
Deutsche Aidshilfe positioniert sich mit klaren Worten für Solidarität und gegen Menschenfeindlichkeit. HIV-Prävention baut auf Akzeptanz und Respekt.
Mit der bundesweiten Kampagne #AidshilfeBleibtStabil setzt die Deutsche Aidshilfe ab heute ein Zeichen: gegen zunehmende Menschenfeindlichkeit und für eine offene, solidarische Gesellschaft.
„Wir erleben, dass Hass, Ausgrenzung und Abwertung wieder lauter werden – auf der Straße, im Netz und in politischen Debatten. Unsere Botschaft ist klar: Wir stehen an der Seite unserer Communitys – unerschrocken und stabil!“, erklärt Stefan Miller vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe.
Angriffe und Feindlichkeit treffen besonders die Gruppen, für die Aidshilfe seit Jahrzehnten Prävention und Antidiskriminierungsarbeit macht:
„Aus jahrzehntelanger Erfahrung und unzähligen Studien wissen wir: Diskriminierung schwächt Menschen und macht krank. Das gilt auch für den Schutz vor Infektionskrankheiten. Nur wenn Menschen sicher und selbstbestimmt leben können, funktioniert auch HIV-Prävention“, so DAH-Vorstand Miller.
„Wir gehen auf den Strich“, „Wir kommen in den Knast“ oder „Wir heißen dich willkommen“ – mit klaren Slogans macht die Deutsche Aidshilfe deutlich, wie sie und ihre 115 Mitgliedsorganisationen auch in Zukunft unverbrüchlich Beratung, Prävention und Unterstützung leisten werden.
Auch sexuelle Bildung („Wir machen Schule“) und der Einsatz für Akzeptanz und Vielfalt („Wir stehen zusammen“) gehören zu den Aidshilfe-Aufgaben, auf die es jetzt besonders ankommt. Denn ein selbstbewusster Umgang mit der eigenen Sexualität und geschlechtlichen Identität ist eine wichtige Grundlage für Schutzverhalten.
„Solidarität ist kein abstrakter Wert für uns – sie ist tägliche Praxis. Wir gehen dahin, wo andere Hemmungen haben oder wegsehen. Wir unterstützen Menschen, die sonst keine Stimme haben. Und wir mischen uns ein, wenn Grundrechte infrage gestellt werden“, so Miller.
Auch Aidshilfe-Organisationen selbst werden immer wieder zur Zielscheibe von Angriffen. So wurden bei der Aidshilfe Düsseldorf Nazisymbole in die Glasscheiben geritzt, außerdem erhielten die Kolleg*innen ein Paket mit Fäkalien. Die Aidshilfe Aachen wurde Opfer einer Serie von Angriffen, es wurde sogar auf das Gebäude geschossen.
„Wir lassen uns nicht einschüchtern“, betont Stefan Miller. „Gerade jetzt dürfen demokratische und humanistische Kräfte nicht nachlassen. Diese Kampagne ist auch eine Einladung an alle, die für eine solidarische Gesellschaft einstehen: Zeigt Haltung. Widersprecht, wenn Menschen abgewertet werden. Und bleibt stabil – gemeinsam mit uns.“
Crossmedial und bundesweit sichtbar
Die Kampagne #AidshilfeBleibtStabil ist ab heute sichtbar – mit Plakaten, Stickern, Social Media. Auf einer zentralen Website sind Materialien, Hintergrundinformationen und Beteiligungsmöglichkeiten zu finden.
www.aidshilfe.de/bleibt-stabil

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
