
„Ich lebe vom Selbstbehalt, heute lese ich von einem Experiment mit dem Grundeinkommen von monatlich 1200 EURO. Warum soll ich noch arbeiten, wenn das Grundeinkommen ohne Arbeit höher ist als mein Selbstbehalt?“, fragte ein ISUV-Mitglied und machte uns damit auf das „Pilotprojekt Grundeinkommen“ aufmerksam.
Ab heute bekommen 122 ausgewählte Personen drei Jahre lang jeden Monat ein Grundeinkommen von 1.200 Euro. Ein Unterhaltspflichtiger, der den ganzen Monat arbeitet, für Kinder Unterhalt und für den Staat Steuern gemäß Steuerklasse I – also wie ein Lediger – zahlt, dem muss ein Selbstbehalt von 1160 EURO bleiben. „Arbeit muss sich lohnen, das Lohnabstandsgebot muss eingehalten werden. Einem in Vollzeit Erwerbstätigen muss am Monatsende erheblich mehr bleiben als einem Nichterwerbstätigen, der vom Staat finanziert wird“, fordert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.
Das „Pilotprojekt Grundeinkommen“ zeigt, dass Sozialrecht und Unterhaltsrecht aufeinander abgestimmt werden müssen. „Betroffene dürfen im Unterhaltsrecht nicht schlechter gestellt werden als im Sozialrecht. Der notwendige Eigenbedarf muss vom Gesetzgeber festgelegt werden. Das wurde erkannt und entsprechend im Koalitionsvertrag versprochen. Passiert ist nichts“, kritisiert Linsler.
Das Pilotprojekt Grundeinkommen wurde vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem gemeinnützigen Verein „Mein Grundeinkommen“ initiiert. Das Geld dafür stammt von „privaten Spenden“, Steuern müssen dafür nicht gezahlt werden. „Über den gemeinnützigen Verein können wohl zumindest die Spenden von der Steuer abgesetzt werden, so dass der Altruismus zumindest etwas honoriert wird.“ (Linsler)
ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 40 Jahren
Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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