierenden Wasserstrudel über einem Badewannenabfluss. Wegen den enormen Windgeschwindigkeiten, die innerhalb der kreisenden Luftsäule bis über 500 Kilometer pro Stunde erreichen können, hinterlassen Tornados entlang ihrer Zugbahn oft eine Schneise der Verwüstung.“  

Wann und wo sich die heftigsten Unwetter entwickeln, erfährt man auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App oder durch einen Blick auf die neue Wetterstation wetteronline home, ausgezeichnet mit dem „German Design Award 2020“ und dem „German Innovation Award 2020“. Mit dem WetterOnline Skill für Amazon Alexa sowie der WetterOnline Action für den Google Assistant können Wetterinfos auch über die digitalen Helfer abgefragt werden. 

Erzbischof Hans-Josef Becker

Erzbischof Hans-Josef Becker zu den Folgen des Unwetters in Paderborn und Umgebung

  • Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat
  • Hochstift

„Über das Ausmaß des schweren Unwetters am gestrigen Nachmittag und Abend, das neben der Kernstadt von Paderborn viele weitere Gebiete im Erzbistum betraf, bin ich tief bestürzt. Bisher wurden mehr als 40 verletzte Menschen gemeldet, denen in diesem Moment meine Gedanken und mein Gebet gelten. Viele Menschen haben zudem Ängste ausgestanden und Schäden an Wohnraum, Hab und Gut erlitten. Ich hoffe inständig, dass allen Verletzten geholfen werden kann, und dass alle, die in Not sind, Trost, Hoffnung und Hilfe erfahren. 

Mein herzlicher Dank, meine Hochachtung gilt allen, die nun und in den kommenden Tagen mutig und selbstlos Hilfe leisten: der Feuerwehr, den Rettungskräften, der Polizei sowie allen Helfenden, die sich privat im Sinne der gelebten Nächstenliebe in der Nachbarschaftshilfe engagieren".

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Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

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