Osnabrück. Um den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren, hilft insbesondere eine gute Dämmung. Das Startup aerogel-it aus Osnabrück entwickelt mit Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen biobasierten Hochleistungsdämmstoff. Der Clou: Dieser besteht aus dem Pflanzenrohstoff Lignin, das unter anderem bei der Herstellung von Papier als Nebenprodukt anfällt. Die DBU unterstützt das Vorhaben fachlich sowie finanziell mit 125.000 Euro.
Die von der Bundesregierung festgelegten Klimaziele für den Gebäudesektor hat Deutschland im vergangenen Jahr laut aktueller Analyse der Denkfabrik „Agora Energiewende“ verfehlt: Trotz Einsparungen aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands wurde demnach zu viel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgestoßen. Ein entscheidender Grund: Viele Innenräume in Deutschland werden nach wie vor mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas geheizt. „Um Energieverbrauch und Emissionen dauerhaft zu senken und gleichzeitig die Abhängigkeit von Gasimporten zu reduzieren, brauchen wir dringend energieeffizientere Gebäude“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. In unsanierten Häusern gehen nämlich nach Erkenntnissen der DBU-Initiative „Zukunft Zuhause – Nachhaltig sanieren“ bis zu 20 Prozent der erzeugten Wärme über das Dach verloren. Über ungedämmte Außenwände sind es sogar bis zu 25 Prozent. Mit einem biobasierten und hocheffizienten Aerogel-Dämmstoff will ein Startup aus Osnabrück zur Dekarbonisierung und Energieeffizienz unter anderem im Gebäudebereich beitragen.
Das „Guillain-Barré-Syndrom“ (GBS) gilt als seltene Erkrankung und tritt zumeist als eine akute inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie auf und stellt eine schwere neurologische Komplikation dar, die in eine chronische Verlaufsform übergehen kann. Zumeist tritt die Schädigung der peripheren Nerven als Folge eines Traumas in Form einer Infektion auf und betrifft in der Regel das Rückenmark oder die Nervenwurzeln. Wiederkehrend wurde das Syndrom auch in Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Immunisierung gegen das Corona-Virus beschrieben. Und die Zahl der Betroffenen und Angehörigen, die sich bei der bundesweit tätigen Selbsthilfeinitiative zu Impfschäden melden, unterstreicht diese Vermutungen.
Zwangserkrankungen sind eine erhebliche Belastung für Betroffene und ihren Angehörigen. Die Behandlung des Störungsbildes ist weiterhin schwierig und komplex. Dennoch gelingt es heute, durch psychotherapeutische und medikamentöse Unterstützung eine Linderung der Symptomatik zu erreichen. Allerdings bedarf die Betreuung der Patienten auch niederschwelliger Angebote wie Sozialberatung oder Coaching. Dieser Überzeugung ist der Leiter der Selbsthilfeinitiative zu Zwangsstörungen, Phobien und Depressionen, Dennis Riehle (Konstanz), in einer aktuellen Aussendung. Der 37-Jährige ist seit seinem 14. Lebensjahr an Zwängen erkrankt und kann heute durch umfangreiche Maßnahmen der Therapie und Selbsthilfe einen Rückgang seiner Beschwerden um bis zu 70 Prozent berichten: „Das wäre nicht gelungen, wenn im Laufe der Zeit der Ursprung, die psychodynamischen Katalysatoren und das Verständnis der Funktionalität der Zwänge nicht erkannt und von mir bearbeitet worden wären.
Unter anderem ist dies durch eine intensive Auseinandersetzung mit übertriebenen Glaubenssätzen geglückt, die nahezu bei jedem Betroffener der ‚Zweifelskrankheit‘ zu finden sind“, sagt Riehle, der selbst als Coach ausgebildet wurde und als Berater seit mittlerweile 17 Jahren Menschen mit psychischer Erkrankung ergänzend begleitet. „Die überhöhten Ansprüche an sich selbst sind zumeist die treibende Kraft der zwanghaften Rituale, des monotonen Verhaltens und der eingeschliffenen Denkweisen. Betroffene stellen an die eigene Person übertriebene Erwartungen in ethisch-moralischer Sicht und setzen sich damit unter einen massiven Druck. Nicht selten können in der Erziehung und in der Kindheit mögliche Beweggründe für die Ausprägung dieser Stereotypen ausgemacht werden und sollten perspektivisch neu formuliert werden“.
Diese Kandidatin hat es in die Top 20 geschafft
Die Kunsthandwerkerin Gina Stellbrinck hat sich gegen 15.000 Frauen durchgesetzt und es unter die Top20 bei Miss Germany geschafft. Im Februar geht es für sie in das Miss Germany Camp, das im Europa-Park in Rust, stattfindet. Normalerweise ist die 31-Jährige jedoch in ihrer Werkstatt anzutreffen. Sie stellt dort Deko aus Beton und Holz her, die sie online und auf Kunsthandwerkermärkten verkauft.
Das Material Beton hat sie begeistert, da es sehr vielseitig ist und sich in immer wieder neue Formen bringen lässt. Mittels 3D-Drucker erstellt sie ihre eigenen Designs, die sie später aus Beton gießt. Obwohl es zunächst nur ein Hobby war, hat sie schnell gemerkt, dass sich mit ihrem Kunsthandwerk ihr Lebensunterhalt bestreiten lässt. Der Trend, weniger Massenware aus Niedriglohnländern zu konsumieren und stattdessen auf lokale, kleinere Unternehmen und Handarbeit zu setzen, kommt ihr dabei zu Gute. „Die Wertschätzung meiner Kund:innen ist sehr erfüllend. Ich darf mit meiner Kunst das Zuhause, also den wichtigsten Ort im Leben, ein wenig schöner machen. Das ist es, was mich antreibt.“

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
