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Illegaler Welpenhandel: Hund in Bremen an Tollwut erkrankt

  • Corinna Madjitov VIER PFOTEN
  • Themen

VIER PFOTEN warnt eindringlich vor Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier 

Hamburg   In Bremen wurde bei einem vermutlich illegal eingeführten Hundewelpen Tollwut festgestellt. Die Krankheit ist von Hunden auf Menschen übertragbar und stellt ein immenses Gesundheitsrisiko dar. Die Bremer Behörden haben bereits ein Krisenteam eingerichtet und notwendige Schritte eingeleitet. Für die Bevölkerung bestehe derzeit keine Gefahr, heißt es. Die globale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN warnt schon lange vor dieser gefährlichen Krankheit, die insbesondere Hunde aus dem illegalen Handel einschleppen können: Durch den Import von ungeimpften und zu jungen Welpen, die aus nicht tollwutfreien Ländern stammen, besteht stets die Gefahr, dass die hoch ansteckende Krankheit nach Deutschland gelangt. EU-weit werden nach Schätzungen monatlich etwa 46.000 Welpen illegal zwischen den europäischen Ländern gehandelt und größtenteils über Online-Plattformen verkauft. VIER PFOTEN fordert dringender denn je die Bundesregierung auf, Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel einzuleiten und Gesellschaft und Tiere zu schützen. 

„Der Tollwutfall in Bremen bestürzt uns und führt drastisch vor Augen, dass der illegale Welpenhandel nicht nur immenses Tierleid bedeutet, sondern auch ernsthafte Gesundheitsrisiken für Menschen birgt“, sagt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN. „Welpen können erst ab der zwölften Woche wirksam gegen Tollwut geimpft werden, danach dauert es drei Wochen bis der Schutz wirksam ist. Doch die geschmuggelten Welpen aus illegalem Handel sind meist viel zu jung für die Schutzimpfung.

Die ergriffenen Maßnahmen, der Informationsfluss und auch die Gründung eines Krisenteams in Bremen sind natürlich sinnvoll. Allerdings muss vielmehr die Ursache bekämpft werden: Der illegale Handel über Online-Plattformen wie eBay Kleinanzeigen oder Quoka, dem Hauptverkaufskanal für illegale Welpenhändler. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, die Problematik des illegalen Welpenhandels ernst zu nehmen und endlich Gesetze für den Online-Handel mit Tieren einzuführen. Außerdem zeigt sich hier einmal mehr, wie sinnvoll eine EU-weite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht wäre, denn die ungewisse Herkunft des Welpens erschwert die Arbeit des Krisenteams jetzt zusätzlich. Solch eine Pflicht besteht bereits in den meisten europäischen Ländern, Deutschland ist hier trauriges Schlusslicht.“

Tollwutgefahr durch illegalen Welpenhandel

Tollwut wird vor allem durch einen Biss von infizierten Tieren – auch auf den Menschen – übertragen und verläuft in der Regel tödlich. 99 Prozent der menschlichen Tollwutfälle aus der jüngeren Vergangenheit wurden von Hunden übertragen. Besonders häufig sind Welpen unter sechs Monaten von der Krankheit betroffen. Nach einem tollwutverdächtigen Tierkontakt muss eine sofortige Immunisierung der betroffenen Person erfolgen – auch bei vorheriger Tollwutimpfung. Dieses auf Nervenzellen ausgerichtete Virus wird vor allem direkt durch den Biss mit Kontakt zu infiziertem Speichel übertragen. Eine Übertragung auf heimische Tiere und Menschen ist unabhängig von der Herkunft des Erregers.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich 59.000 Menschen an Tollwut. Die Dunkelziffer ist aber weitaus höher. In Deutschland starb im Jahr 2007 zum letzten Mal ein Mensch in Deutschland an Tollwut, als er zuvor in Marokko von einem streunenden Hund gebissen worden war. Der letzte bekannte Tollwutfall in Deutschland bei einem Hund ereignete sich 2013 in Bayern, bei einem aus Marokko importierten Welpen. Deutschland selbst gilt seit 2008 als tollwutfrei. In vielen osteuropäischen Staaten wie Rumänien oder der Ukraine ist Tollwut bei Heimtieren nach wie vor ein Problem.

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