Susanne Belting appelliert auf 35. Deutschen Naturschutztag: Rahmenbedingungen schaffen, um waldeigene Dynamik zuzulassen
Wiesbaden. Große Lebensraum- und Artenvielfalt, weitestgehend unzerschnitten von Siedlungen oder Industrie: Das Nationale Naturerbe bringt eine große Chance für den Naturschutz in Deutschland, aber auch Schwierigkeiten und gesetzliche Hürden. Auf dem 35. Deutschen Naturschutztag empfiehlt Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, einer gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU): Mehr schützenswerten Naturraum ins Eigentum von Naturschutzakteuren überführen sowie keine Wiederaufforstungsverpflichtung nach Borkenkäferbefall, Dürre- und Sturmschäden in Wäldern des Nationalen Naturerbes. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde unterstützt den Appell: „Das Nationale Naturerbe steht in Sachen Wald dafür, eine neue Wildnis entstehen zu lassen – der Dynamik der Natur sollten wir ihre Zeit geben.“
„Ich lebe vom Selbstbehalt, heute lese ich von einem Experiment mit dem Grundeinkommen von monatlich 1200 EURO. Warum soll ich noch arbeiten, wenn das Grundeinkommen ohne Arbeit höher ist als mein Selbstbehalt?“, fragte ein ISUV-Mitglied und machte uns damit auf das „Pilotprojekt Grundeinkommen“ aufmerksam.
Ab heute bekommen 122 ausgewählte Personen drei Jahre lang jeden Monat ein Grundeinkommen von 1.200 Euro. Ein Unterhaltspflichtiger, der den ganzen Monat arbeitet, für Kinder Unterhalt und für den Staat Steuern gemäß Steuerklasse I – also wie ein Lediger – zahlt, dem muss ein Selbstbehalt von 1160 EURO bleiben. „Arbeit muss sich lohnen, das Lohnabstandsgebot muss eingehalten werden. Einem in Vollzeit Erwerbstätigen muss am Monatsende erheblich mehr bleiben als einem Nichterwerbstätigen, der vom Staat finanziert wird“, fordert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.
In den kommenden Wochen können Nachteulen in wolkenfreien Nächten mit etwas Glück ein ganz besonderes Himmelsspektakel bestaunen: Hell schimmernde, feinste Wolkenschleier erleuchten bis etwa Mitternacht und dann wieder ab etwa 3 Uhr morgens den Nordhimmel. Was es mit diesem Phänomen auf sich hat, erklärt Björn Goldhausen, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline.
Björn Goldhausen: „Wolken entstehen normalerweise nur in den untersten Schichten der Atmosphäre bis in eine Höhe von etwa 13 km. Im Sommer jedoch können bei entsprechenden Bedingungen Leuchtende Nachtwolken beobachtet werden, die in der Mesosphäre in einer Höhe von etwa 81 bis 85 km entstehen. Sie bestehen aus kleinsten Eiskristallen und sind so dünn und transparent, dass sie tagsüber unsichtbar sind“.
Leverkusen - 56 Prozent der unter 30-Jährigen fühlen sich seit Beginn der Pandemie häufig einsam. Fast ebenso viele sind besorgt, ihren Freundeskreis durch eingeschränkte Kontakte zu verlieren. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Generation Corona" der pronova BKK, für die 1.000 junge Erwachsene im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden.
Aus Angst vor einer Ansteckung oder Übertragung auf das persönliche Umfeld, haben viele Menschen ihre Kontakte in den vergangenen Monaten massiv reduziert. Der Austausch mit anderen findet stattdessen meist nur noch vor dem Bildschirm statt - 45 Prozent der 16- bis 29-Jährigen treffen sich seit Beginn der Pandemie deutlich häufiger virtuell, zum Beispiel bei Online-Spielen. Das hat Folgen: 44 Prozent der unter 30-Jährigen sehen die beste Freundin oder den besten Freund seltener als vor der Corona-Krise. Jeder Zweite unter 30-Jährige trifft seither seine Großeltern seltener. Auch auf persönliche Treffen mit dem engeren Freundeskreis verzichtet mehr als die Hälfte der Befragten. Am stärksten wurde der Kontakt zu weiteren Bekannten sowie zu Verwandten außerhalb des eigenen Haushalts reduziert. Vor allem Mädchen und junge Frauen haben ihre Kontakte heruntergefahren - 51 Prozent von ihnen sehen sogar die beste Freundin oder den besten Freund weniger, während dies nur auf 37 Prozent der jungen Männer zutrifft.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
