Nachdem er mittlerweile mehrere hundert Frauen nach einer Abtreibung begleitet hat, engagiert sich der Konstanzer Sozialberater Dennis Riehle stärker denn je für den Lebensschutz. Der Leiter der ehrenamtlichen Beratungsstelle „FamilienKnäuel“ zeigt sich durch die Geschichten von Betroffenen, die einen Schwangerschaftsabbruch hinter sich haben, überzeugt von der Notwendigkeit zu Einsatz und Hilfe für Menschen, die mit sich ringen und einen medizinischen Eingriff in Erwägung ziehen: „Es geht nicht um die Verurteilung derjenigen Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben. Viele haben aus scheinbarer Ausweglosigkeit gehandelt, nicht weniger aber auch aus der zunehmenden gesellschaftlichen Abstumpfung. Immerhin gilt eine Abtreibung mittlerweile als Normalität, obwohl sie das nie werden wird.
Schon allein deshalb nicht, weil die psychischen und körperlichen Folgen für die Frau auch über Jahre und gar Jahrzehnte andauern können und der Verlustschmerz sie nicht selten zermürbt. Doch das wird vor einem Schwangerschaftsabbruch nur allzu selten bedacht. Da geht es eher darum, auf das Selbstbestimmungsrecht zu beharren – ohne aber gleichzeitig einzugestehen, dass diesem auch das Recht auf Leben des Ungeborenen gegenübersteht. Insofern ist der Anspruch, ausschließlich aus eigenem Interesse handeln zu dürfen, zumindest ethisch nicht haltbar“, sagt der Familienberater vom Bodensee, der sich um die Distanz in der Debatte sorgt und sich erschüttert zeigt, wie empathielos gesprochen wird: „Nicht wenige Frauen sagen mir im Gespräch, dass ihnen das egal sei, wie man über sie denkt. Sie hätten das Recht auf Abtreibung – und wenn nötig, würden sie den Schwangerschaftsabbruch auch so oft wie nötig durchführen lassen. Dieser Egozentrismus ist beängstigend, allerdings auch bezeichnend für unsere Moderne“.
Wussten Sie, dass der Mensch durchschnittlich 120.000 Kilometer in seinem Leben auf seinen Füßen zurücklegt? Unsere Füße bringen also eine echte Höchstleistung.
Der Fuß ist ein Geniestreich der Natur. Die Form des menschlichen Fußes ist eine wichtige Voraussetzung für den aufrechten Gang. Der Fuß wird von Knochen, Gelenken, Muskeln geformt und zusammengehalten. Diese machen ihn einerseits stabil und belastbar, andererseits beweglich und formbar. Jedoch können äußere Einflüsse, Bewegungsmuster oder Krankheiten dazu führen, dass sich ein Fuß verformt. Dabei kommt der Körper aus dem Lot. Das kann Beschwerden in Knien, Hüften oder Wirbelsäule begünstigen.
Das Gute: Es ist nie zu spät! Unsere Füße sind ein Leben lang lern- und veränderungsfähig. Wenn ihnen die richtige Behandlung geboten wird, können sich positive Veränderungen schnell einstellen.
Höxter (pdp). In einer Zeit zunehmender Entchristlichung ist vom Vitusfest in der ehemaligen Benediktinerabtei Corvey ein hoffnungsvolles Signal ausgegangen: Etwa 600 Menschen machten die Feierlichkeiten im Andenken an den Schutzpatron des Corveyer Landes zu einem großen gemeinschaftlichen Glaubensbekenntnis.
Diesen Glauben an Jesus Christus frei und unbehelligt bekennen zu können, sei angesichts der Christenverfolgungen weltweit ein Privileg, betonte der Festprediger und Hauptzelebrant des Festhochamtes im Schlosspark in Corvey, Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck. Gefährlich sei es nicht, zu seinem Glauben zu stehen – wohl aber zunehmend ungewöhnlich, verwies der derzeitige Leiter des Erzbistums Paderborn auf die Tatsache, dass Christen aller Konfessionen in den großen Städten unseres Landes schon in der Minderheit seien, ganz besonders in jungen Altersgruppen.
Paderborn (pdp). 3.000 wallfahrende Schülerinnen und Schüler von sechzehn an der „Domwallfahrt“ teilnehmenden Schulen strömten am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. Juni 2023, durch die Bischofsstadt an der Pader und füllten den Paderborner Dom bis auf den letzten Platz. Im Jahr 2023 gab es wie im Vorjahr eine Doppelausgabe der Domwallfahrt der vom Erzbistum Paderborn getragenen Schulen, da sie in den beiden Jahren 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. An der zwölften und dreizehnten Auflage der Domwallfahrt nahmen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften sowie ihren Schulseelsorgern teil, die bisher noch nicht nach Paderborn pilgern konnten: 1.500 Lernende der siebten Klassen machten sich am Mittwoch auf den Weg nach Paderborn und feierten mit Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB im Dom einen Pilgergottesdienst. Am Donnerstag begrüßte Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck als aktueller Leiter des Erzbistums Paderborn die Jugendlichen der sechsten Klassen und feierte mit den 1.500 Teilnehmenden einen Wallfahrtsgottesdienst zum Thema „Quellen des Lebens und des Glaubens“.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
