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"Studie des Paul-Ehrlich-Instituts ist lachhaft!"
Impfstoff ©Gerald Kaufmann
  • 05. September 2022

"Studie des Paul-Ehrlich-Instituts ist lachhaft!"

Von Dennis Riehle | Konstanz

Die bundesweit tätige Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen reagiert empört auf eine Studie, die vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Auftrag gegeben wurde und im Resultat zur Erkenntnis gelangt, wonach es keine Belege für Impfschäden durch die Corona-Vakzine gibt. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Selbsthilfeangebots, Dennis Riehle (Konstanz) mitteilt, bestehe Wissenschaftlichkeit aus Unabhängigkeit, Transparenz und Objektivität: "Man kann nicht davon ausgehen, dass eine Forschung ergebnisoffen vorangetrieben wird, wenn ihr Auftraggeber ein erkennbares Interesse besitzt, eine bestimmte Kausalität krampfhaft widerlegen zu wollen", so der 37-Jährige, der selbst seit über einem Jahr nach seiner Immunisierung an einer fortdauernden Impfkomplikation leidet und mittlerweile über 2300 Betroffene beraten hat. "Dass sich all diese Menschen ihre Gesundheitsprobleme nach dem Piks einbilden sollen, scheint relativ unwahrscheinlich und stellt die Konklusion der durch das PEI beauftragten Studie massiv in Zweifel".

Immerhin haben über 90 Prozent der bei Riehle Ratsuchenden vor der Impfung keine wesentlichen Erkrankungen gehabt und wurden in engem, zeitlichem Zusammenhang mit ihrer Impfung von teils erheblichen Gesundheitsstörungen heimgesucht, die teilweise zu monatelanger Arbeitsunfähigkeit, manchmal sogar zur Pflegebedürftigkeit, geführt haben. "Dass das alles Zufälle sein sollen, werden gerade ernsthaft prüfende Wissenschaftler nicht im Ernst glauben können. Man kann Studien interessengeleitet nutzen, um Wahrheiten zu negieren und zu verschweigen. Auch der Bundesgesundheitsminister tut sich mit den Realitäten schwer. Das macht seine Ablehnung deutlich, auf unsere Anfragen einzugehen und sich mit Betroffenen zu treffen. Ihm dürfte das Fazit der PEI-Studie gerade recht kommen. Denn es wäre aus seiner Sicht für die anstehende Impfkampagne katastrophal, wenn man die Möglichkeit entstehender Impfschäden zugeben müsste. Dabei wäre das Eingestehen der Existenz von Post-Vac-Syndromen ein Schritt zum ehrlichen Umgang mit dem Thema Impfkomplikation - und würde die Menschen zu selbstbestimmten, informierten und abwägenden Impfentscheidungen ermutigen, was unserem freiheitlich-demokratischen Verständnis von der Souveränität des Einzelnen guttun würde", sagt Riehle.

"Es ist ein Schlag ins Gesicht der sicher fünf- bis sechsstelligen Zahl an Menschen mit einer über die reine Impfreaktion hinausgehenden Komplikation, die von Behörden und Ärzten immer öfter in die psychosomatische Schublade verfrachtet werden und sich nicht ernstgenommen fühlen. Zumal die Spezialsprechstunden überfüllt sind und die ambulanten Mediziner mit der Behandlung des Post-Vac-Syndroms oftmals überfordert sind. Es wäre daher sinnvoller gewesen, das Geld der Studie in Projekte zu stecken, welche nach Therapieoptionen für Betroffene einer Impfkomplikation suchen. Stattdessen wird die Wissenschaft missbraucht, um missliebige Tatsächlichkeiten mit dem Stempel der Seriosität beschämt und ängstlich unter den Teppich zu kehren. Das ist eine bedenkliche Entwicklung, die das Vertrauen in Politik und Forschung nachhaltig erschüttert und Verschwörungstheorien befördert", meint Riehle abschließend.

Die Beratung der Selbsthilfeinitiative ist überregional kostenlos für jeden per Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.


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