
Das Marmeladenglas ist leer und landet im Restmüll? Dann gerät ein wertvoller Rohstoff an den falschen Ort. Was viele im Alltag unterschätzen: Leere Flaschen und Gläser sind ein wahrer Schatz für die Kreislaufwirtschaft.
Glasverpackungen zirkulieren in einem gut funktionierenden Materialkreislauf: Behälterglas lässt sich immer wieder recyceln, ohne an Qualität zu verlieren. Aus einer leeren Saftflasche kann ein Gurkenglas werden, aus dem Marmeladenglas ein Parfumflakon. Entscheidend dafür ist die richtige Entsorgung. Nur Glasverpackungen, die in den Altglascontainer gelangen, können zu wertvollen Altglasscherben aufbereitet und für neue Glasbehälter genutzt werden. Doch um den Kreislauf zu schließen, besteht weiterhin Handlungsbedarf: Die Recyclingquote für Glasverpackungen lag 2024 bei 85,9 Prozent – da geht noch mehr. Verbraucher sollten wissen, dass neben Flaschen und Gläsern auch Kleinverpackungen aus Glas in den Altglascontainer gehören.
Richtiges Glasrecycling ist ganz unkompliziert: In den Altglascontainer gehören ausnahmslos alle Einweg-Glasverpackungen wie Getränkeflaschen, Konservengläser, aber auch Kosmetikverpackungen. Wichtig ist, dass sie restentleert entsorgt und nach Farben getrennt eingeworfen werden – Weißglas, Braunglas, Grünglas. Ist die Farbe der Glasverpackung unklar, ist sie im Grünglascontainer am besten aufgehoben. Die richtige Farbtrennung ist laut der Initiative der Glasrecycler ein zentraler Bestandteil der Altglassammlung. So bleibt die Qualität der Scherben hoch – eine wichtige Voraussetzung dafür, dass daraus wieder neue Glasverpackungen entstehen können.
Um mögliche Missverständnisse zu klären, hier ein Blick auf das, was nicht ins Altglas gehört: Trinkgläser, Keramik, Porzellan, Fensterglas oder hitzebeständige Glasprodukte wie Auflaufformen haben im Container nichts verloren. Sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung von Verpackungsglas und stören den Recyclingprozess. Deshalb gehören sie in den Restmüll.
Auf www.was-passt-ins-altglas.de gibt es weitere Informationen rund um das Thema Glasrecycling und die „Initiative der Glasrecycler“. Und jetzt heißt es: Auf zum Altglascontainer!
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Die Kampagne „Was passt ins Altglas … und was nicht?“
Ziel der Aufklärungskampagne „Was passt ins Altglas … und was nicht?““ ist es, allen Verbrauchern in Deutschland gut zugänglich zu vermitteln, welche Objekte ins Altglas gehören und welche nicht. Denn richtiges Recycling ist wichtig, weil sich so wertvolle Ressourcen und Energie einsparen lassen. Je sauberer das Recyclingglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung eingesetzt werden und desto mehr Scherben können bei der Produktion von neuem Behälterglas zum Einsatz kommen. Interessant zu wissen: 10 Prozent eingesetztes Recyclingglas sparen 3 Prozent Energie und 3,6 Prozent CO2-Emissionen ein. Damit leistet Glasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Über die Initiative der Glasrecycler
Die „Initiative der Glasrecycler“ möchte Bürgerinnen und Bürgern vermitteln, wie Altglas richtig entsorgt wird. Denn richtiges Glasrecycling spart Energie, schont natürliche Ressourcen und die Umwelt und unterstützt den wichtigen Recycling-Kreislauf. So kann jede/r Einzelne einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Sie wurde 2010 ins Leben gerufen vom Aktionsforum Glasverpackung – einer Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland. Es sieht sich als unternehmensübergreifende Interessenvertretung der Branche. Die „Initiative der Glasrecycler“ lädt Interessenten herzlich dazu ein, der Initiative beizutreten und diese zu unterstützen.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
